DE526704C - Luftgekuehlter Ruehrarm fuer mechanische Roestoefen - Google Patents

Luftgekuehlter Ruehrarm fuer mechanische Roestoefen

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DE526704C
DE526704C DEE36538D DEE0036538D DE526704C DE 526704 C DE526704 C DE 526704C DE E36538 D DEE36538 D DE E36538D DE E0036538 D DEE0036538 D DE E0036538D DE 526704 C DE526704 C DE 526704C
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cooling
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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/24Cooling arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
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    • F27B1/24Cooling arrangements
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    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor

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Description

  • Luftgekühlter Rührarm für mechanische Röstöfen Im Patent a.82511 ist ein mechanischer Röstofen beschrieben, welcher aus mehrer,-n waagerecht übereinanderliegenden, feststehenden Röstkammern besteht, welche mittels Durchfallöhnungen miteinander in Verbindung stehen. Die Durchfallöffnungen sind abwechselnd in der Mitte und am äußeren Umfange des Ofens angeordnet. Das Röstgut durchwandert den Ofen von oben nach unten und erhält seine Bewegung durch ein Rührwerk, dessen Arme mit ihren Enden einerseits an einer Mittelhohlwelle und andererseits an einem Tragringe befestigt sind, welcher an der Peripherie jeder Röstkammer angeordnet ist und von außen durch einen am Tragringe angebrachten Zahnkranz angetrieben wird, in welchen Antriebsräder eingreifen. Die Antriebsräder sind ihrerseits an einer außerhalb des Ofens angebrachten vertikalen Welle befestigt, welche durch motorisclie Kraft angetrieben wird. An den Rührarmen sitzen Rührzähne, welche bei ihrem Vorwärtsgang unter stetem Umr üliren das Röstgut von den Einfallöffnungen aus langsam zu den Entleerungsöffnungen der einzelnen Röstkammern führen, so daß das Röstgut entsprechend der Lage dieser öffnungen in den einzelnen Röstkammern entweder von innen nach außen oder umgekehrt wandert. Da infolge der mechanisch günstigen Befestigung die Ouerschnitte der Rührarme schwach gehalten «erden können, kann hierbei auch die Bauhöhe der Röstkammern niedrig gehalten werden, so daß die Luftgeschwindigkeit im Ofen vergrößert wird. Die Herdsohlen werden hierbei an einem den ganzen Ofen umgebenden Eisengerüst aufgehängt. Die Mittelhohlwelle dient zur Zuführung von Kühlluft in den Röstofen an denjenigen Stellen des Röstweges, an welchen die höchste Temperaturbildung erfolgt. Bekannt ist weiterhin die Verwendung der Hohlwelle zur Einführung von Kühlluft in die Rührarme luftgekühlter Rührwerke und zur Ableitung derselben. Die hierdurch gewonnene Heißluft wird dein Ofen unten als primäre Röstluft zugeführt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein neuer Rührarm für derartige luftgekühlte Rührwerke, welche aus einer Mittelliohlwelle bestehen, an welcher die in den einzelnen Röstkammern befindlichen Rührarme befestigt sind. Die Befestigung der äußeren Enden der Rührarme erfolgt gemäß dem Hauptpatent an einem in der Peripherie des Ofens angeordneten kreisenden Ringe, welcher mit einem Antriebszahnkranz versehen ist. Die neuen Rührarme bestehen aus je drei horizontal nebeneinanderliegenden Luftrohren, von denen das innere der Luftzuführung dient und zu diesem Zwecke an das innere Rohr der Doppelhohlwelle angeschlossen ist. Die beiden horizontal daneben angeordneten äußeren Luftführungsrohre der Rührarme dienen zur Rückleitung der Kühlluft und sind demgemäß an den äußeren Hohlraum der Mittelhohlwelle .angeschlossen. Auf die erwähnten Luftführungsrohre der Rührarme sind abwechselnd Paßstücke und Krählerstücke aufgesetzt, welche im Innern einen Mantelhohlraum besitzen, so daß die Luftzuführungsrohre mit einem Luftmantel umgeben sind. Die .aufgeschobenen Paß- und Krählerstücke sind durch Dichtungen gegeneinander abgedichtet, so daß die heiße Röstluft nicht in den inneren Mantelhohlraum der Rührarme gelangen kann. Die Umleitung der Kühlluft an den Enden der Rührarme erfolgt durch Endstücke, welche