DE28077C - Neuerung an Dampftelleröfen. ^_ R - Google Patents

Neuerung an Dampftelleröfen. ^_ R

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DE28077C
DE28077C DENDAT28077D DE28077DA DE28077C DE 28077 C DE28077 C DE 28077C DE NDAT28077 D DENDAT28077 D DE NDAT28077D DE 28077D A DE28077D A DE 28077DA DE 28077 C DE28077 C DE 28077C
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DE
Germany
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plate
central
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plates
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Application number
DENDAT28077D
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English (en)
Original Assignee
JACOBI in Zeitz
Publication of DE28077C publication Critical patent/DE28077C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/003Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with fixed floors provided with scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Neuerung an Dampftelleröfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. October 1883 ab.
Die bisherigen sogen. Dampftelleröfen zum Trocknen von Braunkohle etc. sind in Ausführung und Leistung mangelhaft, sie sind entweder unzugänglich oder sie erhitzen das Local, in dem sie aufgestellt sind, auf eine so hohe Temperatur und füllen es nebenbei mit einem Gemisch von Staub und Wasserdampf, dafs der Aufenthalt in einem solchen Local unangenehm und gesundheitsschädlich wird, und endlich vergeuden sie die Wärme in zu hohem Grade.
Diese Fehler werden durch die in Fig. 1 bis 4 dargestellten Anordnungen beseitigt.
Fig. ι ist ein Horizontalschnitt nach x-x, Fig. 2 und 3 sind Verticalschnitte, Fig. 4 ein ebensolcher in doppelter Gröfse.
Der verbesserte Ofen schliefst sich in seiner Ausführung und Wirkungsweise den bestehenden Oefen im allgemeinen an. Er besteht aus einer Anzahl doppelwandiger Teller/1 . . . p9, welche, von den Säulen S S S! S^1 getragen, horizontal über einander liegen. Die in der Mitte der Teller gelagerte verticale Welle W wird durch ein Vorgelege in Rotation gebracht; sie trägt Arme α α1, an welchen Schaufeln befestigt sind, die so gestellt sind, dafs sie das zu trocknende Material wechselnd nach aufsen oder innen treiben. Das Material gelangt durch den Trichter V vom Vorrathsboden auf den obersten Teller p9, wird hier von den Schaufeln an α7 nach aufsen transportirt, fällt an der Peripherie des Tellers p9 durch eine Aussparung auf Teller ps, um von den Schaufeln an α nach innen transportirt zu werden, wo es durch eine gleiche Aussparung auf Teller /T abfällt u. s. f., bis es, auf px angekommen, den Ofen verläfst. Die Pfeile auf der rechten Seite der Fig. 2 geben die, Wege an, welche das Material über die Teller zu nehmen hat. Jeder Teller ist sowohl an seiner äufseren Peripherie, als auch an seiner centralen Aussparung mit einem Rand r bezw. r1 umgeben, um das willkürliche Herabfallen des Materiales zu verhüten.
Der arbeitende Dampf tritt bei g in die Säule S1 ein und durchströmt von hier die doppelwandigen Teller, um mit dem gebildeten Condensationswasser nach Säule Su und durch Rohr b zum Austritt zu gelangen.
Die oberen Wände der Teller geben die aufgenommene Wärme durch Contact an das auf ihnen ruhende, durch die Arme und Schaufeln in steter Bewegung erhaltene Material ab, die unteren Wände übertragen die Wärme durch Strahlung theils an die eingeschlossene Luft, theils. auf die oberen Schichten des Materials, wodurch das überschüssige Wasser zur Verdampfung gebracht wird. Der gebildete Wasserdampf löst sich in der erwärmten Luft auf.
Um eine Uebersättigung der Luft mit Wasserdampf und die daraus folgende Dunstbildung und Verschwendung an Wärme zu verhüten, sind unter der Decke des Füllbodens V1 und unter dem Teller/1 Dampfschlangen angebracht.
Dieselben communiciren in gleicher Weise wie die Teller mit S1 und S11 und geben die ■ aufgenommene Wärme durch Strahlung ebenfalls an die Luft bezw. an die oberen Flächen des zu trocknenden Materiales ab.
