AT34918B - Verfahren zur Verhinderung des Staubens auf Straßen. - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung des Staubens auf Straßen.Info
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Description
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Verfahren zur Verhinderung des Staubens auf Strassen.
Staubverhütungsmittel, die zur Beseitigung der Staubplage auf Strassen dienen sollen. sind schon verschiedentlich vorgeschlagen worden. Insbesondere ist es bekannt, solche aus Petroleumrückständen, Mineralölen oder dgl. herzustellen, wie auch durch Mischen von destilliertem, also seiner flüchtigen Bestandteile und des Wassers beraubtein Steinkohlenteer mit ver- schiedenen Zusätzen zu gewinnen.
Es ist weiter auch bekannt, derartige, ihrer leichtflüchtigen Bestandteile beraubte Steinkohlenteermischungen in der Art zu verwenden, dass man sie aus
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hergestellten Staubverhütungsmittel schon von vornherein viel zu touer, weil der Anstrich oder die Besprengung damit einer zu häufigen Erneuerung bedarf, ganz abgesehen davon, dass sie den gewollten Zweck überhaupt nicht erreichen. Steinkohlenteer besitzt einen für die Anwohner und Benutzer der betreffenden Strassen sehr belästigenden, durchdringenden Geruch. Auch erreichen die damit behandelten Strassenoberflächen nicht die genügende Härte, so dass er nur eine mehr oder weniger vorübergehende Wirkung ausübt.
Der Vorschlag, ihn nach dem Abdestillieren der leichter flüchtigen Bestandteile in erwähntem Zustande zu verwenden. verteuerte einmal das
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abhelfen.
Demgegenüber ist es den Erfindern gelungen, aus Holzteer, einem in seinen ganzen Eigen- sehaften von dem Steinkohlenteer durchaus verschiedenen Körper, ein Staubverhütungsmittel herzustellen, das den angedeuteten Anforderungen Genüge leistet, und das, da es auch in Wasser unlöslich ist und somit, von dem Regen nicht ausgewaschen werden kann, von durchaus nach- haltiger Wirkung ist. Dabei kommt noch in Betracht, dass Holzteer, insbesondere Buchenholztecr, bis jetzt ein Stoff war, für den es an einer ausgiehigen Verwendung mangelte.
Die Erfinder befreien den Holzteer zu ihrem Zwecke zunächst durch Erhitzen bis auf etwa
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das sonst ein Hindernis für das Antrocknen des zum Strassenbesprengen benutzten Teeres bildete.
@ Obgleich der sich hiebei ergebende Rückstand schon ohneweiters als Strassenstaubverhütungs- mittel verwendet werden könnte, so ist es doch empfehlenswert, ihn mit geeigneten Zusätzen zu vermischen, die seine Wirkung unterstützen. Man mischt deshalb den zurückgebliebenen Holz- teer mit Kreosot-oder Anthrazenöl oder mit beiden Ölen zugleich. Man verwendet am zweck-
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Die Vorteile des neuen Verfahrens bestehen darin, dass es ein Mittel liefert, das kalt aufgetragen werden kann, schon nach kurzer Zeit völlig erhärtet, dabei aber doch elastisch bleibt. Ferner schliesst es die Strassenoberfläche dicht ab und setzt den Witterungseinflüssen einen sehr grossen und sehr lange anhaltenden Widerstand entgegen. Das Mittel wirkt deshalb im Gegensatz zu den bisher angewendeten, aus Petroleum oder Steinkohlenteer hergestellten Mitteln, tatsächlich atrassenbefestigend. Schliesslich ist die Verwendung von Holzteer, wie bereits angedeutet, schon an sich von grossem wirtschaftlichen Vorteil.
Die Aufbringung der hier beschriebenen Staubvertilgungsmittel auf die Strassenoberfläche kann in beliebiger, zweckentsprechender Weise geschehen, z. B. durch Begiessen mittels Giesskannen, durch Besprengen mittels geeignet konstruierter Sprengwagen, durch Aufstauben mittels mechanischer oder Druckluftzerstäuber oder dgl.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verhinderung des Staubens auf Strassen, dadurch gekennzeichnet, dass man diese besprengt mit durch Erhitzen auf etwa 200"von den leichter siedenden Bestandteilen be- freitem Ind eventuell mit einem Gemisch von Kreosot-oder Anthrazenöl, Petroleumdestillaten oder verharzenden, pflanzlichen Ölen vermischtem Holzteer.
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| AT34918D AT34918B (de) | 1905-09-12 | 1906-11-14 | Verfahren zur Verhinderung des Staubens auf Straßen. |
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1906
- 1906-11-14 AT AT34918D patent/AT34918B/de active
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