Umleitungskanäle,besitzen. DieMittelhohlwelle, welche, wie bereits erwähnt, aus einem inneren und einem äußeren Rohr besteht, wird zweckmäßig aus einzelnen Rohrstutzen zusammengesetzt, zwischen welchen sich Paßstücke an sich bekannter Art befinden, welche zum Anschluß der Luftrohre an die Mittelhohlwelle dienen. Letztere sind in entsprechenden muffenartigen Führungen der Paßstücke verschiebbar gelagert, um die Wärmeausdehnung der Rohre zu ermöglichen. Die zwischen den Paßstücken befindlichen Rohrstutzen der Mittelhohlwelle besitzen eine geeignete Länge, so daß nach dem Einbau des Rührwerks in den Ofen die Rührwerksarme sich genau in der erforderlichen Höhenlage der Röstkammer befinden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den oberen Teil eines mechanischen Röstofens teilweise im Vertikalschnitt, Abb. 2 einen vertikalen OOuerschnitt durch die Mittellinie eines Rührarmes und der Mittelsäule, Abb. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2, Abb. .4 einen vergrößerten vertikalen Querschnitt durch einen Teil des Rührarmes, Abb. 5a einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Abb. a, Abb.5b die Seitenansicht eines Krählerstücke-s, Abb. 6 einen vergrößerten vertikalen Querschnitt durch das Ende eines Rührarmes mit dem äußeren Befestigungsring samt dem Antriebszahnkranz, Abb. 7 einen Horizontalschnitt nach Linie 7-7 der Abb. 6.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, besteht der mechanische Röstofen gemäß dem gewählten Ausführungsbeispiel äus einer an sich beliebigen Anzahl, beispielsweise vier Röstkammern 1, welche an dem außen den ganzen Ofen umfassenden Traggerüst z aufgehängt sind. Die einzelnen Röstkammern stehen durch die abwechselnd außen und innen angeordneten Durchfallöffnungen 3 für das Röstgut miteinander in Verbindung. Am oberen Ende des Ofens befindet sich die Sammelkammer q. für die dem unteren Teile des Ofens zugeleitete, denselben im Gegenstrom zur Bewegungsrichtung des Röstgutes durchströmende Röstluft, die von hier aus durch das Abzugsrohr 5 abgeleitet wird. In der Mitte des Ofens befindet sich eine hohle Doppelwelle 6, an welcher die Rührarme 7 angebracht sind, welche mit ihren äußeren Enden aus dem Ofen herausragen und hier an einem Tragringe 8 (Abb. 6) befestigt sind. Außerdem ist an den Enden der Rührarm der aus einzelnen Segmenten zusammengesetzte Zahnkranz 9 (Abb. 6) angebracht, welcher zum Antrieb des Rührwerkes mittels an einer Vertikalwelle befestigter, in der Zeichnung nicht dargestellter Antriebsräder dient. Die Austrittsstellen der Rührarme sowie diejenigen des Tragringes aus dem Ofen ins Freie sind sorgfältig abgedichtet.
  • Die Rührarme bestehen aus mehreren, beispielsweise je drei horizontal nebeneinanderliegenden Luftrohren, auf welche abwechselnd mit Rührzähnen besetzte Krählerstücke i i und Paßstücke 12 aufgeschoben sind. In den Abb. q., 5a und Sb sind diese Teile vergrößert dargestellt, und man erkennt, daß die Krähler-und Paßstücke Aussparungen besitzen, so daß nach dem Zusammenbau die Rohre io mit Luftpolstern 13 umgeben sind, welche zur Schonung der Luftrohre dienen. Zwischen den einzelnen Paß- und Krählerstücken befinden sich Dichtungsringe 1q., welche das Eindringen der Röstgase in die Luftpolster 13 verhindern sollen. Die äußeren Enden der drei zu einem Rührarm gehörigen Luftrohre io sind lose in die Führungsmuffen der Endstücke 15 gesteekt (Abb. 6), welche sich ihrerseits an das letzte Paßstück 12 oder Krählerstück i i anschließen und auch wie diese untereinander an der Anschlußstelle einen Dichtungsring 14 tragen. Wie aus Abb. 7 zu ersehen, ist das Endstück 15 mit- einer Aussparung 16 versehen, so daß die aus dem inneren Rohre io austretende Kühlluft im Sinne des Pfeiles 17 in die beiden äußeren Rohre io übertreten kann, welche zur Rückleitung der Kühlluft dienen. Das Endstück 15 endet in einer Platte 18, mittels welcher dasselbe am äußeren Tragringe 8 sowie am Zahnkranz 9 befestigt ist. Der Tragring 8 läuft auf Walzen oder Rollen, um die Reibung zu verringern und wird durch äußere, an seinem Umfange laufende Führungsrollen in zentraler Lage erhalten. Die Anbringung des Zahnkranzes o erfolgt in der aus Abb. (> deutlich ersichtlichen Weise.
