DE367644C - Trockener Gasmesser mit Metallbalgen, dessen Gehaeuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen besteht - Google Patents
Trockener Gasmesser mit Metallbalgen, dessen Gehaeuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen bestehtInfo
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- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
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- G01F3/225—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases characterised by constructional features of membranes or by means for improving proper functioning of membranes
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Description
- Trockener Gasmesser mit Metallbalgen, dessen Gehäuse aus drei durch die Balgen. voneinander getrennten Teilen besteht. Es sind bereits trockene Gasmesser bekannt, deren Gehäuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen besteht, wobei die Balgen zwischen den Teilen festgeklemmt werden. Verwendet man nun für derartige Gasmesser Metallbalgen, so ergibt sich die Schwierigkeit, daß eine genaue Justierung nicht möglich ist. Infolge der verhältnismäßig großen Kraft, die dazu gehört, um Metallbalgen in der erforderlichen Wei§e zu bewegen, muß bei derartigen Gasmessern ein gewisser Ausgleich des Zuges und des Druckes der beiden gleichzeitig arbeitenden Balgen erfolgen, und zu diesem Zweck muß eine genaue Justierung der Balgen und eine Auswahl zusammenpassender, bereits montierter Balgen vor dem Zusammenbau des Gasmessers erfolgen. Um, dies zu ermöglichen, sind gemäß der Erfindung die Metallbalgen fest an den beiden äußeren Teilen des Gehäuses derart angebracht, daß diese Teile für sich fertiggestellt und justiert werden können, worauf alsdann die Verbindung der beiden äußeren Teile mit dem, mittleren ringförmigen Teil erfolgt, der in an sich bekannter Weise die La-* gerung des zum Antrieb des Ventiles und des Zählwerkes dienenden Getriebes enthält. Um den Einbau zu erleichtern, sind die beiden äußeren Teile des Gasmessers an ihrer inneren Seite mit einer ringförmigen Wand versehen, an welcher die Metallbalgen befestigt sind, und um die Justierung vor dem, Zusammenbau vornehmen zu können, erfolgt die Verbindung der Balgen mit dem Getriebe durch eine in der Nähe der Abschlußwand der Balgen angeordnete, mit den Balgen selbst in Verbindung stehende, aber die Abschlußwand freilassende Querstrebe o. dgl., so daß der eigentliche Abschluß der Balgen nach dee Justierung durch einfaches Aufsetzen der Abschlußwand erfolgen kann.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Abb. z ein Querschnitt durch den Gasmesser, Abb. 2 ein wagerechter Querschnitt durch die Mitte von Abb. z, und Abb. 3 ein senkrechter Querschnitt durch die Mitte von Abb. z.
- Das Gehäuse des Gasmessers besteht in der Hauptsache aus drei Teilen, nämlich den beiden äußeren Töpfen a und a1, die durch Deckel b und b1 abgeschlossen sind, und dem mittleren ringförmigen Teil c. An den beiden Töpfen sind die Füße d angenietet oder angelötet. Die beiden Töpfe a und a1 besitzen im Innern je eine Wand e, an welche die Balgen f angeschlossen sind, die in beliebiger Weise ausgebildet sein können, vorzugsweise aus gewellten Metallringen bestehen. An den hintersten Ring schließt sich die Wand g an, so daß durch die Balgen bzw. die Wand g der an den Deckel b bzw. b1 anschließende Raum von dem mittleren Raum zwischen den beiden Balgen getrennt wird. Es entstehen auf diese Weise drei Räume, und zwar je einer an die Deckel b und b1 anschließend und ein innerer Raum, zwischen den Deckeln g und den Balgen. Das gesamte Getriebe für die Betätigung des Ventils und des Zählers ist nun innerhalb des mittleren Raumes angeordnet, und zwar ist zu diesem. Zweck an den mittleren ringförmigen Teil c ein Querbalken h angeschlossen, welcher U-förmigen Querschnitt hat, jedoch ist der mittlere Steg des U, wie aus der Abb. i eisichtlich ist, an den beiden Seiten und in der Mitte fortgeschnitten. Die beiden seitlichen Schenkel des U-förmigen Trägers h bilden das Lager für Führungsrollen i, zwischen denen Schlitze enthaltende Platten k von Kurbelschleifen getrieben gelagert sind. In den Schlitzen laufen die Rollen der Kurbeln, welche selbst ebenfalls an den Balken h gelagert sind, Die Platten k sind mit Querstreben na verbunden, und zwar mittels zweier Muttern n, von denen je eine zu beiden Seiten der Querstreben m liegt, so daß eine Einstellung möglich ist. Auch die Querstreben m sind, wie aus Abb. a und 3 ersichtlich ist, zweckmäßig von U-förmigem. Querschnitt. Die beiden Kurbeln o sind durch ein Querstück miteinander verbunden und an die obere schließt sich die Welle p an, welche durch das Gehäuse hindurchgeführt ist und an ihrem, oberen freien Ende das Ventil q trägt. Das Ventilgehäuse r ist auf das Gehäuse des Gasmessers aufgesetzt und mit diesem fest verbunden.
