DE528279C - Eisenbahnsitz, der in ein oberes und unteres Bett verwandelt werden kann - Google Patents

Eisenbahnsitz, der in ein oberes und unteres Bett verwandelt werden kann

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DE528279C
DE528279C DEC43123D DEC0043123D DE528279C DE 528279 C DE528279 C DE 528279C DE C43123 D DEC43123 D DE C43123D DE C0043123 D DEC0043123 D DE C0043123D DE 528279 C DE528279 C DE 528279C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D31/00Sleeping accommodation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Special Chairs (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Eisenbahnsitz, der in ein oberes und unteres Bett verwandelt werden kann Gegenstand der Erfindung ist ein Eisenbahnsitz, der in ein oberes und unteres Bett verwandelt werden kann und zu diesem Zweck mit einer in eine horizontale Lage schwenkbaren, als oberes Bett ,benutzbaren Rückenlehne versehen ist. Bei den bekannten Eisenbahnsitzen dieser Art ist nun die Rückenlehne stets im Wege, wenn lediglich der Sitzteil des Sitzes als unteres Bett benutzt werden soll. Man kann zwar die Rückenlehne waagerecht nach aufwärts schwenken in diejenige Lage, die sie als oberes Bett einnimmt, in dieser Lage ist sie jedoch unnötigerweise der .das untere Bett benutzenden Person im Wege und trägt keineswegs dazu bei, das Aussehen des Eisenbahnabteils zu verschönern, um namentlich bei langen Reisen den Aufenthalt darin gemütlich zu machen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil in sehr einfacher und billiger Weise beseitigt, indem das Kissen der Rückenlehne verschiebbar in einem Rahmen angeordnet wird, der an seinen beiden oberen Enden nach auswärts ragende Drehzapfen hat, die in Stützen drehbar und verschiebbar ,gelagert sind, so daß bei Nichtbenutzung der Rückenlehne als oberes Bett diese ganz nach aufwärts, mit ihrer Kissenseite gegen die Wand anliegend, aus (lern Bereich des unteren Bettes herausgeschwenkt werden kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Eisenbahnsitz in seitlicher Ansicht, teilweise im Schnitt, Abb. a die Einrichtung in der Lage, in welcher sie in einem Schlafraum zweiter Klasse ein unteres und ein oberes Bett bildet, Abb. 3 im größeren Maßstabe einen Längsschnitt durch das obere Bett und Abb. d. eine Ansicht einer Ausführungsform der Stützen, welche dazu dienen, das obere Bett ausschwenkbar zu unterstützen. Die Verbindung ist in Verbindung mit einem Eisenbahnwagen gezeigt, der eine quer verlaufende Zwischenwand 5 hat, entlang welcher sich ein Sitz ,6 erstreckt. Der Sitz 6 besteht aus einem Rahmen 7, welcher in die in gestrichelten Linien in Abb. i .dargestellte Lage geschwungen werden kann, so daß man Zutritt zu einem darunterliegenden Raum 8 erhält, in welchem das Bettzeug o. .dgl. :aufbewahrt wird. Ein Stützgelenk 9 dient dazu, um den nach aufwärtsgeschwungenen Sitz 6 in der Hochstellung festzuhalten.
  • An der Zwischenwand 5 ,ist oberhalb des Sitzes 6 ein schwenkbarer Rahmen io angeordnet, welcher mit Polsterkissen i i versehen ist. Dieser Rahmen io mit dem Kissen i i dient gewöhnlich als Rückenlehne für den Sitz 6 und kann als oberes Bett benutzt wer-@den, wenn ex gemäß der Abb. 2 in eine horizontale Lage geschwungen und in dieser unterstützt wird. Wenn lediglich das untere Bett 6 benutzt werden soll, dann wird der Rahmen io ganz nach aufwärts geschwenkt, wie in Abb. i und 3 in gestrichelten Linien dargestellt ist. In dieser Lage ist der Rahmen io mit dem Kissen ii vollständig aas dem Weg des unteren Bettes herausgeschwenkt. Um die Rückenlehne io in der oberen senkrechten Lage festzuhalten, kann irgendwelche nicht besonders dargestellte Haltevorrichtung angeordnet werden.
  • Der Rahmen io ist mit Stützen 12 versehen, welche an den oberen Ecken des Rahmens io befestigt sind. jede Stütze 12 ist mit einem nach auswärts ragenden Zapfen 13 versehen, welcher gleitbar in eine Tasche 14 hineinragt, die sich in .der nächstliegenden Fläche einer Stütze 15 befindet, die an der Zwischenwand 15 befestigt ist. Diese Tasche 14 in jedem Stützglied 15 ist, wie dargestellt, mit einer gekrümmten Außenwand versehen, damit der Rahmen io nach abwärts hängen kann und dabei gegen einen Anschlag 17 o. dgl. anliegt. In dieser Lage bildet der Rahmen i o eine Rückenlehne für ,den Sitz 6. Wenn der Rahmen in die in Abb. 2 dargestellte horizontale Lage geschwenkt ist und von Stützstangen 18 getragen wird, welche mit Stützen ig versehen werden, die sich an den äußeren Ecken des Rahmens befinden und an Haken 2o oder Stützen 211 hängen, :die an den Endwänden des Wagenabteiles befestigt sind, dann dient ,die Rückenlehne io als oberes Bett.
  • Damit man die Einrichtung leicht zusammensetzen kann, ist jede Stütze 15 mit einem Schlitz 25 versehen, welcher sich nach einwärts bis in die Tasche 14 hinein erstreckt, und zwar von der Vorderfläche der Stütze 15 aus, so daß man die Zapfen 13 durch diesen Schlitz 15 in die Tasche 14 einführen kann. Das offene Ende -des Schlitzes 15 kann durch einen Pfropfen verschlossen werden.
  • Wenn der Rahmen io nach abwärts hängt, dann kann man den unteren Teil des Kissens i i aus dem Rahmen herauskippen, um eine schräge Rückenlehne zu bilden. Das Polsterkissen besteht aus zwei Kissen, die bei 22 gelenkig miteinarider verbunden sind. Die Kissen verschieben sich beim Heraussohwenken aus dem Rahmen io nach abwärts in die in Abb. i dargestellte Lage, und der untere Teil des Kissens bildet die schräge Rückenlehne. Die obere Längskante des oberen Kissenteils i i ist durch ein elastisches Band 23 o. dgl. mit der oberen waagerechten Kante des Rahmens io verbunden, so .daß durch dieses Band derjenige Raum abgedeckt wird, welcher bei - der Abwärtsverschiebung der Kissen i i zwischen ihrem oberen Ende und dem oberen Ende des Rahmens io entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbahnsitz, der in ein oberes und unteres Bett verwandelt werden kann, mit einer in eine horizontale Lage schwenkbaren, als oberes Bett benutzbaren Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, daß das Kissen (i.i) der Rückenlehne in einem Rahmen (io) verschiebbar gelagert und teilweise aus ihm .herauskippbar ist zwecks Bildung einer schrägen Rückenlehne und der Rahmen (i o) an seinem oberen Ende nach auswärts ragende Drehzapfen (13) hat, die in Stützen (15) drehbar und verschiebbar ruhen, so daß bei Nichtbenutzung ,der Rückenlehne (i i) als oberes Bett diese ganz nach aufwärts mit ihrer Kissenseite gegen die Wand aus dem Bereich .des unteren Bettes (6) herausgeschwenkt werden kann.
DEC43123D 1929-03-19 1929-05-22 Eisenbahnsitz, der in ein oberes und unteres Bett verwandelt werden kann Expired DE528279C (de)

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