DE691996C - Sofabett - Google Patents

Sofabett

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Publication number
DE691996C
DE691996C DE1938L0094151 DEL0094151D DE691996C DE 691996 C DE691996 C DE 691996C DE 1938L0094151 DE1938L0094151 DE 1938L0094151 DE L0094151 D DEL0094151 D DE L0094151D DE 691996 C DE691996 C DE 691996C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
sofa
mattress
lever
cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938L0094151
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Lowey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUBERT LOWEY
Original Assignee
HUBERT LOWEY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUBERT LOWEY filed Critical HUBERT LOWEY
Priority to DE1938L0094151 priority Critical patent/DE691996C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE691996C publication Critical patent/DE691996C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/22Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
    • A47C17/24Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis
    • A47C17/28Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis having means to lift the tilting axis

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Sofabett Die Erfindung betrifft ein Sofabett. mit einer unter dem aufklappbaren Soiasitzpolster im Bettkasten angeordneten Bettmatratze, die mit dem Bettzeug durch Aufklappen des Sofasitzpolsters aus . dem Untergestell in die Benutzungshöhe gebracht und festgestellt werden kann.
  • Bei den bekannten Sofabetten dieser Art, bei denen die beidem. besonderen Polster getrennt voneinander und übereinander angeordnet sind, bleibt jedoch das Bettpolster von dem Sofiapolster auch im hochgeklappten. Zustande ,abhängig; @so d.aß bei zufälligen Stößen gegen das hochgeklappte Sofapolster oder bei nachlässiger Verrlegelung immer Gefahr für den im Bett Liegenden besteht. Jede, auch die geringste Veränderung in der Stellung der hochgeklappten Sofapolster bewirkt ohne weiteres und zwangsläufig auch eine Änderung in der Lage der Bettpolster. Ferner liegt. das gehobene Bettpolster bei allen bekannten Anordnungen nicht unverrückbar und. sicher auf bzw. in der ,gehobenen Lage fest, sondern schwebt und schwankt in .dieser, was besonders für schwere Personen beim Umwälzen sich sehr unangenehm bemerkbar macht. Das Bettpolster ruht in Schwebestellung auf schwachen Zapfen oder üi Einkerbungen: Die Erfindung bezweckt, ein solches Möbelstück zu schaffen, das -nicht mehr Raum -in Anspruch nimmt als die gebräuchlichen Möbelstücke gleicher Art. Ein Herbeiholen oder Wiederabstellen von Teilen' bei Nichtgebrauch soll sich .erübrigen.- Die äußere Gestaltung und Ansicht des Möbelstückes soll den gebräuchlichen-;gegenüber nicht verändert werden. Trotzdem sollen zwei gesonderte Polster; die je ihrem besonderen,Zwecke angepaßt und eingerichtet sind, verwendet und in einem gemeinsamen Halterahmen so untergebracht--sein; daß keines mit dem anderen in Berührung kommt. Vielmehr soll das Bettpolster so weit von dem Sitzpolster getrennt gehalten werden,.,. daß es auch in imbenutztem Zustande das 'z" samte Bettzeug ungehindert aufnehmen kau ..j Trotzdem soll aber die Anordnung so ge-' troffen werden, daß mit einem einzigen Hand--' griff das Möbelstück sowohl für den Tageswie für den Nachtgebrauch hergerichtet und bereitgestellt werden kann, indem beim Bewegen des einen Polsters das andere selbsttätig mitgenommen wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß beide Polster beim Bettgebrauch unabhängig voneinander festgestellt und gestützt sind.
