DE338976C - Irrigator - Google Patents

Irrigator

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DE338976C
DE338976C DE1919338976D DE338976DD DE338976C DE 338976 C DE338976 C DE 338976C DE 1919338976 D DE1919338976 D DE 1919338976D DE 338976D D DE338976D D DE 338976DD DE 338976 C DE338976 C DE 338976C
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irrigator
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DE1919338976D
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HANS JOSEF GOEBBEL DIPL ING
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HANS JOSEF GOEBBEL DIPL ING
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0229Devices operating in a closed circuit, i.e. recycling the irrigating fluid

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Irrigator. Die durch die getrennte Verwendung von Irrigator und Auffangbehälter sich ergebenden Unbequemlichkeiten und Unsauberkeiten haben bereits dazu geführt, daß Irrigatoren konstruiert wurden, die das Entnahmegefäß mit dem Auffangbehälter und der Irrigatorpumpspritze zu einem Stück vereinigten, indem die Behälter nebeneinander oder auch übereinander angeordnet wurden und die Pumpe die Flüssigkeit aus dem Entnahmegefäß durch das Spülrohr hindurch in die weibliche Scheide beförderte, aus der sie zurückfließend sich in dem Auffangbehälter sammeln konnte.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine besondere Ausbildung der oben angegebenen Irrigatorkonstruktion, durch welche das Einführen des Spülrohres in die Scheide erleichtert wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsformen dargestellt. Fig. i zeigt einen Längsschnitt des Irrigators, Fig. 2 eine Vorderansicht desselben ohne Spülpumpe; Fig.3 zeigt eine zweite Art der nachgiebigen Irrigatorabdichtung gegenüber dem Gefäß und Fig. q. die Dichtung in zusammengeschobenem und gestrecktem Zustande. Fig. 6 zeigt die Dichtungsmembran der Fig. i ; Fig. 7 stellt den Schnitt I-I dar und Fig. 8 den Längsschnitt durch das Saugventil. Fig. 9 stellt eine zweite Ausführungsform der Erfindung dar und Fig. 1o eine dritte Ausführungsart im Längsschnitt.
  • Der Irrigator besteht aus einem Gefäß i, welches durch eine Zwischenwand z in einen oberen (3) und einen unteren Behälter (4.) geteilt wird. Das untere Gefäß 4 dient als Entnahmegefäß für die Spülflüssigkeit und das obere Gefäß 3 als Auffangbehälter für die der Scheide entströmende Spülflüssigkeit. Beide Behälter stehen durch eine Öffnung 5 .im :Boden der Zwischenwand 2 miteinander in Verbindung, sobald der das Sieb 6 tragende Stöpsel 7 herausgezogen wird. Durch Entfernen eines inneren Stöpsels 8 allein ist eine Verbindung des oberen zum unteren Behälter durch Zwischenschaltung des Siebes 6 bzw. von Filtermaterial 9 hergestellt.
  • Fig. 9 entbehrt dieser Einrichtung.
  • Der Boden des Gefäßes i besitzt eine Auswölbung 1o und eine Scheidewand ix. Zwischen letztere und die Gehäusewand i kann das Schlauchende mit dem Ventil eingeklemmt werden (Fig.21. Die Auswölbung ist so bemessen, daß ein Heizlämpchen untergeschoben werden kann.
  • Die obere nach vorn vorspringende schräge Zwischenwand :z besitzt einen Durchbruchstutzen 12, an dem eine Membran 13 dicht angeschnürt ist. Diese besteht in Fig. 6 z: B. aus gut dehnbarem Weichgummi, das mit zwei Filzringen 14. belegt ist, die vermittels Schrauben 17 und den beiden Metallringen 15, 16 fest an die Membran geklemmt sind. Diese Filzringe schließen sich so dicht an das sie durchdringende Irrigatorrohr 18 an, daß dasselbe. ohne nennenswerte Reibung in den Filzringen hin und her geschoben werden bzw. ganz herausgezogen werden kann (Fig. i). Bei seitlichen Bewegungen dehnt sich die Membran, so daß das Irrigatorrohr beliebige Bewegungen vollführen kann. Demnach kann das zurückgezogene Irrigatorrohr in die Scheide gesteckt und ohne Zwangläufigkeit vorgeschoben werden, auch wenn der Auffangbehälter 3 an dem Körper angelegt ist. An das Irrigatorrohr 18 schließt sich ein Gummipumpball ig mit Rückschlagventil 2o und Saugschlauch 21 an, der am Ende ein Saugventil 22 eingeschoben trägt. Das Schlauchende kann , wie schon gesagt, zwischen der Scheidewand ix und der Gefäßwand festgeklemmt werden, um ein Herausschlüpfen zu vermeiden.
  • Der nachgiebige dichte Abschluß zwischen Irrigatorrohr und Auffanggefäß kann auch gemäß Fig. 3 und g durch wasserdichten Stoff 31 mit Faltung erreicht werden.
