DE52672C - An einem drehbaren Arme aufgehängte hydraulische Presse - Google Patents

An einem drehbaren Arme aufgehängte hydraulische Presse

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DE52672C
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piston
cylinder
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hydraulic press
rotating arm
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Expired - Lifetime
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DENDAT52672D
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A. PlAT in Paris, Nr. 87 rue St. Maur
Publication of DE52672C publication Critical patent/DE52672C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/32Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S8: Pressen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 11. December 1889 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende ' hydraulische Presse ist behufs leichter und vielseitiger Anwendbarkeit zur Aufhängung an Kranauslegern oder Aufstellung auf Fahrschienen bestimmt und dadurch bemerkenswert, dafs die zum Tragen der Presse dienenden Einrichtungen nur deren Gewicht zu tragen haben und vollständig von Beanspruchungen freibleiben, die aus den inneren Druckwirkungen der Presse hervorgehen.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen in Vorderbezw. Seitenansicht eine derartige Presse, Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Steuerung derselben.
Der Cylinder A der Presse, in welchem der die untere Druckplatte M tragende Prefskolben P angeordnet ist, wird zwischen den beiden Kragen E und E', Fig. 2, von einer Lagerhülse K des Armes C getragen, dessen senkrechte AchseH in den am Kranausleger oder sonstwo zu befestigenden Lagern P' und P" sich drehen kann.
Der Prefstisch G wird von Haken TT T" T" getragen, die um Bolzen α der vom Druckcylinder A getragenen Augen D drehbar aufgehängt sind, so dafs man nach dem Zurückschlagen der Haken den Tisch G leicht fortnehmen kann. Derselbe enthält zweckmäfsig einen zum Pressen von Erde, Sand, Futter oder dergleichen geeigneten Prefsrahmen. Mittelst des Handhebels L und des auf seinem Drehbolzen α befestigten I-förmigen AnschlagarmesL' kann man die vorderen Drehhaken T" und T'" leicht anheben; wenn man den Hebel loslä'fst, schlagen die Haken ohne Weiteres unter den Tisch G wieder zurück.
Durch die senkrechte Drehachse H wird aus dem durch Stopfbüchse s abgedichteten Druckrohr das Druckwasser dem Steuercylinder S, Fig. 3, zugeführt. Gleicherweise kann das Abwasser am einen oder anderen Ende der Achse H austreten.
Wenn das zu pressende Gut (z. B. Sand), das auf dem Tisch G liegt, etwa mit 10 bis 15 t Druck zu pressen ist, so senkt sich die Druckplatte M des Differentialprefskolbens P durch Einlassen von Druckwasser in den Steuercylinder in Richtung der Pfeile, Fig. 3, durch die Rohre F' F". Bei zunehmendem Widerstand der Pressung wird dann der Druckcylinder A mit den Drehhaken sammt dem Tisch G infolge des Druckes zwischen dem Kolben P und dem Deckel des Cylinders etwas angehoben, und das Material liegt zwischen dem Drucktisch G und der Druckplatte M eingeschlossen, ohne dafs der Aufhängungspunkt eine andere Beanspruchung erführe, als die durch das Gewicht der Presse selbst. Der Druck von 10 bis 15 t äufsert sich also nur auf die Drehhaken zwischen dem Drucktisch G und der Druckplatte M bezw. zwischen dem Deckel des Cylinders und der entsprechenden Kolbenseite. Beim Einlassen des Wassers gegen die andere Kolbenseite wird der Kolben mit der Druckplatte M gehoben und dann kann sofort eine neue Pressung beginnen.
Die im übrigen billige und leichte Construction der Presse macht ein Fundament unnöthig und gestattet eine Druckwirkung bis zum stärksten Grad.
Die Handhabung der Presse ist folgende: Wenn durch Drehen des Handrades J', Fig. 3,
der Ventilkegel G1 der Handradspindel L' auf seinen Sitz D' am Steuerkolben c' verlegt wird, so stöfst im weiteren Verlauf der Bewegung der Sitz A1 des letzteren auf den Ventilkegel E" am Enddeckel B' des Steuercylinders S und dann ist die Presse in Ruhe. Nach einer entgegengesetzten Drehung des Handrades J' fliefst durch Rohr F' aus dem Accumulator Druckwasser gegen den Differentialsteuerkolben c' und treibt ihn so weit vor, dafs das Druckwasser aus dem centralen Kanal iS' durch die Oeffnungen T' und das Rohr F", Fig. i, fliefst und auf die untere, kleinere Druckfläche des Prefskolbens P einwirkt. Da aber in diesem Augenblick der Theil H' des Steuerkolbens noch nicht an dem Sitz R' des Cylinders S, Fig. 3, liegt, so communicirt die gröfsere obere Fläche des Prefskolbens P durch das Rohr F'" mit dem Ablafsrohr F"", und der Prefskolben P hebt sich alsdann. Beim Weiterdrehen des Handrades J' trifft der Theil H' des Steuerkolbens auf den Sitz R' und sperrt den Auslafs F"" ab, wodurch der Prefskolben P angehalten wird.
Wenn nun das Handrad noch weiter gedreht wird, so verläfst endlich der Ventilkegel G' der Handradspindel L' den Sitz D', so dafs Wasser aus dem Accumulator durch das Rohr F'" auf die obere gröfsere Druckfläche des Kolbens P strömt. Dann findet zufolge der Gröfsenunterschiede zwischen den beiden Kolbenflächen eine Abwärtsbewegung statt und in die Accumulatorleitung fliefst durch das Rohr F" Wasser aus dem unteren Theil des Druckcylinders A zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine hydrauliche Presse, bei welcher der den Kolben P enthaltende Druckcylinder A an dem um eine senkrechte Achse H drehbaren Arm C aufgehängt ist, und dem Steuercylinder S das Druckwasser durch die Achse H hindurch zugeführt wird, während zur Aufnahme eines Drucktisches G Drehhaken T T T" T" von den durch Augen D des Druckcylinders A führenden Bolzen α getragen werden, an deren einem ein Handhebel L zum Auslösen des Drucktisches sitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52672D An einem drehbaren Arme aufgehängte hydraulische Presse Expired - Lifetime DE52672C (de)

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