AT123346B - Vorrichtung zur Raummengenmessung von gasförmigen oder flüssigen Mitteln. - Google Patents

Vorrichtung zur Raummengenmessung von gasförmigen oder flüssigen Mitteln.

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AT123346B
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Description


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    Vorrichtung zur Ramnmengenmessnng   von gasförmigen oder flüssigen Mitteln. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zur   Raummengenmessung von Kas-   förmigen oder flüssigen Mitteln enthält als Messgefäss einen oder mehrere im Kreise oder in einer   ähnlichen   Kurve angeordnete Schläuche aus einem biegsamen, nicht dehnbaren Stoff, die je mit einer   Einlass-und   einer Auslassöffnung für das Mittel versehen sind und mit denen entlang der Schläuche leicht relativ 
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 Durch diese Bewegung, bei der die Einlassöffnung und die   Auslassöffnung   jedes Schlauches stets durch eine Quetschvorrichtung oder bei in sich geschlossenen   Schläuchen durch   eine besondere   Seheidewand   voneinander getrennt sind, wird ein Zählwerk angetrieben. 



   Das Wesen der Messung gemäss der Erfindung soll an Hand der Fig. 1 und 2 der Zeichnung erläutert werden, die ein Stuck eines in sich geschlossenen Schlauches in zwei   LängsschJ1itten   zeigen, wobei die als Rolle ausgebildete Quetschvorrichtung verschiedene Stellungen einnimmt. Der Schlauch 1 ruht auf einer festen Unterlage 2 auf, die an einer Stelle von der Einlassöffnung für das aus dem Kanal 4 zuströmende Mittel, z. B. Leuchtgas, unterbrochen ist. Auch der   Schlauch   enthält an dieser Stelle seine Einlassöffnung. An einer zweiten Stelle enthält der Schlauch 1 die Auslassöffnung 5, und zwischen 
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 kreisförmig angeordneten Schlauches die Scheidewand 6. Der Schlauch besteht aus einem sehr nachgiebigen, aber nicht dehnbaren Stoff.

   Auf ihm ruht eine Rolle 7, die entweder durch ihr Eigengewicht oder durch eine besondere Belastung, gegebenenfalls auch durch Fliehkraft den Schlauch jeweils an einer Stelle vollkommen   zusammenquetscht,   so dass an dieser Quetschstelle das Mittel nicht von einer Seite der Quetschrolle zu der andern gelangen kann. Wenn das Gas od. dgl. aus dem Kanal 4 bei der 
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 und der Rolle 7 und übt auf diese   schliesslich   einen Druck aus, der die Rolle 7   veranlasst,   in der Richtung des Pfeiles 8 entlang des Schlauches 1 sich zu bewegen, wobei also die Quetschstelle fortschreitet und der sich dahinter befindliche mit Gas gefüllte Raum des Schlauches sieh vergrössert.

   Das Gas, welches von einer früheren Messperiode sich in dem Teil des Schlauches 1 befindet, der vor der Rolle 7 gelegen ist, wird dadurch, dass sich dieser Teil des Schlauches bei fortschreitender Bewegung der Rolle 7 immer mehr und mehr verkleinert, durch die Auslassöffnung 5 hinausgedrückt. Fig. 2 zeigt jene Stellung der Rolle 7, bei der sie schon ganz nahe an die   Auslassöffnung   5 herangekommen ist. Ist die Rolle 7 bis an die Scheidewand 6 herangekommen, so hat sich hinter ihr der ganze Schlauch mit dem zuströmenden Gas gefüllt, und durch das Niederdrücken der Scheidewand 6 auf die Einlassöffnung 3 hört die Gaszuströmung für einen Augenblick auf.

   In diesem Augenblick ist der ganze Schlauch mit Gas   gefüllt   und, da der Schlauch einen ganz bestimmten Rauminhalt hat und diese   Vollfüllung   bei jedem Umlauf der Rolle 7 um die ganze Länge des Schlauches einmal stattfindet, so brauchen nur die Umläufe der Rolle 7 gezählt zu werden, um die Menge des die   Vorrichtung     durchströmenden   Gases zu ermitteln. Sowie die Rolle 7 die   Einlassöffnung J wieder übersehritten   hat, beginnt die Gaseinströmung hinter ihr von neuem, und das Spiel wiederholt sich. 