  • Zum Gebrauch füllt man den Entnahmebehälter mit Flüssigkeit und erwärmt sie mit dem untergeschobenen Heizlämpchen. Stöpsel 7 und 8 werden aufgesteckt. Mit der linken Hand wird hierauf das Irrigatorgefäß an der flachen Stelle bei der Scheidewand erfaßt und an den in Spreizstellung stehenden weiblichen Körper gehoben oder der Apparat kann auf den Boden gestellt werden und die Person setzt sich auf die Randflanschen des Aufnahmebehälters. Hierauf führt die rechte Hand, am Gummiball anfassend, das Irrigatorrohr in die Scheide und schiebt es in beliebige Tiefe hinein, worauf durch Zusammendrücken des Gummiballes Flüssigkeit stoßweise eingespritzt wird und nachher in das Aufnahmegefäß zurückfließt. Ist die gesamte Flüssigkeit verbraucht, so kann durch Lösen des Stöpsels 8 die filtrierte alte Flüssigkeit noch beliebig oft verwendet werden.
  • Wird auf mehrmalige Verwendung der Spülflüssigkeit, wobei dieselbe aus dem oberen Behälter in den unteren fließt, mit oder ohne Filterzwischenschaltung verzichtet und ebenso auf die besondere Heizbarkeit, so kann das Irrigatorgefäß, wie Fig. g zeigt, vereinfacht sein. Der Saugschlauch kann auch von außen auf einen Stutzen 23 aufgeschoben werden.
  • Wenn die Flüssigkeit oftmals im Kreislauf mit den Verginalwänden in Berührung kommen soll, genügt die vereinfachte Ausführung in Fig. io. Bei dieser sind Entnahme- und Aufnahmebehälter vereinigt in einem Gefäß 24 mit Stutzen 25, durch den das Irrigatorrohr wie bei den anderen hier beschriebenen Ausführungen hindurchgeht. Im Halse 26 des Gununipumpballes 27 steckt neben dem Irrigatorrohr 28 und "seinem Rückschlagventil noch der Anfang des Saugschlauches 2g, der am Ende einen leicht zu reinigenden Siebkorb 30 mit Saugventil trägt und in dem Gefäß liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Irrigator mit einem Entnahme- und einem an den weiblichen Körper anlegbaren Auffangbehälter, die miteinander und mit einer dazwischen geschalteten Gummiballpumpe verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vor der Scheide liegende, schräg vorspringende Gefäßwand (2) eine Offnung (i4) besitzt, durch die hindurch das Irrigatorrohr der Gummiballpumpe freibeweglich geführt ist, unter spritzwasserdichtem Abschluß des Irrigätorrohres gegenüber der Behälterwand, während das Ende des in den Entnahmebehälter ragenden, durch seine Krümmungen in der Länge verändeibaren Saugschlauches unverschieblich zwischen Gefäßwand und einer Scheidewand (ix) festgeklemmt ist.
  2. 2. Irrigator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Entnahmebehälter (q.) durch ein in den Zwischenboden einschaltbares Filter (g) mit dem Auffangbehälter (3) verbunden wird.
  3. 3. Irrigator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg vorspringende Auffangbehälterwand (2) einen in den Innenraum des Behälters ragenden Stutzen (i2) trägt. q. Irrigator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Irrigatorrohr gegen die Behälterwand spritzwasserdicht abschließende Gummi- o. dgl. Membran (i3) zwei gelochte Filzringe (1q.) trägt, die mittels Schrauben und Metallringen fest mit der Membran verbunden sind. 5. Irrigator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die spritzwasserdichte Abschlußkappe (3 i) aus einem trichterartig geformten faltbaren, wasserdichten Stoffgebilde besteht (Fig. 3 und g).
DE1919338976D 1919-08-03 1919-08-03 Irrigator Expired DE338976C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2592584A1 (fr) * 1986-01-03 1987-07-10 Wargnier Dominique Appareil urologique pour lavage vesical.
WO2018096392A1 (de) * 2016-11-25 2018-05-31 Advanced Medical Balloons Gmbh Vorrichtung für die repetitive zu- und ableitung von substanzen für die medizinische therapie, sowie system und verfahren für die herstellung einer stuhlkontinenz durch intermittierende colon-lavage durch einen permanent platzierten, trans-analen verschluss- bzw. zugangskatheter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2592584A1 (fr) * 1986-01-03 1987-07-10 Wargnier Dominique Appareil urologique pour lavage vesical.
WO2018096392A1 (de) * 2016-11-25 2018-05-31 Advanced Medical Balloons Gmbh Vorrichtung für die repetitive zu- und ableitung von substanzen für die medizinische therapie, sowie system und verfahren für die herstellung einer stuhlkontinenz durch intermittierende colon-lavage durch einen permanent platzierten, trans-analen verschluss- bzw. zugangskatheter
US11690947B2 (en) 2016-11-25 2023-07-04 Advanced Medical Balloons Gmbh Device and method for the lavage-type introduction of a fecal transplant or of a therapeutically effective substance into the colon of a patient

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