DE526359C - Drehrohrofen mit in diesen hineinragenden Rohren - Google Patents

Drehrohrofen mit in diesen hineinragenden Rohren

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DE526359C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Drehrohrofen mit in diesen hineinragenden Rohren Gegenstand der Erfindung ist ein Drehrohrofen mit möglichst kleiner Durchtrittsöffnung für das einzufüllende Gut. Derartige Üfen werden insbesondere dann benutzt, wenn es gilt, dein Ofen eine möglichst große Füllung zu geben und gleichzeitig zu verhindern, daß das Gut an der Füllöffnung zurücktritt und dadurch aus dem Ofen gelangt, bevor es verarbeitet ist. Derartige Üfen haben nun den Nachteil, daß die Heiz- bzw. Brenngase keinen genügenden Querschnitt bei der Eintrittsöffnung für das Füllgut finden, so daß Stauungen eintreten, die schädliche \\-irkungen in bezug auf den Arbeitsgang des Ofens mit sich bringen können. Um den Nachteil der zu kleinen Gasaustrittsöffnung beheben zu können, werden in den Drehrohrofen hineinragende Rohre verwandt, durch die die Rauchgase abgeführt werden. Das Neue bei derartigen Ofen besteht darin, da13 die Rohre parallel zur Achse des Ofens oder schräg dazu angeordnet sind. Durch den Gegenstand der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die Wärme der Abgase, «-elche an die in den Trommelraum ragenden Rohre oder Kanäle abgegeben wird, von diesen wieder an das Einfüllgut gelangt, so claß die fühlbare Wärme der Heizgase noch «-eiter ausgenutzt wird. Gleichzeitig wird da.@ Gut durch die Rohre zerteilt und gewendet, so claß ein wirksamerer Wärmeaustausch zw°isehen Gut und Rauchgasen erzielt wird. Die Durchtrittsmöglichkeit für das Rohgut wir.1 nicht beschränkt; auch wird die Gefahr vermieden, daß das Rohgut sich übermäßig anstaut und so den Eintritt weiteren Rohgutes durch das Zuführungsrohr verhindert und damit Störungen ausschaltet.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen dargestellt.
  • Die in üblicher Weise im Mauerwerk i gelagerte Drehtrommel ist in AM. i mit einem Boden verschlossen. Das Füllrohr 5 läßt in der Einfüllöffnung .i so viel Raum, claß nur ein verhältnismäßig kleiner Spalt oder Ring für den Durchtritt der Heizgase übrigbleibt. Die Heizgase gehen durch Kanäle, «-elche parallel oder schräg von den Wandungen oder der Stirnseite in den Ofen hineinragen.
  • Bei der Ausbildung nach Abb. z führen von dein Stirnboden 9 der Trommel a Kan,-ile io aus Blech o. dgl. in die Trommel, so (1a13 die Heizgase durch diese Kanäle io in den Fuchs ü eintreten können. Die Austrittsöffnungen i i sind zweckmäßig gegeneinander versetzt.
  • Um die Heizgase möglichst restlos auszunutzen, werden, wie in Abb. 2 und 3 dargestellt, die Rohre 14 frei in den Rauen gelegt, so daß sie mit ihrer ganzen Mantel fläche das eingebrachte Gut noch entsprechend vorwärmen. Zur Vereinfachung der Konstruktion werden die Rohre schräg in den Ringraum gelegt, so daß auch die Heizgase nicht allzusehr von ihrem Weg abgeleitet werden. Um nach Möglichkeit ein Eindringen des Brenngutes in die Ableitungsrohre restlos zu verhindern, wird Tiber die üffnungen eine Platte oder ein kegelartiger Schirm gesetzt, die etwa auffallendes Gut wieder in den Ofenraum zurückbringen.
  • Durch die Rohre wird das in die Drehtrommel durch den Einlauf 5 eingebrachte Brenngut mitgenommen, und zwar bis- zu einer bestimmten Höhe. - Es erfolgt dann ein Abstürzen des Brenngutes nach unten. Bei der Einführung von Schlamm wird eine sehr gute Wärmeübertragung durch die Rohre ic>, 15, 14 und damit eine gute Vortrocknung des Brenngutes bewirkt. Das Brenngut, das an den Rohren haftenbleibt, wird bis zu einem gewissen Grade getrocknet, muß dann abplatzen und gelangt so in weitere Teile der Drehtrommel in einem gut vorgetrockneten Zustand, so daß eine bessere Wärmeausnutzung stattfindet. Bei dem schräg nach innen gerichteten Rohr 15 erfolgt weiterhin noch ein Abrutschen des Brenngutes auf den schrägen Flächen. Durch das Abrutschen wird eine Zerteilung des Brenngutes bewirkt und damit eine innige Berührung desselben mit den abströmenden Brenngasen, un;l zwar einmal in der Drehtrommel beim Herunterfallen des Gutes und das zweite Mal durch die Cbertragung der Wärme durch die Wandung der Rohre 15.
  • Der Ofen kann für Brenn- und Trockentrommeln benutzt werden, insbesondere zum Brennen von Zement oder zum Sintern von Erzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Drehrohrofen zur Herstellung von Zement u. dgl. mit in diesen hineinragenden Rohren, durch die die Rauchgase abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre parallel zur Achse des Ofens oder schräg dazu angeordnet sind.
  2. 2. Ausführungsform des Drehrohrofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen der Rohre versetzt zueinander in den Drehrohrofen münden.
  3. 3. Ausführungsform des Drehrohrofens nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen gegen das Austreten des Rohgutes abgeschirmt sind.
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