DE41013C - Hebevorrichtung mit einfach wirkendem Dampfkolben und Brems- und Sperr-Fiüssigkeit innerhalb desselben - Google Patents

Hebevorrichtung mit einfach wirkendem Dampfkolben und Brems- und Sperr-Fiüssigkeit innerhalb desselben

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Publication number
DE41013C
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
steam
rod
valve
plunger
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41013D
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English (en)
Original Assignee
A. B. BROWN in Edinburg, Schottland
Publication of DE41013C publication Critical patent/DE41013C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
innerhalb desselben.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an zusammengesetzten Dampf- und hydraulischen Hebezeugen und besteht in der Verbindung der Regulirvorrichtung für das Dampf- und das Wasserventil, derart, dafs ein beliebiges Feststellen der Hebevorrichtung in jeder gewünschten Stellung möglich ist.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem senkrecht und feststehend angeordneten Hauptcylinder, in welchem sich ein Plunger in Gestalt eines Hohlcylinders befindet, der oben durch eine Stopfbüchse geführt wird. An dem Hauptcylinder und dem äufseren Ende des Plungers sind Seil- oder Kettenscheiben in der Anzahl angeordnet, wie solche für die Leistung eines durch diese Scheiben gebildeten Flaschenzuges erforderlich ist.
In dem hohlen Plunger steckt ein Kolben, der fest in demselben angebracht ist, und da der hohle Plunger mit Wasser gefüllt wird, das von einer Seite des Kolbens nach der anderen treten mufs, sobald sich der Plunger bewegt, so hängt das Mafs der Bewegung davon ab, wie schnell das Wasser durch einen Kanal geeigneter Gröfse treten kann. Ein Windkessel nebst Sicherheitsventil sind in Verbindung mit den hydraulischen Theilen angeordnet, wie in nachstehendem erläutert. Das Dampfventil wird durch einen Handhebel bewegt, mit welchem eine Stange verbunden ist, die den Dampf selbstthätig abhält, sobald der Plunger das äufsere Ende seines Hubes erreicht hat.
Kommen Fälle vor, in welchen der Plunger eine längere Zeit in irgend einer Lage über der tiefsten Stellung verbleiben soll, so wird ein Ventil zum Schliefsen des Kanals zwischen der einen und anderen Seite des Kolbens in dem Plunger angewendet, welches ■ derart eingerichtet ist, dafs es sich schliefst, wenn der Handhebel seine mittlere Stellung einnimmt, dagegen öffnet, wenn er nach der einen oder anderen Seite aus der Mittellage bewegt wird. Bei Benutzung dieses Ventils kann der Plunger sich nur bewegen, wenn der Dampf zu- oder abgelassen wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht und
Fig. 2 ein Schnitt durch eine Hebevorrichtung ohne Feststellvorrichtung,
Fig. 3 Schnitt einer solchen mit Feststellvorrichtung,
Fig. 4 Ansicht des zur Anwendung gelangenden Kettenflaschenzuges, aus welcher die Kettenführung ersichtlich ist,
Fig. 5 Schnitt der Vorrichtung, Fig. 2, bei höchster Lage des Plungers,
Fig. 6 ein Längenschnitt durch das Rohr 18 mit Stange 17, Fig. 1, in vergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 7 ein Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 3, bei mittlerer Kolbenlage mit Angabe der Hebelübertragung und
Fig. 8 Schnitt durch den Kolben 19 mit Ventil 22 in vergröfsertem Mafsstabe.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist der Hauptcylinder 4 mit dem Gufsstück 5 versehen, um in senkrechter Stellung
an einer Schiffswand, Mast oder anderen Stütze festgeschraubt werden zu können. Gleitstangen 6 führen zu einer Console 7, die an derselben Stütze verbolzt ist. Durch eine Stopfbuchse am oberen Ende des Hauptcylinders 4 läuft ein hohler Cylinder oder Plunger 8, welcher an seinem äufseren Ende ein Querhaupt 9 mit Führungen trägt, die auf den Stangen 6 gleiten. Die Hubhöhe des Plungers wird durch die Muttern 11 auf den Stangen 6 begrenzt.
