DE2201730B2 - Vorrichtung zum Kühlen von gebranntem oder geeinterem Gut - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen von gebranntem oder geeinterem Gut

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DE2201730B2
DE2201730B2 DE19722201730 DE2201730A DE2201730B2 DE 2201730 B2 DE2201730 B2 DE 2201730B2 DE 19722201730 DE19722201730 DE 19722201730 DE 2201730 A DE2201730 A DE 2201730A DE 2201730 B2 DE2201730 B2 DE 2201730B2
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Horst Dipl.-Chem. Dr. 4723 Neubeckum Ritzmann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D15/00Handling or treating discharged material; Supports or receiving chambers therefor
    • F27D15/02Cooling
    • F27D15/0206Cooling with means to convey the charge
    • F27D15/028Cooling with means to convey the charge comprising a rotary drum

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Description

gasdurchlässigen Innenwand (5) versehene, dreh- ^^
bare Kuhltrommel (3) gebüdet wird, in deren von " emes Drenronrotens
Kühlgut (9) bedecktem Umfangsbereich eine au- Ausfünrungsform ö
ßere^twi Radiale KühlluftzufiLmg (10) vorge- ^f^ ^
2. Verrichtung nach Anspruch 1, bei. der in die Abdeckplatten zum etwa
Kühltrommel vom Austragsende her zentral ein 15 Kühlluft in die Trommel
zur Abführung der Kühlluft bestimmtes Rohr melaußenwand sind ^ ei
hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß an meh- öffnungen über ^
reren Stellen der axialen Länge des Rohres (11) g^
1^AA
A dem die -
Kühlluft aus der Kühltrommcl abführenden zen- ^,^^^
tralen Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß an das langt ledighch im Bereich derd
Rohf (11) eine Entstaubungscmrichtung (12), ^™'™3Ä ä
vorzugsweise em Zyklon, angeschlossen ist. Krage pB , , . .
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- *5 nicht gewährleistet . t, »n^omlere danninich t kennzeichnet, daß die Kühltrommel (3) einen wenn es ach um relativ groß,s «ckiges Gut handelt, doppelten Mantel aufweist, wobei der innere Als weiterer Nachteil kommt hinzu daß fur das Em-Mantel (5) die gasdurchlässige Innenwand bildet, führen der Kuhlluft in diese .romme e η äußerst der äußere Mantel (6) Kühlluft-Eintrittsöff- großer konstruktiver Aufw.««d «*ο^* «^
nuiigen {6 a) aufweist und der Raum zwischen 30 Es ist weiterhin eine eimf^e Drehtrommel zum den beiden Mänteln durch Zwischenwände (7) in Kühlen von .n einem Drehrohrofen behände em Gut mehrere Umfangskammern (14) unterteilt ist. bekannt (l^A.-Patentschnft 3 302937). Auch he
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- wird die Kühlluft von einem Trorninelende her axial kennzeichnet, daß die Kühltrommel (3) von we- durch die Kühltrommel gele. et. Vom Austragsende nigstens einer Haube (8) gasdicht umschlossen 35 her ragt in diese Kuhltrommel ein Rohr zum Abfuhist, die in dem von Kühlgut (9) bedeckten Um- ren von Kühlluft hinein das lediglich an seinem fangsbereich eine Kühlluft-Zuführkammer (10) freien, im Ofen befindlichen End*: eine einseitige aufweist Lufteintrittsöffnung besitzt. Über dieses Rohr wird
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- mit Hilfe eines Ventilators ein Te.l der erwärmten kennzeichnet, daß die aus der Kühltrommel (3) 4° Kühlluft abgezogen, wahrend der andere nicht abgeabgesaugte Kühlluft der ersten Kühlzone (2) zu- zogene Teil über eine Haube direkt in den Ofen als seführtwird Sekundärluft eingeführt wird. Bei dieser bekannten s ' Kühltrommel wir1 überwiegend nur die Oberseite
der Gutschicht von der Kühlluft bestrichen, wodurch 45 nur eine ungleichmäßige und vollkommen unzurei-
chende Kühlung erreicht werden kann.
