DE528103C - Verfahren zur Herstellung eines Strassenbaustoffes fuer den Kalteinbau hochwertiger Strassendecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Strassenbaustoffes fuer den Kalteinbau hochwertiger Strassendecken

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DE528103C
DE528103C DEW82430D DEW0082430D DE528103C DE 528103 C DE528103 C DE 528103C DE W82430 D DEW82430 D DE W82430D DE W0082430 D DEW0082430 D DE W0082430D DE 528103 C DE528103 C DE 528103C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/18Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and bituminous binders

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Straßenbaustoffes für den Kalteinbau hochwertiger Straßendecken Die bisher im allgemeinen verwandten Heißverfahren für Asphaltdecken beanspruchen große Anlagen und Geräte und geschulte Facharbeiter.
  • Die Kaltverfahren, die demgegenüber einfacher und von der Witterung weniger abhängig sind, zeigen hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Straßendecken bisher noch nicht behobene Mängel.
  • Das neueVerfahren ermöglicht die Erzeugung eines Straßenbaustoffes und die Herstellung von Straßendecken daraus, die sehr dauerhaft, rauh, staubfrei, elastisch, schalldämpfend und billig sind. Der Einbau erfolgt auf kaltem Wege und ist äußerst einfach, er erfordert keine geschulten Arbeiter und außer einer Walze keine sonstigen Geräte.
  • Die Asphalt- und Teerindustrie hat bereits die Anwendung von Verfahren versucht, bei welchen hauptsächlich solche mineralischen Stoffe gebraucht werden, die große Aufsaugefähigkeit besitzen, wie z. B. Kalkmehl bei den Stampfasphaltdecken oder Hochofenschlacke bei dem sogenannten Dammannschen Verfahren. Diese Stoffe enthalten dann verhältnismäßig große Mengen an Naturasphalt oder Teer und kleben in heißem Zustande wie bei den Dampfasphaltdecken oder in kaltem Zustande wie bei dem Dammannschen Verfahren zusammen, wobei die Stampfasphaltdecken wohl die notwendige Haltbarkeit, die Dammannschen Decken wohl die gewünschte Rauheit der Oberfläche besitzen, aber keine von beiden diese zwei Eigenschaften gleichzeitig. Auch verdirbt das mit Teer getränkte Material nach längerer Lagerung dadurch, daß es an der Luft verharzt und versprödet.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß man einen scharfkörnigen, harten Rohstoff, wie z. B. gestoßenen Sandstein oder zerstoßenen Kies oder Quarz, mit bemessenen Mengen eines geeigneten Asphaltes heiß mischt, auskühlen läßt, frisch oder abgelagert in verhältnismäßig dünner Schicht auf die Straßenunterlage aufbringt und lediglich kalt einwalzt. Gegenüber den mit Teer getränkten Baustoffen sind die so bereiteten Massen jahrelang haltbar, verharzen nicht an der Luft und sind stets für den Einbau bereit. Bei notwendigen Instandsetzungen kann der herausgehackte Baustoff durch einfaches Zerbröckeln mittels Stampfers wieder voll verwendungsfähig gemacht werden.
  • Die Herstellung des Baustoff es geht so vor sich, daß man gebrochenen Sandstein oder gebrochenen Kies oder Quarz in einer Mischtrommel mit einem hochwertigen Asphalt von höchstens q.5° Erweichungspunkt nach Krämer-Sarnow in einer Menge von wenigstens 5 und höchstens 812 °%o mengt, wobei der mineralische Rohstoff wie der Asphalt ziemlich gleiche, etwa zwischen 150 und 250° liegende Wärmegrade aufweisen.
  • Eine weitere Form der Herstellung des neuen Baustoffes ist, daß man den Asphalt mittels gesättigten oder überhitzten Dampfs oder Luft oder indifferenter Gase auf das warme Steinklein aufbläst und dadurch eine gleichmäßige Verteilung sichert, wobei man je nach Bedarf nur Wasserdampf oder Luft oder aber beides zugleich anwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Straßenbaustoffes für den Kalteinbau hochwertiger Straßendecken, dadurch gekennzeichnet, daß man einen scharfkörnigen, harten, mineralischen Rohstoff, wie gebrochenen Sandstein oder gestoßenen Kies oder Quarz, auf 15o bis 25o° erhitzt und mit auf etwa; die gleiche Temperatur erhitztem Asphalt von höchstens q.5° Erweichungspünkt nach Krämer-Sarnow in Mengen von wenigstens 5 bis höchstens 81/,°J,, mischt, das gemischte Steinklein abkühlen läßt und in losem Zustande kalt auf die Straße aufbringt, wo es dann kalt eingewalzt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man den Asphalt durch Einblasen von gesättigtem oder überhitztem Dampf in fein verteiltem Zusta_ pde'mit dem Steinklein vermischt. s`` 3. Verfahren nach Ar@spiuch i, dadurch gekennzeichnet, daß,män den Asphalt durch Einblasen von :Luft in fein verteiltem Zustande mit- dem Steinklein vermischt. q.,.. V-erfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man den Asphalt mit gesättigtem oder überhitztem Wasserdampf und Luft in fein verteiltem Zustande mit dem Steinklein mischt. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß statt Wasserdampfs oder Luft ein indifferentes Gas angewendet wird.
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