- Das Gas strömt durch den Einströmstutzen s zu und wird durch das Ventil q, welches durch die Welle P dauernd in Umdrehung versetzt wird, abwechselnd in die drei vorher erwähnten Kammern geleitet. Hierdurch erfolgt eine Hin-und Herbewegung der Wände g, weil durch das Einströmen des Gases, z. B. in die beiden äußeren Kammern, die Balgen nach innen zusammengedrückt werden, während beim, Einströmen von Gas in die mittlere Kammer die Balgen nach außen gedrückt werden. Durch die Hin- und Herbewegung der Balgen werden auch die Platten k zwischen ihren Rollenführungen hin und her bewegt und dadurch die Kurbeln in Umdrehung versetzt. Die Kurbeln nehmen wiederum die Welle P mit, und diese setzt das Ventil q und das oberhalb des Ventils angeordnete, in der Zeichnung nur angedeutete Zählwerk t in Umdrehung. Das Ventil gibt d?.nn abwechselnd diejenigen Kammern, welche mit Gas gefüllt sind, frei, so daß das Gas übel das Ventil und von hier durch die Öffnung ii nach dem. Abflußstutzen gelangen kann. .Die Arbeitsweise des Zählers an sich ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Diese liegt vielmehr nur darin, daß es durch die angegebene Zusammensetzung des Gasmessers aus den drei Gehäuseteilen möglich ist, zunächst, also vor dem. Einsetzen der Balgen, in den mittleren Ring c den Querbalken h und in diesen das Kurbelschleifengetriebe einzusetzen und genau den Lauf desselben zu regulieren. Alsdann kann man die beiden äußeren Ringe a und a1 anfügen, das Getriebe mit den Balgen verbinden und nach genauem, Einstellen die drei Gehäuseteile miteinander, z. B. durch Löten, verbinden. Auch die Verbindung des Getriebes mit dem Ventil bzw. dem Zählwerk kann in einfachster Weise durch Einfügen der Welle in deal mittleren Ring hergestellt werden.
- Die gesamten Steuerleitungen nebst der Zu-und Ableitung und der Steuerung ist außerhalb des eigentlichen Gehäuses des Gasmessers in dem. Veptilgehäuse r untergebracht. Es ist lediglich erforderlich, nach Aufsetzen dieses Ventilgehäuses die in das Innere des Gasmessers hineinführende Leitung mit den entsprechenden Öffnungen des Ventilgehäuses zu verbinden. Der Zusammenbau wird infolgedessen außerordentlich einfach und übersichtlich und die Einstellung leicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Trockener Gasmesser mit 1Vletallbalgen, dessen Gehäuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Balgen fest an den beiden äußeren Teilen des Gehäuses derart angebiacht sind, daß diese Teile für sich fertiggestellt und justiert und dann mit dem. mittleren ringförmigen Teil verbunden werden können, der in an sich bekannter Weise die Lagerung des zum Antrieb des Ventils und des Zählwerkes dienenden Getriebes enthält. a. Gasmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren topfartigen Teile des Gasmessers an ihrer inneren Seite eine ringförmige Wand (e) besitzen, an welche die vorzugsweise aus ringförmigen Metallstreifen und einer den hintersten ringföimigen Streifen abschließenden Wand bestehenden Balgen angeschlossen sind. 3. Gasmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Balgen mit dem Getriebe durch eine in der Nähe ihrer Abschlußwand an ihnen angreifende Querstrebe (m).o. dgl. erfolgt, die die Abschlußwand selbst freiläßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW56291D DE367644C (de) | 1920-09-24 | 1920-09-24 | Trockener Gasmesser mit Metallbalgen, dessen Gehaeuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen besteht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW56291D DE367644C (de) | 1920-09-24 | 1920-09-24 | Trockener Gasmesser mit Metallbalgen, dessen Gehaeuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen besteht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367644C true DE367644C (de) | 1923-01-24 |
Family
ID=7605054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW56291D Expired DE367644C (de) | 1920-09-24 | 1920-09-24 | Trockener Gasmesser mit Metallbalgen, dessen Gehaeuse aus drei durch die Balgen voneinander getrennten Teilen besteht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367644C (de) |
-
1920
- 1920-09-24 DE DEW56291D patent/DE367644C/de not_active Expired
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