DE528374C - Haltestellenanzeiger fuer Personenfahrzeuge - Google Patents

Haltestellenanzeiger fuer Personenfahrzeuge

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DE528374C
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tape
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passenger vehicles
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roller
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DE1930528374D
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HELLMUT HANKE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Haltestellenanzeiger für Personenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch welche die Haltestellen einer festgelegten Verkehrslinie mittels über Wickelwalzen laufender Bänder im Fahrzeug angezeigt werden, wobei jedes Band die einzelnen Haltestellen unter Glockenschlag nacheinander in ein von hinten erleuchtetes Fenster rückt.
  • Nach der Erfindung sind die Laufbänder aller Anzeigevorrichtungen eines Fahrzeuges so angeordnet, daß sie unmittelbar und damit fast geräuschlos über ihren Antrieb bewegt werden können.
  • Das Neue besteht darin, daß die Wickelwalzen sämtlicher Anzeigevorrichtungen eines Fahrzeuges auf einer gemeinsamen Triebachse dreh- und feststellbar sitzen und durch eine stark abgerundete Mittelrippe geteilt sind, zu deren beiden Seiten je ein Ende des Bandes befestigt ist, so daß sich das über Spannrollen am Fenster vorbeigeführte Band beim Abwickeln von der einen Walzenseite auf die Nachbarwalze wieder aufwickelt.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i die Vorderansicht der Vorrichtung mit im Fenster sichtbarer Haltestelle, Abb. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 3 einen waagerechten Mittelschnitt durch dieselbe, Abb. q. einen Schnitt durch die Vorrichtung mit nach unten gekehrtem Fenster, Abb. 5 die Anordnung mehrerer Vorrichtungen in D-Zug-Wagen. Eine der Länge der Züge nach im Fahrzeug gelagerte Welle z, 2 durchdringt die an übersichtlicher Stelle des Fahrzeuges angebrachten Gehäuse 3, welche je ein Fenster q. haben, das entsprechend der Anordnung des Gehäuses 3 senkrecht oder waagerecht steht (Abb. 2 und 4.). In das Fenster q. wird nach dem Anfahren eines Fahrzeuges vom Innern des Gehäuses 3 aus die Bezeichnung der jeweils nächsten Haltestelle gerückt, was mittels Laufbandes 5 geschieht, das mit der Welle i absatzweise bewegt werden kann. Die Drehung der Welle i erfolgt zweckmäßig vom Führerstand des Fahrzeuges aus, entweder mechanisch oder von Hand. Mit der Drehung der Welle i werden gleichzeitig Wickelwalzen 6, 7 mitgenommen, deren je eine in dem Gehäuse auf der Welle i befestigt sind. Auf jeder Walze 6, 7 ist das Laufband 5, das am Fenster q. über zwei übereinandergelagerte Spannrollen 8, g von der Breite des Bandes 5 geführt ist, mit nebeneinanderliegenden Enden befestigt, so daß sich das Band beim Abwickeln von der einen Walzenseite 6 auf die andere Walzenseite 7 wieder aufwickelt. Damit ein Übergreifen der ab- und aufwickelnden Bandseite unmöglich ist, befindet sich zwischen beiden auf der Walze eine Mittelrippe io, die nach beiden Seiten hin stark abgerundet ist. Die Spannrollen 8, g lagern in einigem Abstand in der Mitte der Wickelwalze 5, 7, so daß das Band 5 in demselben Winkel zur Walze 7 hinläuft, wie es von der Walze 6 kommt. Durch diese Führung des Bandes ist es möglich, ein verhältnismäßig langes Band auf kurze Entfernung als endloses Band wirken zu lassen und mehrere Bänder gleichzeitig durch eine gemeinsame Triebachse zuverlässig zu bewegen.
  • Bei einem aus mehreren Wagen gebildeten Zuge werden die Wellen =, 2 an ihren Enden miteinander gekuppelt. Auch können die die Wickelwalzen 6,-7 tragenden Wellenteile i nur kurz über das Gehäuse 3 hinausragen und mit den Verbindungswellen 2 verbunden werden (Abb. 5). Die Wickelwalzen sind auf der Welle z dreh- und feststellbar, so daß das Laufband 5 auf der Welle beliebig gedreht und festgestellt werden kann und damit die Haltestellenbezeichnungen der einzelnen Gehäuse eines Fahrzeuges zueinander in Übereinstimmung gebracht werden können.
  • Damit die Aufmerksamkeit der Fahrgäste bei jedesmaligem Erscheinen einer neuen Haltestellenbezeichnung auf das Fenster q. gelenkt wird, ertönt bei der Bewegung der Wickelwalzen 6, 7_ gleichzeitig eine Glocke =i o. dgl., die durch einen Klöppel i2 angeschlagen wird, der sich durch den gezahnten Bund 13 einerseits der Walze in Bewegung setzt. Bei Nachtzeit wird das Fenster q. von innen durch eine Lampe =q. erleuchtet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haltestellenanzeiger für Personenfahrzeuge mit einem über zwei Walzen laufenden Anzeigeband, bei dem durch schrittweises Fortbewegen des Bandes unter Glockenschlag die Namen in einem von hinten erleuchteten Fenster erscheinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandwalzen (6, 7) des Anzeigers auf einer gemeinsamen Triebachse drehbar und feststellbar derart gelagert und durch eine stark abgerundete Mittelrippe (=o) geteilt sind, daß bei Drehung der Antriebswelle das Band von der einen Walze auf die andere über Umlenkwalzen (8, g) ab- bezw. aufgewickelt wird.
  2. 2. Haltestellenanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (i, 2) die Walzen sämtlicher Anzeiger eines Wagens trägt.
DE1930528374D 1930-08-29 1930-08-29 Haltestellenanzeiger fuer Personenfahrzeuge Expired DE528374C (de)

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ID=6553666

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