Bei sehr nassem Material können solche Dampfschlangen nach Bedarf ferner unter psp7 u. s. w. angebracht werden.
Um die Wärme und die erwärmte Luft in den Arbeitsräumen des Ofens zusammen- und sie und den entstehenden Staub und den gebildeten Wasserdampf vom Local abzuhalten, ist der Ofen mit einem Mantel U umgeben, welcher nach oben unter der Decke dicht anschliefst, nach unten aber einige Teller freiläfst.
Um die Zugänglichkeit auch der oberen Teller und des ganzen Ofens zu erreichen, besteht der Mantel U aus mehreren Theilen, welche sich thürenartig um ihre an den Säulen befestigten Scharniere drehen.
Zur Abführung der erwärmten Luft und des in ihr enthaltenen Wasserdampfes, wie auch des in beiden schwebenden Staubes dient ein central über dem Ofen angeordneter Schlot, welcher ins Freie mündet.
Zur Regulirung der Luftströmungen nach diesem Schlot dienen bei neu auszuführenden Oefen, Fig. 2, folgende Anordnungen:
Der unterste Teller p1 erhält eine centrale Aussparung, welche nur eben grofs genug ist, um die reibungslose Bewegung der stehenden Welle W zu gestatten. Der nächst höhere Teller fiu erhält eine Aussparung von solcher Gröfse, dafs ihr freier Querschnitt genügt, die zwischen px und /2 eintretende heifse Luft, sowie Wasserdampf und Staub in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2, links) abzuführen. Die Aussparung im Teller /3 ist so grofs, dafs sie aufser der ersten Strömung die Luft etc. zwischen p2 und/3 aufnehmen und abführen kann, und so wiederholt sich dies bis zum Teller ps bezw. p9, deren centrale Aussparungen das Maximum erreichen.
Um zu verhüten, dafs an letzteren Stellen eine willkürliche Strömung der heifsen Luft eintritt, durch welche die tieferen Strömungen alterirt bezw. zurückgehalten werden könnten, sind die Umfassungsränder der centralen Aussparungen von p9 und V1 nach unten bis dicht über die Arme α und a1 verbreitert, so dafs ringförmige Oeffhungen verbleiben, in welchen sich die Arme frei bewegen können. Zur Verkleinerung des Querschnittes dieser Oeffnungen dienen Ringe s, welche an den Armen befestigt sind und mit diesen rotiren; sie lassen zwischen sich und den Rändern r1 oben und unten so viel Spielraum, wie nöthig, um auch hier Luft, Staub und Wasserdampf nach Bedarf abzuführen.
Bei den bereits vorhandenen Oefen, Fig. 3, welche centrale Aussparungen von gleicher Gröfse enthalten, wird das zuletzt beschriebene Arrangement, welches Fig. 4 in doppelter Gröfse darstellt, für sämmtliche Teller durchgeführt.
Teller/1 wird durch eine eingelegte Scheibe ο bis auf die Oeffnung für die Welle abgedichtet.

Claims (3)

Patent-AnSprüche:
1. Die Ummantelung U an Dampftelleröfen, welche, thürenartig beweglich, oben dicht abschliefst, unten aber einige Teller freiläfst.
2. Die Anordnung centraler Aussparungen in den Tellern pl . . ./9, welche Aussparungen zu unterst eine minimale, nach oben hin eine proportional wachsende und zu oberst eine maximale Gröfse haben, in Verbindung mit einer oder mehreren Mantelungen r1 und centralen rotirenden Ringen ί an den betreffenden Armen α α1 zur Herbeiführung einer geeigneten Luftcirculation, Fig. 2.
3. Bei bereits vorhandenen Dampftelleröfen die Anordnung der unter 1. gekennzeichneten Ummantelung U und der centralen, festen Umfassungsringe r1 von gleichem Durchmesser in Verbindung mit den centralen rotirenden Ringen s an den Armen α a\ Fig. 3 und 4.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28077D Neuerung an Dampftelleröfen. ^_ R Active DE28077C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762298C (de) * 1937-02-27 1954-08-23 Buettner Werke A G Tellertrockner

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE762298C (de) * 1937-02-27 1954-08-23 Buettner Werke A G Tellertrockner

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