DE527884C - Blutuebertragungsapparat - Google Patents

Blutuebertragungsapparat

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DE527884C
DE527884C DEG75567D DEG0075567D DE527884C DE 527884 C DE527884 C DE 527884C DE G75567 D DEG75567 D DE G75567D DE G0075567 D DEG0075567 D DE G0075567D DE 527884 C DE527884 C DE 527884C
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blood
cylinder
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blood transfer
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DEG75567D
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    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/60Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source
    • A61M1/63Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source with means for emptying the suction container, e.g. by interrupting suction
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Blutübertragungsapparat Bei den bisher im Gebrauch befindlichen Blutübertragungsapparaten wurde das Blut aus der Vene des Spenders mittels einer Pumpe oder einer Spritze angesogen und nach Umstellung eines Hahnes in die Vene des Empfängers transfundiert. Der Nachteil hierbei war, daß die Venenwände durch den starken Saugdruck sehr schnell und stark kontrahiert wurden, so daß der Nachfluß seitens des Spenders zu gering wurde.
  • Bei dein Apparat gemäß der Erfindung fließt das Blut ohne Saugdruck aus der Spendervene in den Auffangtrichter. Die Kontraktion der Venenwände ist vermieden, wenn laufend vom Spender Blut nachfließt, so daß auch die Transfusion größerer Blutmengen (also mehr als 4.oo ccm) auf einmal möglich ist. Gleichzeitig fällt bei dem Apparat nach der Erfindung die besondere Umstellung eines Hebels oder eines Hahnes zur Weiterleitung des Spenderblutes in die Empfängervene fort, indem gemäß der Erfindung ein Kugelventil oder Rückschlagschwimmerventil an Stelle des Umstellhahnes angeordnet ist. Hierdurch wird die Zeitdauer der Blutübertragung wesentlich verkürzt, da das Kugelventil sich selbsttätig öffnet und schließt, und es ist die Möglichkeit vorhanden, den Apparat durch eine einzige Person bedienen zu lassen. Ferner sind durch die Anordnung des Kugelventils und die Anbringung des Ausflusses nach unten hin Winkel und Ecken, in denen sich Blutgerinsel ansetzen kann, so gut wie ganz beseitigt und die Möglichkeit gegeben, nach unten hin die Übertragung in eine beliebige Stelle oder in einen beliebigen Arm zu leiten. Infolge der Geschwindigkeit der Übertragung wird die Dauer derselbdn so ver-1 -ürzt daß große Blutmengen transfundiert werden können, ehe die Blutgerinnung so stark eintritt, daß die Übertragung unterbrochen werden müßte.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Apparates nach der Erfindung durch Abb. i und z in Achsenschnitten veranschaulicht.
  • Der Apparat der ersten Ausführungsform besteht aus dem Auffanggefäß i, welches unterhalb der Stelle, an welcher das Blut von dem Spender geliefert wird, zum Auffangen des Blutes gehalten werden muß. An dieses Gefäß schließt sich unten ein Kanal z an, welcher in den Zylinder 3 für die Pumpe übergeht. In dem Zylinder 3 ist der Pumpenkolben q. dicht eingeschliffen verschiebbar. Am inneren Ende der Pumpe, und zwar zwischen Verbindungskanal z und Pumpenzylinder 3 ist ein Ansatzstutzen 5 vorgesehen, an welchen der zum Empfänger führende Schlauch angeschlossen wird. Oben, gegenüber diesem Ansatz 5 kann ein ebensolcher Ansatz 6 vorgesehen sein, der zum Auslassen der Luft bei Beginn der Verwendung des Apparates dienen kann. Die Öffnung des Ansatzstutzens 6 kann durch eine aufgesetzte Gummikappe 7 oder durch einen daran angeordneten Hahn oder auch durch den Finger des den Apparat. bedienenden Arztes geschlossen gehalten werden: Am untere_ni Ende des Auffanggefäßes i ist ein Rückschlagschwimmerventil 8 angeordnet. Dieses Ventil läßt das Blut beim Einlaufen durch den Durchgang 9 zwischen Behälter i und 2 hindurch, legt sich aber beim Einpressen des Zylinderkolbens gegen die Verengung bei 9 und verhindert ein Zurückfließen des Blutes nach Behälter i. Das Ventil 8 liegt unten auf eingepreßten Ansätzen zo auf.