  • Beim Erfindungsgegenstand wird jede Unsicherheit und Unstetigkeit bei gehobenem Bettpolster verhütet, und dazu wird das Bettpolster, wenn es in die Benutzungshöhe gebracht ist, für sich festgestellt und ruht dann unabhängig vom Sitzpolster auf kräftigen Stützen wie bei einem üblichen Bettgestell. Es ist somit dadurch ein unverrückbares und sicheres unabhängiges Bettgestell geschaffen, das nicht wippt oder nachgibt und ohne Gefahr ist, däß die Sitzpolster darüber wieder zusammenklappen könnten. Wird die untere Matratze durch Stützbretter in der gehobenen Stellung festgestellt, die durch eine Hebelanordnung :an den Untergestellstirnenden feststellbar sind, so ergibt sich der Vorteil, daß die Matratze in der gehobenen Lage wie auf Füßen unverrückbar fest und unbedingt sicher liegt. Die Hebelanordnung ist beispielsweise so ausführbar, daß ein umlegbarer Hebel an zwei an den Stützbrettern angreifenden Lenkerstangen so befestigt ist, daß er sie beim Umlegen zur Seite drückt oder anzieht. Eine sichere Verbindung der Lenker und Stützbretter mit der unteren Matratze läßt sich durch geschlitzte Schienen herstellen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abt. i eine Länsseitenansicht des Möbelstückes für den Tagesgebrauch, teilweise im Schnitt, mit gesenkten Polstern, Abb.2 eine Stirnansicht dazu, Abb. 3 eine teilweise Längsseitenansicht mit angehobenen Polstern, Abb.4 und 5 Stirnansichten des Hebewerkes zum Heben der Polster in verschieden gehobenen Stellungen, Abb. 6 das in die Schlußstellung gehobene und für den Schlafgebrauch festgestellte Bettpolster.
  • In einem kastenartigen Untergeste113: sind zwei Polster i und 2 in genügendem Abstand übereinander angeordnet. Das Polster 2 ist als Bettmatratze gepolstert und ruht mit allem Bettzeug auf dein Boden des Kastens 3 (Abt. i und 2). Das Polster i ist als Sitzkissen gepolstert und ruht auf Stützen über ,der Matratze 2; ohne diese zu berühren. Das obere *plster i dient dem Tagesbedarf.- Soll das u4tere Bettpolster bzw. die Matratze 2 benutzt S;Yden, dann wird das obere Polster i, das ,geteilt ist, nach beiden Seitenenden zu hochgeklappt und festgestellt (Abb.3). Es hebt dann selbsttätig die untere Matratze 2 VOM Boden des Rahmens 3 mit hoch. Das hochgeklappte Polster i steht aber in keiner Weise im Wege, da die. beiden Teile am Kopf- bzw. Fußende hochstehend die Bettwand bilden und so nutzbar sind und-nicht weggestellt zu werden brauchen.
  • Das selbsttätige Mitnehmen und Heben des unteren Polsters 2 durch das obere, i, beim Hochklappen geschieht gemäß dem Ausführungsbeispiel durch die Mitnehmen oder Büffel oder geboggnen Hebel 4, :die Feststellung der hochgeklappten Polster i durch den- Kniehebel 5. An den unteren Teil des IZ'-nieheb,els 5 greift eine Zugschraubenfeder 6 an, die mit ihrem anderen Ende an der Wandung des Kastens 3 befestigt ist. Beim Hochklappen des oberen Polsters i zieht diese Feder 6 sich zusammen und dadurch den Kniehebel. 5 an und hält dadurch das hochgeklappte Polster i für sich mittels des gestreckten Kniehebels in der aufrechten Stellung. Das Feststellen der gehobenen Polster kann jedoch ,auch durch andere Mittel, z. B. durch Einschnapphaken, Fallhaken oder -hebel,erfolgen.
  • Damit das: untere,- mitgehobene Polster 2 als Bettmatratze benutzt werden kann, muß es ebenfalls in der-Hochlage festgestellt werden. Dies erfolgt unabhängig .von den oberen Teilern zweckmäßig durch eine Hebelanordnung o. dgl., die sich an einem oder an beiden Stirnenden des Möbelunbergestelles befinden kann. Ein Beispiel. ist in Stirnansicht in den Abb.4, 5 und 6 gezeigt.
  • Diese Hebelanordnung besteht, wie in den Abb. 2 und 4 gezeigt, z. B. aus dem mittleren Stellhebel. a, an den die beiden Seitenlenkerstangen b und c angelenkt sind; und diese wieder fassen mit ihren anderen Enden in die Gleitschienend und e, an welche die Stützbretter f und g angelenkt sind. Die Abb,. 2 zeigt die Lage der Hebel, wenn sich die beiden Polsterungen in der unteren Lage nach der Abb. i befinden.