   Ist der Schlauch in Kreisform angeordnet, so kann die Achse der Rolle 7 mit einer Welle verbunden werden, die im Mittelpunkt des Kreises auf dessen Ebene senkrecht steht und die durch die Bewegung der Rolle 7 angetrieben wird. Diese Welle kann dann ihrerseits ein Zählwerk antreiben. 



   Das Wesen der Erfindung kann in baulicher Beziehung in mannigfacher Weise verwirklicht werden. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass an keiner Stelle eine Totlage der   Messvorrichtung   

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 der Einlassöffnung stunde, so dass das Gas, das dort eintreten wollte, keine Schubkraft auf die RoHe auszuüben vermöchte, und diese auch sonst keine Veranlassung hätte, sieh aus dieser Stellung herauszubewegen. 



   Bei der in Fig. 3 und 4 der Zeichnung in einem lotrechten Schnitt und in Draufsicht dargestellten Ausführungsform der   Messvorrichtung   ist jede Totpunktlage dadurch vermieden, dass zwei gleichachsige Schläuche 9 und 10 vorhanden sind, deren   Ein-und Auslassöffnungen gegeneinander versetzt   sind und von denen jeder mit einer Quetschrolle 11 bzw. 12 zusammenarbeitet. Die Einlassöffnung 13 des Schlauches 9 liegt hier der Einlassöffnung 14 des Schlauches 10 gegenüber. Beide Einlassöffnungen sind an den gleichen Gaseintrittskanal 15 angeschlossen. Die Achsen 16 und 17 der Quetschrollen 11 und 12 
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 gedreht wird und ein in dem Aufsatz 19 des Gehäuses 20 befindliches (nicht dargestelltes) Zählwerk antreibt.

   Das aus den Auslassöffnungen der   Schläuche     herausgedrÜckte   Gas erfüllt zunächst das Gehäuse 20 und strömt dann durch den Stutzen 21 an die   Verbrauchsleitung.   Durch die Anordnung der Ein- und Auslassöffnungen oder dadurch, dass die Einlassöffnung des einen   Schlauches   der des andern 
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 ist es auch   möglich,   das Gehäuse 20 unter   Unterdruck zu   setzen, wodurch   das Druckgefälle   vor und hinter der Quetschrolle und damit auch das Antriebsmoment vergrössert wird. 



   Die Fig. 5-8 zeigen schematisch andere Anordnungen der Gasschläuche, durch welche Totpunktlagen in einfacher Weise vermieden werden können. Die Schläuche sind hier durch einfache dicke Linien dargestellt. 



   Nach Fig. 5 sind die beiden Schläuche 22 und 23 wieder gleichachsig in einer Ebene angeordnet ; 
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 von der Einlassöffnung 25 dieses Schlauches noch weit entfernt ist, so dass also die Quetschrollen in jeder Lage einen Antrieb erhalten müssen. 



   Nach Fig. 6 sind zwei halbkreisförmige Schlauehstücke   30 und 31 zu   einem Kreise zusammen- 
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 Schläuchen stehen drei Quetschrollen 32,33 und 34 in Eingriff, die so gegeneinander versetzt sind, dass es keine Stellen gibt, in der die Einlassöffnung und Auslassöffnung eines Sehlauchstückes unmittelbar und frei miteinander verbunden wären. Nach Fig. 7 sind drei Sehlauchstüeke in einem Kreis angeordnet, auf welche vier Quetschrollen einwirken. Auch dabei gibt es keine Stelle, bei der die Einlass-und die Auslassöffnung eines Schlauches unmittelbar frei miteinander verbunden wären. 



   Wenn einzelne Schlauchstücke nach Fig. 6 und 7 in einem Kreis angeordnet sind, so muss um eine Quetschrolle mehr vorhanden sein, als die Zahl der Schläuche beträgt, wenn niemals eine freie Verbindung zwischen Ein- und Auslass jedes Schlauchstückes auftreten soll. 