  • Zur Verwendung befindet sich der Apparat nach sorgfältiger Desinfektion. in dem in der Zeichnung dargestellten Zustand, d. h. der Kolben q. ist völlig in den Zylinder 3 hineingeschoben und die Luftauslaßöffnung 6 geschlossen. An den Anschlußstutzen 5 ist der für den Empfänger bestimmte Schlauch angeschlossen. Der Apparat wird mit der einen Hand vom Arzt mit dem Auffangbehälter i unter der Blutaustrittsstelle des Spenders gehalten und füllt sich mit dem einlaufenden Blut an. Der behandelnde Arzt beseitigt zunächst z. B. durch kurzes Hinundherbewegen des Kolbens alle etwa vorhandenen Luftblasen im Apparat, indem er dieselben durch den Stutzen 6 austreten läßt. Das Schwimmerventil 8 hält den Behälter geschlossen, bis eine entsprechende Menge Blut gesammelt ist. Darauf wird der Kolben q. aus dem Zylinder herausgezogen bis in die punktierte Stellung q.', wodurch sich der Zylinder mit Blut füllt und dann das Blut durch Einpressen des Kolbens in den Zylinder durch den Ansatz 5 dem Empfänger zugeführt. Diese Pumparbeit wird nun ununterbrochen fortgesetzt, bis die Blutübertragung beendet ist.
  • Der Apparat der zweiten Ausführungsform gemäß der. Abb. 2 ist mit einem Kugelventil versehen, bei welchem die Kugel sowohl durch ihr Eigengewicht als durch den Preßdruck beim Pumpen auf ihrem Sitz gehalten wird, während sie beim Ansaugen des Blutes die Blutflüssigkeit in den Pumpenzylinder durchtreten läßt. Hier fehlt der lange Zwischenkanal zwischen Auffanggefäß i und Pumpenzylinder 3. Statt dessen ist eine Zwischenwand i i vorgesehen, welche unten den Sitz 12 für die Kugel 13 unter Vermeidung von schädlichem Raum aufweist. Die Kugel ist voll ausgebildet und besteht vorteilhaft aus schwerem Material. Der Zylinder ist derart ausgebildet, daß beim eingeschobenen Kolben fast kein schädlicher Raum vorhanden ist, wodurch sich diese Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform nach Abb. i vorteilhaft unterscheidet.
  • Die Verwendung des Apparates erfolgt nun in derselben Weise, wie für die Vorrichtung nach Abb. i oben beschrieben.
  • Der Apparat nach der Erfindung ermöglicht dem praktischen Arzt, auf schnellstem Wege auch ohne Assistenz Blutübertragungen vorzunehmen. Dies ist auch dadurch ermöglicht, daß eine Venensektion nicht notwendig ist, da die Abnahme des Blutes vom Spender sowie die Zuführung zum Empfänger durch Kanülen oder Hohlnadeln erfolgen kann, die auf leichte Weise in die beiden Venen einzuführen sind. Ein besonderer Vorteil liegt darin, daß der ganze übertragungsvorgang sowohl im Auffanggefäß als auch im Druckzylinder übersichtlich bleibt, da der Apparat ganz aus durchsichtigem Glas hergestellt werden kann. Indes kann auch anderes Material, z. B. Metall, für Teile desselben in Betracht kommen.
  • Das Auffanggefäß i ist zweckmäßig mit einer Maßeinteilung versehen, um den Inhalt bzw. Veränderungen desselben von außen ersichtlich zu machen.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPRÜcHF.; i. Blutübertragungsapparat mit Auffangbehälter für das Blut und an denselben angeschlossener Pumpe und Absperrorgan zwischen beiden, dadurch gegekennzeichnet, daß das Absperrorgan durch ein Kugelventil oder Rückschlagschwimmerventil gebildet ist.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- die Auslaßöffnung nahe am Kugelventil an der Unterseite des Pumpenzylinders ausmündet.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Pumpenzylinders nahe ani Kugelventil eine verschließbare Entlüftungsöffnung vorgesehen ist.
DEG75567D 1929-02-03 1929-02-03 Blutuebertragungsapparat Expired DE527884C (de)

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DEG75567D DE527884C (de) 1929-02-03 1929-02-03 Blutuebertragungsapparat

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DE527884C true DE527884C (de) 1931-06-22

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