An dem Querhaupt 9 sitzen zu beiden Seiten je zwei Kettenrollen 12, während am unteren Ende des Cylinders 4 an einer Console 14 auf einer Seite ebenfalls zwei Rollen 13, auf der anderen dagegen nur eine Rolle 13 sitzt. Diese Rollen 13 liegen in einer Ebene zu ihren entsprechenden Rollen 12. Eine weitere Rolle 13 befindet sich an der Seite des Cylinders 4 in einer Ebene, welche senkrecht zu derjenigen der Rollen 13 bezw. 12 liegt. Die Kette ist bei a, Fig. 4, an der Wandung des Cylinders befestigt und läuft über b c d ef g hi zur hochzuhebenden Last.
Es erhellt, dafs beim Hochgehen des Plungers 8 die betreffende Last entsprechend der Rollenanzahl gehoben wird. Der Dampf wird durch das Ventil 1.5 in den Hauptcylinder 4 eingelassen; ein Handhebel 16 ist mit einer Stange verbunden, welche in das Ventil eingreift und den Zutritt des Dampfes je nach Stellung des Hebels 16 regelt. Zur selbstthätigen Regelung dieses Ventiles ist Hebel 16 noch mit einer Stange 17 verbunden, welche in ein Rohr 18 tritt und an ihrem Ende mit einem stärkeren' Ansatz m versehen ist, Fig. 6. Das Rohr 18 steht in fester, aber einstellbarer Verbindung mit dem Querhaupt des Plungers 8. und trägt an seinem unteren Ende eine aufgesetzte Kappe n, Fig. 6. Beim Hochgehen des Plungers 8 mufs das Rohr 18 ebenfalls so lange nach oben' gleiten, bis ersterer seine höchste Stellung erreicht hat; hierauf legt sich, da die Stange 17 in entsprechender Länge hergestellt ist, die Kappe η gegen den Ansatz m der Stange und zieht diese hoch, wodurch der mit derselben drehbar verbundene Hebel 16 aus der geneigten Lage in die waagrechte gebracht, der Zutritt des Dampfes durch das Ventil 15 abgesperrt und der Plunger festgestellt wird. Fig. 5 zeigt den Plunger in seiner höchsten Stellung, wobei angenommen ist, dafs durch Rohr 18 und Stange 17, sowie Hebel 16 das Ventil in die Mittellage gebracht und der Dampf abgesperrt ist. Der Hebel wird darauf von Hand etwas gehoben, um ein Niedergleiten des Plungers zu ermöglichen. In dem Plunger befindet sich ein Kolben 19, der an dem Rohr 20 befestigt ist und durch dasselbe stets in seiner Lage gehalten wird. Das Rohr 20 sitzt mit seinem anderen Ende an der Console 7 und steht in Verbindung mit einem Windkessel 21 , der ebenfalls an der Console 7 befestigt ist. Der Plunger 8 wird mit Wasser gefüllt, das von der vorderen Seite des Kolbens zur hinteren und umgekehrt dringen kann, je nachdem der Kolben nach oben oder nach unten geht. Zu diesem Behufe ist die Wandung des Rohres 20 oberhalb des Kolbens mit Löchern entsprechenden Durchmessers versehen. Beim Eindringen des Wassers in den durch den Kolben reichenden Theil des Rohres wird dasselbe durch die Löcher 0 0 nur mit einer relativ geringen Geschwindigkeit strömen, die im Verhältnifs zur Gröfse der Löcher 0 steht. Hierdurch wird die Bewegung des Plungers geregelt, so dafs eine gewisse Grenze nicht überschritten werden kann, gleichgültig, wie gering der Widerstand oder die zu hebende Last ist.
