DE528360C - Verfahren zur Gewinnung von Ketonen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Ketonen

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DE528360C
DE528360C DEI37613D DEI0037613D DE528360C DE 528360 C DE528360 C DE 528360C DE I37613 D DEI37613 D DE I37613D DE I0037613 D DEI0037613 D DE I0037613D DE 528360 C DE528360 C DE 528360C
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DE
Germany
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catalysts
ketones
production
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neutral
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Expired
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DEI37613D
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English (en)
Inventor
Dr Waller Reppe
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/002Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by dehydrogenation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Ketonen Im Hauptpatent 510 712 ist ein Verfahren zur Gewinnung von betonen beschrieben, bei ,dem man mehrwertige Alkohole mit dehydrierend wirkenden Katalysatoren in Dampfform bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von alkalisch reagierenden Mitteln behandelt.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich die Gewinnung von Ketonen Eins mehrwertigen Alkoholen mit besonderem Vorteil ausführen liißt, wenn man (lelivdrierend wirkende Katalysatoren oder Mischkatalysatoren verwendet, die neutral oder sauer wirken, für sich oder in Gegenwart nicht alkalisch wirkender Mittel. In diesem Falle ist die Wirkungstlauer der Katalysatoren eine besonders lange. Als solche Katalysatoren kommen z. B. die Schwermetalle der i. und B. Gruppe des periodischen Systems in Betracht bzw. diese enthaltende Mischungen und Verbindun-en. Neutral wirkende Katalysatoren erhält man z. B. durch Mischen der genannten Metalle mit amphoteren Oxyden, z. B. Aluniiniumoxydgelen, oder neutralen Salzen, z. B. Silikaten, und inerten Trügerinaterialien, z. B. Bimsstein, Graphit, Aluminiumgrieß. Schwach saure Wirkungen erzielt man z. B. durch Zusätze von kolloidaler Kieselsäure; stärker sauren Charakter erhalten die Katalysatoren bei Zusatz saurer Salze, freier Säuren, z. B. Borsäure, Phosphorsäure, oder geeigneter Säureanhydride, z. B. Vanadinpentoxv d, llolvbdäntrioxyd. Die Reaktionsbedingungen sind im allgemeinen dieselben, wie sie bei dem Verfahren des Hauptpatents ur Anwendung gelangen.
  • z 7 11 b Beispiel r i5 Teile fein verteiltes Kupferoxyd werden mit 8o Teilen einer 2prozentigen Lösung von kolloidaler Kieselsäure auf eine passende Menge gekörnten Bimssteins aufgetragen. L'ber den im Wasserstoffstrom reduzierten Katalysator leitet man bei 21o° t, 3-Butylenglyhol in Dampfform. Man erhält lieben einfachen Aldehyden und Alkoholen @lletliylä tliylketon in einer Ausbeute von etwa ; o °@" der Theorie.
  • Beispiele ioo Teile fein verteiltes Kupferoxyd und 35 "feile wasserhalbes -Aluminiumoxyd, erhalten durch Einrühren von A1,uminiumstilfaten in heißes i5prozentiges Ammoniak, werden zusammen mit t oo Teilen einer etwa i,5prozentigen Lösung- von kolloidaler Kieselsäure auf.Aluminium grieß aufgetragen. Über den so bereiteten und bei 230° im Wasserstoffstrom reduzierten Kontakt wird bei 220' i, 3-Butvlenglykol in Dampfform mit einer Geschwindigkeit von i5o g pro Stunde und Liter Kontaktmasse geleitet. Man erhält Methvläthvlketon in einer Ausbeute von etwa 70"1.. Der Kontakt zeiht hohe Aktivität bei sehr langer Lebensdauer. Beispiel 3 io Gewichtsteile Kobaltoxyd werden mit 75 Gewichtsteilen Kupferoxyd gemischt. Die Oxyde stellt man zweckmäßig aus den entsprechenden Carbonaten durch Erhitzen im Luftstrom bei 36o° bzw. 270' her. Mit roo Gewichtsteilen einer etwa 2prozentigen Lösung von kolloidaler Kieselsäure, der man 5 °r" freie Phosphorsäure zugesetzt hat, wird das 0xydgemisch angeteigt und auf gekörnten Bimsstein aufgetragen. Der Katalysator wird im Wasserstoffstrom bei 24o bis 26o° reduziert und dann zur Darstellung von Methvläthvlketon unter den im vorstehenden Beispiel angeriebenen Bedingungen verwendet. Beispiel 4 Cber clen im Beispiel i beschriebenen Katalysator wird nach Reduktion im Wasserstoffstrom bei 220° i, 2-Dimethylpropaneliol-i, 3 in Dampfform geleitet. Aus dem Kondensat gewinnt man Methylisopropylketon vom Siedepunkt go bis 92' in einer Ausbeute von etwa 70°1" der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weiterbildung des Verfahrens des Hauptpatents 510 712, dadurch bekennzeichnet, daß man dehydrierend wirkende Katalysatoren oder Mischkatalysatoren verwendet, die neutral oder sauer wirken, für sich oder in Gegenwart von nicht alkalisch wirkenden Mitteln.
DEI37613D 1929-04-05 1929-04-05 Verfahren zur Gewinnung von Ketonen Expired DE528360C (de)

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