AT129766B - Verfahren zur Herstellung eines zum Abdecken von bituminösen Straßendecken dienenden Materials. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zum Abdecken von bituminösen Straßendecken dienenden Materials.

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AT129766B
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Oskar Doenig
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/10Coating or impregnating
    • C04B20/1018Coating or impregnating with organic materials
    • C04B20/1029Macromolecular compounds
    • C04B20/1044Bituminous materials
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Description


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  Verfahren zur Herstellung eines zum Abdecken von bituminösen Strassendecken dienenden Materials. 



   Es ist ein Verfahren zur Herstellung eines zum Bedecken von bituminösen Strassendecken dienenden Materials durch Imprägnieren von Steinmehl mit bituminösen Stoffen bekannt, nach dem je hundert Teile Steinmehl, insbesondere Kalksteinmehl, mit zwei bis über fünfzehn Teilen Bitumen   getränkt wird.   Infolge des grossen Bitumengehaltes und der Mehlfeinheit des Gesteines ist dieses Material eine stampasphaltartige Masse, die auch noch mit Sand zu bedecken ist und auf die sogar noch Schotter aufgebracht werden kann. 



   Demgegenüber besteht das Verfahren nach der Erfindung in der Herstellung eines zum Abdecken von bituminösen Strassendecken dienenden Materials, nach dem   Gesteins-oder Hochofenschlackensplitt   oder Grus mit einem Imprägnierungsmittel in Mengen von etwa 4-5 je Tausend   gründlichst   gemischt wird, so dass nur ein äusserst feines   Häutehen   des aus Bitumen, Teer, Teeröl od. dgl. bestehenden Imprägnierungsmittels an dem Splitt oder Grus haftenbleibt. 



   Der Zweck und die Wirkung dieses Verfahrens sind folgende. 



   Der auf die mit Teer oder Bitumen bzw. mit entsprechenden Emulsionen behandelten Strassendecke zu streuende Splitt oder Grus muss unbedingt trocken sein, d. h. er darf weder äussere noch innere Feuchtigkeit enthalten, damit er streufähig bleibt und ail dem Bitumen der Decke gut haftet. Die bereits angewendete Trocknung durch Trommeln, Darren u. dgl. allein hat keinen gründlichen und nachhaltige Erfolg, namentlich wenn sie nicht unmittelbar vor der Verwendung an der Baustelle geschieht, da die Mineralkörner immer wieder Feuchtigkeit aus der Luft oder aus Niederschlägen aufnehmen, was durch die den Teilchen nach der vorstehend beschriebenen Behandlung, die die Eigenschaften der Mineralteilchen völlig ändert, anhaftenden Spuren des Bitumens usw. verhütet wird.

   Auch nehmen die Mineralteilchen, wenn sie nicht nach dem neuen Verfahren behandelt sind, noch nach dem Aufbringen auf die Strassendecke durch Regen u. dgl. wieder Feuchtigkeit auf, ehe ein völliges Eindringen in die darunter befindliche Bitumenschicht und ein Verkleben mit dieser erfolgt ist. 



   Durch die gründliche Durchmischung mit der äusserst geringen Bitumenmasse bleiben die Körner gegen jede Art Nässe unempfindlich, da sie wasserabweisend wirken, und der Splitt oder Grus kann daher beliebig lange Zeit im Freien lagern und offen versandt werden, ohne zu Klumpenbildung zu neigen und ohne an Streufähigkeit einzubüssen. Die geringen Spuren von Bitumen u. dgl. verursachen dagegen eine leichte und feste Vereinigung mit dem Bitumen der   Strassendecke,   auf die der Splitt oder Grus gestreut wird, wodurch eine besonders grosse Dichte der Bitumenabdeckschicht erzeugt wird.

   Auch wird durch dieses Verfahren die Verwendung sehr feinkörnigen und staubhaltigen Splittes oder Gruses, die bei Ober-   flächenabdeckungen   stets nachteilig war, ermöglicht, da dieser Staub oder das Feinkorn durch die Behandlung, im Gegensatz zu dem unbehandelten, wasserabweisend wirkt und keine wasserdurchlassenden Poren zwischen den   staubfeinen   Körnchen offen bleiben. 



   Ein weiterer Erfolg ist der, dass die gewissermassen mit einer fettigen Oberfläche versehenen Teilchen eine Gleitfähigkeit erhalten, die ein leichteres Einbetten zwischen die gröberen Bestandteile der Strassendecke ermöglicht. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines zum Abdecken von bituminösen Strassendecken dienenden Materials durch Imprägnieren von Splitt oder Grus mit bituminösen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass das Imprägnierungsmittel in Mengen von etwa 4 bis 5 je Tausend verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT129766D 1929-07-27 1930-07-05 Verfahren zur Herstellung eines zum Abdecken von bituminösen Straßendecken dienenden Materials. AT129766B (de)

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