   Nach Fig. 8 sind zwei in einer Ebene liegende Schläuche vorhanden, die nicht in sieh geschlossen sind und deren Enden einander etwas übergreifen, so dass also jeder Schlauch etwa nach einer Spirale verläuft. Die Quetschrollen stehen einander gegenüber, und auch bei dieser Ausführungsform sind alle oben bereits mehrfach erwähnten Bedingungen erfüllt. 



   Nach Fig. 9, die die wesentlichen Teile der Messvorrichtung in einem Axialschnitt und Querschnitt veranschaulicht, sind je zwei halbkreisförmige Schläuche 35 und 36 auf der   Umfläche   einer zylindrischen Trommel 37 parallel zueinander in die   Trommelaehse   senkrecht schneidenden Ebenen angeordnet und arbeiten mit drei Rollen 38, 39 und 40 zusammen. Diese Ausführungsform entspricht jener nach Fig. 6. 
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 die Schläuche 41 und 42 an der Innenfläche der Trommel   4.)   angeordnet sind. 



   In Fig. 11 ist gezeigt, dass man statt der Quetschrollen auch eine Flüssigkeit 44 als zum Schlauch bewegliche Quetschvorrichtung verwenden kann. Hier ist ein   kreisförmiger   Schlauch 45 an der Innenseite einer Trommel46 angeordnet, und das Gas strömt durch die Öffnung 47 ein und durch die Öffnung 48 aus. Die Flüssigkeit 44, vorzugsweise Quecksilber, sammelt sich immer an der untersten Stelle der Trommel 46 zwischen zwei Flanschen 49. Die Trommel 46 ist drehbar, und unter der Wirkung des bei 47 zuströmenden Gases muss sich die Trommel infolge der Absperrung durch das Quecksilber 44 im Sinne des Pfeiles 50 drehen. 



   Statt der Quetsehrolle kann auch eine Taumelscheibe verwendet werden, die, wenn der kreisförmige Schlauch in einer Ebene liegt, oberhalb dieser Ebene eine derartige Taumelbewegung   ausführt,   dass immer eine Stelle ihres Umfanges auf dem Schlauch niedergedrückt ist. Die Taumelseheibe wird durch die Gaszuströmung angetrieben, wobei die Quetsehstelle ebenso im Kreise   herumwandert   wie   bei Anwendung einer Rolle. Die Einlassöffnungen mehrerer Schläuche können von einem gemeinschaftlichen Zustromkanal ausgehen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.1 eine besondere Scheidewand getrennt sind, ein Zählwerk angetrieben wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Quetsehvorrichtung eine durch ihr Eigengewicht oder eine andere Kraft belastete Rolle verwendet wird, die, relativ zum Schlauch wandernd, diesen zwischen sich und einer festen Unterlage zusammenquetscht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Quetschvorrichtung eine an dem Schlauch sich abwälzende Taumelscheibe verwendet wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Quetschvorrichtung für einen in seiner Längsrichtung beweglich angeordneten Schlauch eine im Raum feststehend angeordnete Flüssigkeit, vorzugsweise Quecksilber, verwendet wird.
    5. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere je mit einem Einlass und einem Auslass versehene Schläuche in einem Kreise hintereinander angeordnet sind und Quetschvorriehtungen, die durch die von ihnen angetriebene Welle starr miteinander gekuppelt sind, in einer-Anzahl, die um eins grösser ist als die Zahl der Schläuche, und in solcher gegenseitiger Lage zueinander vorgesehen sind, dass bei keiner Stellung die Ein-und die Auslassöffnung eines Schlauches in unmittelbarer Verbindung miteinander stehen.
    6. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere je mit einem Einlass und einem Auslass versehene Schläuche gleichachsig angeordnet sind und die Quetschvorrichtungen, die durch die von ihnen angetriebene Welle starr miteinander gekuppelt sind, zu den Ein-und Auslässen der zugehörigen Schläuche versetzt angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass alle Einlässe und alle Auslässe der Schläuche miteinander verbunden und an gemeinsame Zu- und Abführungsleitungen für das Mittel angeschlossen sind.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnungen der Schläuche unter Unterdruck gesetzt sind. EMI3.2
AT123346D 1929-08-07 1929-08-07 Vorrichtung zur Raummengenmessung von gasförmigen oder flüssigen Mitteln. AT123346B (de)

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