  • Die inneren Enden der Luftrohre io sind lose in die Führungsmuffen ig eines MittelstüCkes 2o eingesteckt, welches einen Teil der hohlen Welle 6 bildet. Die Länge der Rohre io wird etwas kürzer gewählt, als der Armlänge vom Boden der Führungsmuffe ig bis zur Führungsmuffe des Endstückes 15 entspricht, um denselben die bei der starken Temperatursteigerung notwendige '.L%Iögliclikeit zur Ausdehnung zu geben.
  • Die Mittelsäule 6 besteht aus zwei konzentrischen Rohren 21 und 22 bekannter Art, die in Höhe jeder Herdsohle unterbrochen und mit den bereits erwähnten Zwischenstücken 20 versehen sind. Wie Abb. 2 und 3 zeigt, bestehen die Zwischenstücke zo aus einem Formstück geeigneten Materials, «-elches der Weise des inneren Rohres 21 entsprechend hohl ausgeführt ist und außen die je dreifach angeordneten Führungsmuffen i9 für die Luftkühlungsrohre io trägt. Die mittelste Führungsmuffe ig jedes Rührarmes 7 steht durch eine Öffnung 23 mit dem Innenraum des innersten Säulenrohres 21, welches zur Luftzuführung dient, in Verhindung, so daß die Luft in das innere Rohr io jedes Rührarmes eintreten kann. Die beiden äußeren Führungsmuffen ig jedes Rührarmes tragen seitliche Öffnungen 2.1, so daß die in den beiden äußeren Rohren io zurückkehrende Kühlluft in den Zwischenraum zwischen dein äußeren Säulenrohr 22 und dem inneren Säulenrohr 21 austritt. Die Säulenrohre 21 und 22 sind gegenüber den Zwischenstücken 2o gut abgedichtet, so daß ein gegenseitiger Luftaustausch zwischen der inneren und der äußeren Luftsäule ausgeschlossen ist.
  • Der Vorzug der neuen Bauart der Rührarme liegt auf der Hand. Es wird hierdurch ermöglicht, infolge der mechanisch günstigen Lagerung derselben weniger starke Rührarme zu verwenden. Diese Anordnung gestattet, die Rührarme dicht unter der Ge-«-ölbedecke der Röstkammern gehen zu lassen, ohne Gefahr zu laufen, daß dieselben bei Druck von unten an der Decke hängenbleiben. Infolgedessen können auch die Röstkammern niedrig gehalten werden, was für die Erlangung einer vergrößerten Luftgeschwindigkeit und einer guten Durchlüftung des Röstgutes mit Röstluft unerläßlich notwendig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftgekühlter Rührarm für mechanische Röstöfen nach Patent 482 511 mit luftgekühltem Rührwerk, bei welchem die Zuführung der Kühlluft in die Rührarme jeder Röstkammer durch das innere Rohr einer aus zwei konzentrischen Rohren bestehenden Mittelhohlwelle, die Abführung durch den äußeren Mantelraum zwischen beiden Rohren derselben erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus zwei oder mehr horizontal nebeneinanderliegenden Luftrohren (io) besteht, die zur Zu-und Rückleitung der Kühlluft dienen. . Luftgekühlter Rührarm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus drei horizontal nebeneinanderliegenden Luftrohren (io) besteht, von denen das mittelste zur Kühlluftzu-, die beiden äußeren zur Kühlluftrückführung dienen. 3. Luftgekühlter Rührarm nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf den Luftkühlungsrohren (io) in abwechselnder Reihenfolge Krählerstücke (i i) und Paßstücke (12) befinden, welche gegeneinander abgedichtet sind und um die Luftrohre (i o) ein Luftpolster frei lassen. . Luftgekühlter Rührarm nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftrohre (io) in Endstücken (15) befestigt sind, welche Luftkanäle (16) besitzen, um der aus dem innersten Rohr (io) ausströmenden Kühlluft den Übertritt in die benachbarten Rückführungsrohre (io) zu ermöglichen. 5. Luftgekühlter Rührarm nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke (15) mit Platten (18) versehen sind, welche zur Befestigung oder Lagerung derselben an den Tragringen (8) und gleichzeitig zur Anbringung des Zahnkranzes (g) an denselben dienen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003033979A1 (de) * 2001-10-17 2003-04-24 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh & Co Kühlplatte mit verstärkungsteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2003033979A1 (de) * 2001-10-17 2003-04-24 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh & Co Kühlplatte mit verstärkungsteil

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