DE528183C - Vorrichtung zum Formen von schwammartigen Gegenstaenden aus waesserigen Dispersionen - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von schwammartigen Gegenstaenden aus waesserigen Dispersionen

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DE528183C
DE528183C DE1930528183D DE528183DD DE528183C DE 528183 C DE528183 C DE 528183C DE 1930528183 D DE1930528183 D DE 1930528183D DE 528183D D DE528183D D DE 528183DD DE 528183 C DE528183 C DE 528183C
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DE
Germany
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tubes
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aqueous dispersions
mold
sponge
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Expired
Application number
DE1930528183D
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English (en)
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Dunlop Rubber Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Rubber Co Ltd
Anode Rubber Co Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/02Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated heating or cooling means
    • B29C33/04Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated heating or cooling means using liquids, gas or steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Formen von schwammartigen Gegenständen aus wässerigen Dispersionen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von schwammartigen Gegenständen, die unter Verwendung von organischen Stoffen, im besonderen Gummi, unmittelbar aus wässerigen Dispersionen erzeugt werden. Bisher hat man Schwammgummikissen, Matratzen o. dgl. aus lageweise geschichteten Einheiten zusammengesetzt, um die Schwierigkeiten der gleichmäßigen Erhitzung der Masse von luftdurchsetztem Gramm; zu überwinden.
  • Der Erfindung entsprechend werden aber solche Schwierigkeiten beseitigt und mit Lufträumen versehene, schwammartige Gegenstände unbegrenzten Ausmaßes erzeugt.
  • Erfindungsgemäß, werden bekannte wässerige Dispersionen in Formen eingeführt, wobei Hohlkörper vorgesehen sind, durch die in einer, zwei oder mehr Richtungen die Hauptachsen von Heizeinrichtungen geschoben werden, deren Querschnitt gleichbleibend oder wenigstens sich gleichmäßig ändernd ist und durch die die Dispersionen eine bleibendei Gestalt einer unveränderlichen, festen Schwammasse erhalten.
  • Die Formen können aus genormten Einheiten zusammengesetzt sein. Die erwähnten, an sich bekannten Heizeinrichtungen können entweder aus einem Werkstoff " bestehen, der während der Vulkanisierung elektrisch geheizt werden kann, oder aus offenen Röhren, um den raschen Durchtritt der Hitze nach dem Innern der Form zu gestatten.
  • Die Emulsionen oder Dispersionen bestehen. in bekannter Weise aus Gummi, Guttapercha, Balata oder ähnlichen natürlichen. oderkünstlichen Harzen in vulkanisiertem. oder, urvulkanisiertem Zustand, wie man auch wässerige Dispersionen von koaguliertem oder vulkanisiertem oder synthetischem Gummi, Gummiabfall oder Gummiregenerat verwenden kann. Jede der genannten Dispersionen kann in der üblichen Weise Füllstoffe enthalten, die mit bekannt-en Konzentraten verwendet werden können.
  • Wässerige Emulsionen oder Dispersionen, die in. einen schaumigen Zustand gebracht worden sind, wobei der Schaum Gas enthält, können noch der äußeren Form nach umgestaltet werden und erhalten nach dem Gerinnen erst durch Hitze, dehydrierende Wirkung oder Koagulierung eine dauernde, unveränderliche Gestalt.
  • Nachdem die endgültige Gestalt der Schaumform hergestellt ist, kann der fertige schwammige und luftige Gegenstand aus den Formen unbeschädigt entfernt werden, indem die senkrechten Heizeinrichtungen herausgezogen werden, während die anderen parallel zur Herausnahmerichtung gar nicht oder gegebenenfalls durch Entfernen der Seitenwände abgezogen werden. Um das Herausnehmen der Heizeinrichtungen zu erleichtern, können diese mit dünnen Rohren, etwa aus Gummi, bedeckt sein, die vor der Einbringung der Heizeinrichtungen in die Formen an diesen angebracht werden. Solche dünnen Rohre bleiben im fertigen Gegenstand, oder man kann sie auch, nachdem die Heizeinrichtungen entfernt sind, durch Aufschneiden entfernen. Zur hilfsweisen Stützung des Schwammgemisches während des Gerinnens und Vullkanisierens kann man weitere Stützvorrichtungen, etwa Gewebeschichten, vorsehen, die an diesen Heizeinrichtungen angebracht oder irgendwie anit ihnen verbunden werden. Solche Einrichtungen bleiben nach der Vulkanisation etwa als Verstärkungen im fertigen Gegenstand.
  • Im folgenden sei ein Beispiel über das Formen von wässerigen Dispersionen in Schaumform gegeben.
  • Eine Latexmischung folgender Zusammensetzung wird nach bekannten Methoden vorbereitet: Gummi ioo Gewichtsteile, Schwefel 3 Gewichtsteile, Zink-Diäthyldithiocarbamat 0,7 Gewichtsteile, Mineralöl 5 Gewichtsteile, Kaustische Soda 0,4 Gewichtsteile, Kasein o, i Gewichtsteile, Ölsäure o,5 Gewichtsteile.