Bei einer anderen bekannten Kühltrommel (französische Patentschrift 1 J41 773) ist um den Trom-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Küh- melmantel noch ein weiterer Mantel mit Abstand anlen von gebranntem oder gesintertem Gut, mit zwei 50 geordnet, wodurch ein äußerer Ringraum gebildet ist. Kühlzonen und einer dazwischen angeordneten Zer- Durch etwa radiale Zwischenwände wird dieser aukleinerungsvorrichtung. ßere Ringraum in eine Anzahl von axial zur Trom-
Zum Kühlen von gebranntem oder gesintertem mel verlaufende Längskanale unterteilt. Diese Langs-Gut, beispielsweise von Zementklinker, sind Plane- kanale sind einerseits über einen Sammelnngraum tenkühler bekannt, die aus einer Anzahl von satelli- 55 mit dem Ansaugstutzen eines Ventilators und antenartig am Umfang eines Drehrohrofens angeordne- dererseits üb^r Umfangsoffnungen mit der Atmoten Kühlrohren bestehen. Ihr Nachteil besteht darin, sphäre verbunden. Auf diese Weise wird durch die daß keine sehr niedrige Kühlendtemperatur erreicht Längskanäle bzw. Umfangskammern Luft hindurchwerden kann geleitet, so daß lediglich eine Kühlung der Trommel-
Zur Kühlung von gebranntem oder gesintertem 60 außenwand erreicht wird; hierbei handelt es sich um Gut werden ferner Wanderrostkühler und Schubrost- eine zusätzliche Maßnahme zu der direkten Luftkuhkühler verwendet. Sie ermöglichen zwar eine niedri- lung, bei der die Kühlluft in üblicher Weise axial gere Kühlendtemperatur, benötigen jedoch verhält- durch die Trommel hindurchströmt,
nismäßig viel Kühlluft und bedingen daher meist Zum Kühlen von Zementklinker ist weiterhin ein
einen beträchtlichen Entstaubungsaufwand. Nachtei- 65 Drehrohr bekannt, das emen sich nahezu ubei: die Hg ist ferner vor allem, daß bei unterschiedlicher ganze Länge des Rohres erstreckenden gasdurchlas-Stückigkeit des Kühlgutes am Ende der Kühler viel- sigen Boden für den Durchtritt von Kühlluft aufweist fach größere, unzerkleinerte Gutbrockcu mit heißem und in pendelnde Schwenkbewegungen versetzt wer-
den kann. Auch bei dieser Kühlvorrichtung macht es der Kühlluft etwa radial durchströmten Kj^trommel sich bei unterschiedlicher Stückigkeit des Kühlgutes nur dann möglich und J™^^™?™"^ nachteüig bemerkbar, daß am Ende der Kühlzone wenn das Kühlgut nach d?r Vorkurüung einer^ervielfach noch verhältnismäßig große Gutbrocken mit kleinerung unterworfen wird, nut c^n, wcmi « heißem Kern auftreten (vgl. deutsche Patentschrift 5 Kühlgut in der Kühlü-oinmeleme annähernd gleich-1220 317). mäßige Stückigkeit besitzt und insbesondere.poto,
Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man daher unzerkleinertc Gutbrocken fehlen,,lam.es ^ ^Fjweiterhin eine Kühlvorrichtung mit zwei Kühlzonen lieh bei Beaufschlagung der. Kuhltronanei mn kum- und einer dazwischen angeordneten Zerkleinerung»- luft vom Umfang her erreichen, daß die Kunuun me einrichtung entwickelt Die erste Kühlzone wird da- u verhältnismäßig dünne Gutscnicüt ^eicnmaüig bei durch einen Schacht gebildet, die Zerkleinerungs- durchströmt und sich nicht zwischen emzeinen g oeinrichtung durch einen den unteren Abschluß des ßeren Gutbrocken Strömungskanale von niedrigem Schachtkühlers bildenden, rotierenden Exzenterkegel Strömungswiderstand suchen kann, und dis zweite Kühlzone durch einen Trichter, in Die bei der erfindungsgemaßen v°™c1^ ""
dem sich das zerkleinerte Gut aufstaut Nachteilig ist t5 zielte wesentliche Verringerung der tür die zwene bei dieser bekannten Ausführung die verhältnismäßig Kühlzone benötigten Kuhlluftmenge verkleinert den schlechte Nachladung in dem Trichter mit beträcht- erforderlichen Entstaubungsaufwand und verDessert licher Schütthöhe. Die Kühlluft sucht sich in dieser die Wärmebilanz, da vielfach die gesamte· Abl™ der Schüttung den Strömungsweg des geringsten Wider- zweiten Kühlzone (nach eventuellem Durchsttomen Standes, so daß keine gleichmäßige Nachkühlung er- *o der ersten Kühlzone) als Sekundärluft fur die Brennzielt wird. 5 5 β oder Sintereinrichtung Verwendung finden kann.
Bekannt ist weiterhin eine Kühlvorrichtung, bei Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
der zwischen einem Schubrost-Vorkühler und einem Zeichnung veranschaulicht, bs zeigt Schubrost-Nachkühler ein Zwischenbrecher angeord- Fig.l einen schematischen Längsschnitt durcn
net ist. Ein wesentlicher Nachteil dieser Ausführung a5 eine erfindungsgemäße Kul?lvoniT?;. . h dje liegt in der mangelnden Bewegung des Gutes in d4 F ι g. 2 einen schematischen Querschnitt durch die
Nachkühlzone Kühltrommel längs der Lime H-II der Fig. 1.