  • Sobald nun das obere Polster i hochgeklappt wird, wird die Matratze 2 durch die .Bügel4 selbsttätig mutgehoben und mit dieser auch das Hebelwerk angehoben in die Stellung nach den Abb.3 und 4. Die Gleitschienend und' e werden durch die Polsterung 2 aus der Lage nach der Abb. 2 mit hochgenommen, und dadurch ziehen die Gleitschienen d und e die beiden angelenkten Lenker b und c mit hoch und nach den Seiten zu, während die Stützbretter f und g, die bisher flach auf dem Boden gelegen haben, angehoben werden (Abb. q.). Der mittlere Stell-Nebel a liegt nunmehr flach auf den nahezu waagerecht liegenden Hebelstangen b und c.
  • Um nun die Matratze 2 in ihrer Hochstellung unabhängig festzustellen, wird der mittlere Stellhebel a au's der Lage nach der Abb. q. in Pfeilrichtung nach links in die Lage nach der Abb.5 umgelegt. Dadurch werden die beiden Lenkerstangen 1i und c nach den Seiten zu geschoben. Der Stellhebela wird dann vollständig nach unten und feist in die Lage nach, der Abb.. 6 gedrückt, so daß die Lenkerstangen b und c die unteren Enden der beiden Gleitschienenid und e mitnehmen, wodurch die beiden Stützbretter f und g in die senkrechte Stellung nach der Abb. 6 gedrückt werden. Dadurch wird die gehobene Matratze 2 in ihrer. Hochlage fest urid sicher unterstützt wie bei einem üblichen Bettgestell. Die Matratze 2 kann - nun- als Lager benutzt werden.
  • Das Sitzpolster i wird durch das gehobene und festgesetzte Bettpolster 2 in seiner aufrechten Stellung gehalten und gehindert, wieder über dem Bettpolster zusammenzuklappen. Die Bettstützen f und g werden durch kräftige, auseinandergespreizte Hebel in ihrer aufrechten Stellung gehalten, und ein Umknicken ist unmöglich, solange der Stellhebel a gemäß der Abb. 6 auf den anderen Hebeln liegt. Sollen die Polster wieder gesenkt werden, dann kann dies erst geschehen, nachdem der Stellhebel a wieder zurück- und umgelegt ist in die Lage nach der Abb. 4.. Die Stützen f und g beginnen dann sich wieder umzulegen, so daß die Matratze 2 sich senken kann. Das gesamte Hebelwerk kehrt dann wieder in die Lage nach der Abb. 2 zurück. Die Matratze 2 wird wieder vollständig versenkt, während die an den Kopfenden hochstehenden Polsterteile i sich wieder nach innen umlegen in die Lage nach der Abb. i. Die Hebel und Stellteile können durch andere gleichwertige Stücke ersetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sofabett mit einer unter dem auf--klappbaren Sofasitzpolster im Bettkasten angeordneten Bettmatratze, -die mit dem Bettzeug durch Aufklappen des Sofasitzpolsters aus dem Untergestell in die Benutzungshöhe gebracht - und festgestellt werden kann; dadurch gekennzeichnet, daß beide Polster (i und 2) beim Bettgebrauch unabhängig voneinander festgestellt und gestützt sind.
  2. 2. Sofabett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellen der unteren oder Bettmatratze (2) in der gehobenen Stellung durch Stützbretter (1,g) erfolgt, die mittels einer Hebelanordnung an den Untergestellstirnenden verstellbar sind.
  3. 3. Sofabett nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung aus einem mittleren, umlegbaren Stellhebel (a) mit zwei seitlichen Lenkerstangen (b und c) besteht, die er beim Umlegen entsprechend zur Seite drückt oder wieder anzieht. , -Sofabett nach -Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, saß zum Heben und Senken der Stützbretter (f, g) die Lenkerstangen (b, e) und zwei mit Führungsschlitz versehene, an der Bettmatratze ,angelenkte Schienen (,rd und .e) mit ;den Stützbrettern (f und g) gelenkig verbunden sind.
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