  • Man bringt diese Mischung in die Form einer Latexpaste von genügender Viskosität und Konzentration, um das Ausscheiden der Füllstoffe zu verhindern, und gibt dann 2 Gewichtsteile kieselfluor-wasserstoffsaures Natrium der trockenen Mischung zu. Die Masse wird nun einige Minuten lang mit einem Schlagwerk bekannter Art, wie es beim Kuchenaachen oder Eierschlagen verwendet wird, geschlagen; wodurch die Masse zu Schaum wird. o, 5 Teile Zinkoxyd werden dann der Dispersion (Kasein) zugegeben. Eine Metallform von etwa 40 X 40 cm und etwa 12 cm Tiefe, die mit vier Reihen von sechs senkrechten Röhren und drei Reihen von zwei waagerechten Röhren versehen ist, wird mit diesem Schaum gefüllt. Die Röhren sind etwa 36 mm stark und 12 cm lang. Die schaumige Latexmischung läßt man dann bei normaler Temperatur, etwa 16" C, erstarren- oder koagulieren, was etwa 30 Minuten' erfordert. Die Form mit dem Erzeugnis kommt dann in einen Autoklaven, wo die Vulkanisation während einer Stunde unter nicht ganz i12 atü Dampf erfolgt. Da der Dampf in das Innere der Heizröhren eindringen kann, erfolgt gleichzeitig mit der Beheizung das Vulkanisieren in ganz gleichmäßiger Weise. Das Erzeugnis wird dann aus der Form herausgehoben und in bekannter 'Weise getrocknet.
  • In den beiliegenden Zeic1mungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Form mit abgehobenem, losem Deckel.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht.
  • In Mg. i ist eine Metallform i mit eindm losen, abgehobenen Deckel dargestellt und mit Durchbohrungen versehen, durch die mit ihren in zwei Richtungen verlaufenden Achsen Heizeinrichtungen 2 und 3 gleichen Querschnitts eingeschoben sind.
  • Die Heizeinrichtungen 2 bestehen aus losen Röhren, die über senkrechte, in der Bodenform befestigte Röhren passen. Die Heizeinrichtungen 3 sind mit düaznen, horizontal liegenden, äußeren Röhren 5 von gleicher Länge wie das innere Längsmaß der Form umgeben, die lose über den inneren Röhren 6 sitzen.
  • Die Heizeinrichtungen 3 werden durch Splinte i o gehalten.
  • Die dünnen Röhren 5 können aus Gummi sein und werden vor dem Einbringen der inneren Röhren 6 in der Form auf diesen angeordnet. Die Röhren 6 sind an beiden Enden offen, um einen raschen Durchtritt der Hitze nach dem Innern der Form aus der die Mulde außen umgebenden Flüssigkeit während der Vulkanisationsdauer zu ermöglichen.
  • Nach dem Koagulieren und Gerinnen und gegebenenfalls Vulkanisieren des koagulierten Materials wird der fertige luftige und schwammige Gegenstand aus der Form ohne irgendwelchen Schaden herausgehoben, indem vorerst die Rohre 6 entfernt werden, während die Rohre 8, deren Achsen parallel zu der Richtung des Herausnehmens liegen, zurückbleiben können. Man kann aber auch diese Röhren 8 ebenfalls entfernen.
  • In Fig. 2 sitzen die losen, senkrechten Röhren 2 auf im Boden der Form festen Rohransätzen. 8 ist das offene Ende der Rohre. 5 bezeichnet das äußere, dünne, , waagerechte Rohr von gleicher Länge wie das Innenmaß der Form, welches lose über den inneren; Rohren 6 sitzt.
  • In der Fig.3 sitzen die losen, senkrechten Röhren 2 über den Rohransätzen 4, die im Boden der Form befestigt sind und eine Öffnung 9 haben. Mit den Splinten i o werden die waagerechten Heizeinrichtungen 3 in ihrer Stellung festgelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Formen von schwammartigen Gegenständen aus wässerigen Dispersionen in Schaumform, gekennzeichnet durch Metallformen (i) mit losen, in mehreren Reihen lot- oder waagerecht eingebauten Heizröhren (a, 6) etwa gleichen Querschnitts zum Koagulieren und Vulkanisieren der schaumigen Masse. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Heizröhren mit Hüllen (5) etwa aus Gummi, Gewebe o. dgl. umgeben sind, die im fertigen Gegenstand verbleiben können.
DE1930528183D 1929-05-28 1930-05-21 Vorrichtung zum Formen von schwammartigen Gegenstaenden aus waesserigen Dispersionen Expired DE528183C (de)

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GB528183X 1929-05-28

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DE528183C true DE528183C (de) 1931-06-26

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DE1930528183D Expired DE528183C (de) 1929-05-28 1930-05-21 Vorrichtung zum Formen von schwammartigen Gegenstaenden aus waesserigen Dispersionen

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DE (1) DE528183C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750170C (de) * 1936-06-02 1944-12-15 Internat Latex Processes Verfahren zum Herstellen von wabenartigen, zellenfoermigen Kautschukkoerpern
DE768086C (de) * 1934-03-09 1955-06-23 Int Latex Processes Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schuhen mit Sohlen aus poroesem Kautschuk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768086C (de) * 1934-03-09 1955-06-23 Int Latex Processes Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schuhen mit Sohlen aus poroesem Kautschuk
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