DE528233C - Trockentrommel, insbesondere fuer Strassenbaustoffe - Google Patents

Trockentrommel, insbesondere fuer Strassenbaustoffe

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DE528233C
DE528233C DE1930528233D DE528233DD DE528233C DE 528233 C DE528233 C DE 528233C DE 1930528233 D DE1930528233 D DE 1930528233D DE 528233D D DE528233D D DE 528233DD DE 528233 C DE528233 C DE 528233C
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drum
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/05Crushing, pulverising or disintegrating apparatus; Aggregate screening, cleaning, drying or heating apparatus; Dust-collecting arrangements specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockentrommel, insbesondere für Straßenbaustoffe Die für die Herstellung von Straßendecken verwendeten Baustofie, wie Asphaltpulver, Sand, Splitt u. dgl., müssen, bevor sie zur Verarbeitung kommen, getrocknet werden. Dazu dienen besondere Trockentrommeln, welche in geeigneter Weise beheizt werden und durch welche das zu trocknende Gut in geeigneter Weise hindurchbewegt wird. Die Beheizting geschieht in der verschiedenartigsten Weise, durch Kohlen- oder Ölfeuerung, auf elektrischem Wege o. dgl.
  • Bei den bisher bekannt gewordenen Trockentrommelausfü.hrungen ist jedoch die Ausnutzung der Heizwärme eine sehr mangelhafte, da die Beheizung nicht gleichmäßig auf dein ganzen Trommelumfang erfolgt. Um eine bessere Ausnutzung der Heizgase und ein möglichst gleichmäßiges Beheizen der Trockentrommel zu erzielen, hat man daher die Trockentrommel mit einem Außenmantel versehen und so zwischen Trockentrommel und Außenmantel einen Luftraum zwischengeschaltet.
  • Bei diesen Vorrichtungen durchströmen die Heizgase den Zwischenraum zwischen Trockentrommel und Außenmantel. Hierdurch dringen sie in die Trockentrommel selbst ein, durchströmen sie und verlassen sie schließlich durch einen Abzugskanal.
  • Diese bekannten Vorrichtungen können ihren Zweck aber nur in ,beschränktem Maße erfüllen, da die Heizgase infolge ihres geradlinigen Weges beim Durchströmen des Zwischenraumes zwischen Trockentrommel und Außenmantel nicht genügend ausgenutzt werden.
  • Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß eine erheblich größere Ausnutzung der Heizgase erzielt wird, wenn man sie zwingt, einen größeren Weg in dein Zwischenraum zwischen Trockentrommel und Außenmantel zurückzulegen. Um dies- zu erreichen, ist zwischen Trockentrommel und Außenwand ein Schneckengang angebracht worden, welcher die an dem einen Ende der Trommel erzeugten Heizgase zwangsläufig auf einem spiralförmigen Wege an :der Trommelwandung vorbeiführt.
  • Der Schneckengang drückt infolge seiner eigenartigen Ausbildung entweder die Heizgase um den Trommelmantel und über ein Urnleiturigsrohr in eine in der Trommel liegende Abzugsleitung und von dort nach einem Abzugsstutzen, oder er saugt die Heizgase über das Umleitungsrohr aus -der Trockentrommel ab und führt sie zum Abzugsstutzen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt somit einen technischen Fortschritt von gewerblichem Interesse dar.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch die Trockentrommel mit die Heizgase in das Trommelinnere drückendem Schneckengang, Abb. 2 den Längsschnitt durch eine Trommel mit die Heizgase aus derselben absaugendem Schneckengang.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i wird die Trockentrommel a von einem Heizmantel b umgeben, an dessen einem Ende die Feuerstelle c liegt. Zwischen Heizmantel b und Trockentrommel a ist ein aus der letzteren befestigter Schneckengang d vorgesehen, der sich mit der umlaufenden Trockentrommel bewegt. Am entgegengesetzten Ende der Feuerung führt aus dem Heizmantel ein Umleitungskanal e in das Abzugsrohr f, welches zentral in :der Trockentrommel angeordnet ist und in .den Abzugsstutzen g führt. Das zu trocknende Gut wird der Trommel a durch einen Einschütttrichter lt zugeführt und verläßt dieselbe am entgegengesetzten Ende durch den Auslaufstutzen 7:. Der Antrieb der Trommel kann in :beliebiger Weise erfolgen, ebenso wie die Feuerung c durch Kohle, Öl oder Elektrizität wahlweise erreicht wird.
  • Die in der Feuerung c erzeugten Heizgase werden nun vom Sohneckengang d erfaßt und über den ganzen Umfang und die ganze Länge der Trockentrommel geleitet, bis sie .am entgegengesetzten Ende über den Umleitungskanal g in das Abzugsrohr f gelangen, wo sie ihre Wärme .innerhalb der Trockentrommel noch einmal abgeben. Nach Durchlaufen des Rohres f gelangen die Heizgase auf das denkbar beste ausgenutzt in den Abzugsstutzen g und von hier ins Freie.
  • Bei der in Abb. z gezeigten Ausführung wird die Trockentrommel k von einem Heizmantel in umgeben. Auf der ersteren ist wiederum ein über die ganze Länge laufender Schneckengang ya befestigt. Die Beheizung erfolgt bei dieser Ausführung durch eine an dem einen Stirnende,der Trockentrommel angeordnete Ölfeuerung o. Die Heizgase durchströmen bei dieser Ausführung zunächst direkt das Innere der Trockentrommel, gelangen an der anderen Seite -in den Umleitungskanal p und von hier in den Schneckengang tt, wo sie die Außenseite der Trockentrommel allseitig umspülen und gleichzeitig zum Abzugsrohr q befördert werden. Auch bei dieser Ausführung wird das zu trocknende Gut durch den Einlauf r der Trockentrommel zugeführt, .durchläuft dieselbe im Gegenstrom zu den Heizgasen und tritt durch den Auslauf s aus. Man würde je nach der Art und Beschaffenheit .des zu trocknenden Gutes die eine oder andere Ausführungsart wählen, je nachdem, ob der Baustoff einer direkten oder indirekten Berührung mit den Heizgasen ausgesetzt werden darf. Während man das Mischgut, wie Sand, Splitt o. dgl., in einer Trommel nach Abb. z behandeln kann, müßte z. B. Asphaltpulver in einer Trommel, wie sie die Abb. i zeigt, getrocknet werden. Schließlich kann man, um die Umlaufszahl des Schneckenganges von der der Trockentrommel unterschiedlich zu wählen, den Schneckengang auf einem besonderen Zylinder oder einem geeigneten Gestell anordnen und gesondert antreiben.