Der Windkessel 21 dient zur Ausgleichung des durch Rohr 20 beim Steigen des Plungers 8 verdrängten Wassers und ist mit einem Sicherheitsventil versehen.
Fig. 3 und 7 zeigen eine abweichende Anordnung der Hebevorrichtung.
In dem festen Kolben 19 ist ein Ventil 22 angeordnet, welches an einer Stange 23 befestigt ist, die sich im Rohr 20 verschiebt und durch eine Stopfbüchse am oberen Theile des Windkessels nach aufsen führt. Oberhalb des Windkessels ist dieselbe mit dem waagrechten Arm 24 eines Winkelhebels verbunden, dessen senkrechter Theil 25 an den Gelenkhebeln 26, 27 angreift. Am Gelenkpunkt dieser Hebel ist die Stange 29 drehbar befestigt, während der Theil 27 des Gelenkhebels an einer Console 28 drehbar angeordnet ist. Die Stange 29 geht bis zum Handhebel 16 herab, mit dessen äufserem Ende sie drehbar verbunden ist. Beim Drehen dieses Hebels aus der geneigten in die waagrechte Lage wird die Stange 29 herabgezogen, demgemäfs Gelenkhebel 26, 27 nach unten durchgeknickt und dadurch der senkrechte Theil 25 des Winkelhebels nach rechts geschoben, wodurch der waagrechte Theil 24 desselben und mit ihm die an seinem Ende angebrachte Stange 23 sich hebt. Hierdurch wird das Ventil 22 an seinen Sitz im Kolben 19 geprefst und die Circulation des Wassers gehemmt, wodurch bei gleichzeitiger, durch Schliefsen des Ventils 15 verursachter Absperrung des Dampfes die Bewegung des Plungers plötzlich gehemmt wird.
Hieraus geht hervor, dafs bei dieser Einrichtung der Plunger 8 stets in beliebiger Stellung angehalten werden kann; es bedarf nur des Umlegens des Hebels in die waagrechte Lage, wodurch gleichzeitig das Dampfventil 15 und das Wasserventil 22 vermöge der vorstehend beschriebenen Anordnung geschlossen werden. .

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Bei einer Hebevorrichtung mit einfachwirkendem Dampf kolben als hohlem, mit Bremsflüssigkeit gefülltem Taucherkolben 8 in feststehendem Cylinder 4 und mit innerhalb des Kolbens 8 ebenfalls feststehendem, central durchlochtem Scheibenkolben 19 die Verbindung folgender beiden Einrichtungen mit einander:
    a) Anordnung von Löchern 0 in der hohlen Stange 20 des Kolbens 19 behufs Regelung der Durchtrittsgeschwindigkeit der über oder unter 19 tretenden Bremsflüssigkeit beim Heben oder Senken der Last;
    b) Anordnung einer Stangenverbindung zwischen dem Handsteuerhebel 16 des Dampfcylinders und dem Kopfe des Kolbens 8 in solcher Weise, dafs beim Erreichen der höchsten Hubgrenze die Dampfwege von und zum Cylinder selbstthätig abgesperrt werden.
    2. In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung eines Ventils 22 in der centralen Durchlochung des Kolbens 19, welches durch eine Steuerstange 23 mittelst Kniehebelwerkes so mit 16 verbunden ist, dafs bei der dem Abschlufs der Dampfwege entsprechenden mittleren Stellung von 16 Ventil 22 abschliefst und der Durchtritt der Bremsflüssigkeit nicht erfolgen kann, dafs demnach eine Sperrung der Bewegung des Kolbens 8 nicht nur selbstthätig beim Erreichen der höchsten Hubgrenze erfolgt, sondern auch stets dann eintreten mufs, wenn bei Auf- oder Niedergang der Last an beliebiger Hubstelle der Hebel 16 in seine mittlere Stellung gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41013D Hebevorrichtung mit einfach wirkendem Dampfkolben und Brems- und Sperr-Fiüssigkeit innerhalb desselben Expired - Lifetime DE41013C (de)

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