DefErfTndung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Die Vorrichtung zum Kühlen des beispiesweise in
unter Vermeidung der Mangel der bekannten Aus- einem Drehrohrofen 1 ^brannten C^ gwmterten führungen eine Kühlvorrichtung mit rvei Kühlzonen 30 Gutes enthält als erste Kuhlzone <einen VoAidder £ so zu entwickeln, daß eine gleichmäßige Kühlung des beispielsweise e^*0^™?^^ Jem™ or-Gutes auf niedrige Endtemperatur mit einer verhält- Kühlzone eine Kuhltrommel 3 Zwischen dem vor nismäßig kleinen Kühlluftmenge in der zweiten kühler 2 und der Kühltrommel 3 is: «neZerUeme-Kühlzone erzielt wird. Hubeinrichtung 4 vorgesehen, die beispielsweise
Diese Aufgabe wird erfindun ?sgemäß dadurch ge- 35 durch Brechwalzen gebildet wira. löst, daß die zweite Kühlzone durch eine mit euter Die drehbare Kühltrommel 3 ™* ^f ^JPg"
gasdurchlässigen Innenwand versehene drehbare ten Mantel auf, wobei der innere Mantel 5 baspiete-Kühltromrnel gebildet wird, in deren von Kühlgut weise aus porösen Platten besteht und «neg»durcbbedecktem Umfangsbereich eine äußere, etwa radiale lässig. Innenwand bildet. Der äußere Mantel 6 weist KühlluftzuführungWsehenist. 40 Kühlluft-Eintrittsöffnungen z.B. 6a]I aufc DerRaum
Gelangt das in der ersten Kühlzone vorgekühlte zwischen den beiden Man mto5^6Mamch£m und durch die anschließend an die erste Kühlzone schenwände? in mehrere Umfangskammern untervorgesehene Zerkleinerungseinrichtung zerkleinerte teilt.
Gut in die drehbare Kühltrommel, die die zweite Die Kühltrommel 3 ist von drei über
Kühlzone bildet, so wird das Kühlgut hier in einer 45 Länge verteilten Hauben 8 grauen; u verhältnismäßig großflächigen Schicht ständig umge- Diese Hauben weisen j?J^ ™ *^Vj wälzx und — was besonders wesentlich ist — von der ten Umfangsbereich der Kuhltrommel eine Kühlluft im wesentlichen radial im Querstrom durch- luft-Zuführkammer 10 aut. „,-„i*
setzt Vom Austragsende her ragt in die Kuhltrommel3
Im Unterschied zu bekannten Kühltrommeln, die 5» ein zur Abführung der K^™ ^^^^ in axialer Richtung von der Kühlluft durchströmt hinein, das an mehreren Stellen seiner a»alenLange
werden oder in die die Kühlluft über eine Anzahl mit L^to^^JJ^.SiSSSS
von Umfangsöffnungen mit schrägen Abdeckplatten Entstaubung dienenden Zyklon 12 angeschlossen ist
tangential einströmt ist bei uer erfindungsgemäßen Die durch einen Ventilator 13^ zu8efuhr^K B~
Kühltrommel, die von einem Umfangsbereich aus 55 tritt aus der Kammer 1(» η d,e g^J ™^ereich
mit Kühlluft versorgt wird, die gesamte Kühlluft ge- dieser Kammer 10 befindhwhe "™*££^Γ "
zwungen, die Gutschicht in radialer Richtung voll- der Kühltrommel 3 ein, strömt dannι durch den gas
ständig zu durchseuen. Auf diese Weise erreicht man durchlässigen inneren Mantel 5 m die RuUgut
mit einer verhältnismäßig kleinen Kühlluftmenge schicht^™^^2.^.Αί£Αϊ5ο2
eine optimale Kühlung des Gutes auf niedrige End- ör
EsseiUhervorgehoben, daß die vorstehend geschil- zugeführt und gelangt dann als Sekundärluft in den derte erfindungsgemäße Nachkühlung in einer von Drehrohrofen!.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Kern auftreten. Ungünstig ist weiterhin die fehlende „ ... „Her bei Schubrostkühlem ungenügende Eigenbewc- Patentanspruche: ™ler auf dem Wanderrost befindlichen Gm- u-,ut TVf. Kühlluft «ucht sich infolgedessen viel-
1. Vorrichtung zum Kühlen von gebranntem ^^^^SimWk««· diich die Gutoder gesintertem Gut, mit zwei Kühlzonen und 5 fach bevorzugte =£™"8L h1pi-h(M1
einer dazwischen angeordneten Zerkleinerung»- «*!?*·.» d^T "3^ Kühl
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DE3916255A1 (de) * 1988-06-15 1989-12-21 Barreto Jose De Arruda Drehtrommelkuehler
DE10063919A1 (de) * 2000-12-20 2002-07-04 Michael Janzer Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen von Schüttgut

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