Claims (1)

  1. hATLNTANSPRÜCHR: i. Trockentrommel, insbesondere für Straßenbaustoffe, mit einer durchTrockentrommel und Außenmantel gebildeten, von den Heizgasen bestrichenen Kammer, dadurch gekennzeichnet, :daß in dieser Kammer ein Schneckengang (d, n) angebracht ist, welcher die an einem Ende der Trommel erzeugten Heizgase zwangsläufig auf einem spiralförmigen Wege an der Trommelwandung vorbeiführt. z. Trockentrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckengang (d) die Heizgase um den Trommelmantel und über das Umleitungsrohr (e) in die in der Trockentrommel liegende Abzugsleitung (f) drückt und zum Abzugsstutzen (g) führt. 3. Trockentrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckengang (za) die Heizgase über das Um- _ leitungsrohe (t) aus der Trockentrommel absaugt und zum Abzugsstutzen (q) führt.
DE1930528233D 1930-05-03 1930-05-03 Trockentrommel, insbesondere fuer Strassenbaustoffe Expired DE528233C (de)

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DE (1) DE528233C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4205458A (en) * 1977-12-30 1980-06-03 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for drying particulate material

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4205458A (en) * 1977-12-30 1980-06-03 Phillips Petroleum Company Method and apparatus for drying particulate material

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