DE476884C - Tennisfeld - Google Patents

Tennisfeld

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DE476884C
DE476884C DEE36218D DEE0036218D DE476884C DE 476884 C DE476884 C DE 476884C DE E36218 D DEE36218 D DE E36218D DE E0036218 D DEE0036218 D DE E0036218D DE 476884 C DE476884 C DE 476884C
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tennis court
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/06Pavings made in situ, e.g. for sand grounds, clay courts E01C13/003

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Description

  • Tennisfeld Die Erfindung bezieht sich auf Tennisfelder, bei denen auf einPacklager aus Schlacken, Aschen u. dgl. eine Platzdecke aufgebracht und mit oder ohne Bindemittel festgewalzt ist.
  • Die Übelstände bei der Benutzung derartiger Felder machten sich bisher hauptsächlich nach dreierlei Richtungen fühlbar: Erstens sind . solche Felder oft nicht ausreichend wasserdurchlässig, so daß auf dem Feld nach einem Regenfalle während gewisser Zeit nicht gespielt werden kann. Zweitens mißlingt insofern der Versuch, einen wasserdurchlässigen Deckboden herzustellen, als sich die bisher bekannten Stoffe für die Bildung der oberen Schicht auf die Dauer gegen Fußabdrücke nicht genügend widerstandsfähig erweisen, so daß die erforderliche glatte Oberfläche verlorengeht. Schließlich ergab sich, besonders bei Versuchen, einen festen, jedoch wasserdurchlässigen Deckboden herzustellen, die Schwierigkeit, daß die Oberfläche zu grob ausfiel und außerdem zu einer starken Abnutzung des Schuhzeuges und der Bälle, auch zu Verletzungen der Spieler beim Fallen Anlaß gab.
  • Zweck der Erfindung ist, diese Übelstände zu beseitigen. Sie beruht im wesentlichen darin, daß als Ausgangsmaterial granulierte Hochofenschlacken verwendet werden.
  • Unter Hochofenschlacken wird das Ergebnis verstanden von chemischen Prozessen im Hochofen; sie sind die Folge einer Wechselwirkung zwischen den Eisenerzen, welche Alaunerde und Kieselsäure sowie Kalk- oder (und) Magnesium enthaltende Zuschlagstoffe aufweisen. Es entstehen Roheisen und eine Mischung von Kalk-Aluminiumsilikaten, Kalkaluminaten, Eisenverbindungen usw., d. h. eine Kombination von Verbindungen, die im terniären A120"Ca0-Si-o2-System eine Stelle in der Nähe des Portlandzements einnimmt. Diese Schlackenmasse schwimmt wie eine Flüssigkeit auf dem ebenfalls flüssigen Eisen (wie öl auf Wasser) und hat eine Temperatur von 120o bis, 1q.00° C. Wird beim Ablassen die in einem Strahl aus dem Ofen fließende Masse unter Mitwirkung von Wasser oder Luft oder einer bestimmten Mischung davon plötzlich bis zu einer Temperatur von 5o bis 10o° C abgekühlt, so wird die Masse granuliert. Diese granulierte Masse ist nicht kristallinisch, sondern glasig; sie befindet sich in einem unterkühlten Zustand und besitzt noch ihre Kristallisationswärme, und diese Energiemenge äußert sich in einer Feuchtigkeit bindenden Wirkung. Das Aussehen ist im Gegensatze zur Gießschlacke das eines mehr oder weniger porösen grauen oder gelbweißen sandartigen Materials von ziemlich gleichmäßigem Korne, das sehr leicht sein kann (Volumengewicht 0,03 bis o,9).
  • Durch die leicht poröse Form der granufierten Hochofenschlacken mit rauher Oberfläche und vielen hervorstehenden Teilchen greifen diese bzw. ihre Mischungen mit geinahlenen Backsteinen beim Anstampfen vollkommen ineinander; dabei werden die meisten Körner nicht zerschmettert, jedenfalls nicht auf größere Feinheit umgeformt. Hierdurch entsteht die verlangtePorosität und dieFestigkeit der Anlage. Durch die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, haben sich die Körnchen untereinander verbunden, ohne im wesentlichen ihr Gefüge zu verändern, und das Ergebnis ist ein mineralisches Gerippe, das noch hohe Porosität aufweist.
  • Nach der Erfindung ergibt sich somit, daß das sandartige, trockene, losekörnige Material, das nur durch granulierte Hochofenschlacken erzielbar ist, beim Stampfen durch seine größere Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, ein poröses, federndes Lager bildet, das bei Austrocknung und Druck sich nicht oder doch nur sehr wenig lockert; dieHinzufügung von Kalk und gemahlenen Backsteinen bezweckt nur die Erhöhung der Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, und die Erzielung der erwünschten Färbung. -_ Nach der Erfindung wird nun das Tennisfeld derart hergestellt, daß es zunächst ein durchlässiges Packlager erhält, das dann mit einer Schicht feiner, gesiebter Schlackender genannten Art abgedeckt wird.- Die Platzdecke kann jedoch auch aus einem Gemisch von feineren, gesiebten Schlacken dieser Art und gemahlenen Backsteinen, vorzugsweise von roter oder grüner Farbe, oder gleichwertigen, bindefähigen Stoffen bestehen.
  • Ein nach der Erfindung hergestelltes Tennisfeld bietet den Spielern eine elastische, flache Bahn mit ausreichend fester Oberfläche, die besonders gut wasserdurchlässig ist. Die angewandten Baustoffe sind porös und zugleich absorbierend und erhalten auf dieDauer bindende Eigenschaften.
  • Zwar ist es bereits bekannt, Schlacken und Steinschutt zur Herstellung derartiger Felder anzuwenden; das Merkmal der Erfindung liegt in der besonderen Art dieser Baustoffe und in deren besonderen Anwendung.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUC73: Tennisfeld, das aus einem durchlässigen Packlager aus Schlacken besteht, auf das eine Platzdecke aufgebracht und mit oder ohne Bindemittel festgewalzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Baustoff für das Packlager granulierte Hochofenschlacken und für die Platzdecke feinere, gesiebte Schlacken dieser Art oder ein Gemisch von feineren, gesiebten Schlacken der genannten Art und gemahlenen roten oder grünen Backsteinen verwendet sind. -
DEE36218D 1927-01-06 1927-09-17 Tennisfeld Expired DE476884C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NL22480T 1927-01-06

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DE476884C true DE476884C (de) 1929-05-31

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ID=32960280

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DEE36218D Expired DE476884C (de) 1927-01-06 1927-09-17 Tennisfeld

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US (1) US1690059A (de)
DE (1) DE476884C (de)
FR (1) FR641693A (de)
GB (1) GB283168A (de)
NL (1) NL22480C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2494739A1 (fr) * 1980-11-26 1982-05-28 Court Pierre Revetement pour terrains de sports
EP0061135A1 (de) * 1981-03-24 1982-09-29 Günther Martens KG Verwendung von Hochofen-Schlackensand beim Deichbau

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GB283168A (en) 1928-03-15
NL22480C (de) 1928-11-15
FR641693A (fr) 1928-08-08
US1690059A (en) 1928-10-30

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