DE525564C - Halter von U-foermigem Querschnitt fuer zweiteilige Bremskloetze an Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents
Halter von U-foermigem Querschnitt fuer zweiteilige Bremskloetze an EisenbahnfahrzeugenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/04—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
- F16D65/06—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for externally-engaging brakes
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Description
Die zweiteiligen Bremsklötze für Eisenbahnfahrzeuge bestehen im wesentlichen aus
dem Halter und der daran mittels Keil lösbar befestigten Bremsklotzsohle.
Diese Halter besitzen eine im Querschnitt U-förmige Gestalt, indem zwei Wangen an der Seite, an der die Sohle zur Auflage kommt, durch einen Steg zu einem gemeinsamen Stück verbunden sind.
Die Herstellung und besonders die Bearbeitung dieses U-förmigen Halters mit seinen im Verhältnis zur Stegbreite hohen Seitenwangen machte naturgemäß größere Schwierigkeiten, gleichviel ob er aus einem einzigen Stück oder aus zwei Teilen hergestellt werden sollte. Versuche, einen aus zwei Teilen hergestellten Halter durch Nieten bzw. Schrauben zu einem Stück zu verbinden, haben keine befriedigenden Ergebnisse gezeitigt.
Diese Halter besitzen eine im Querschnitt U-förmige Gestalt, indem zwei Wangen an der Seite, an der die Sohle zur Auflage kommt, durch einen Steg zu einem gemeinsamen Stück verbunden sind.
Die Herstellung und besonders die Bearbeitung dieses U-förmigen Halters mit seinen im Verhältnis zur Stegbreite hohen Seitenwangen machte naturgemäß größere Schwierigkeiten, gleichviel ob er aus einem einzigen Stück oder aus zwei Teilen hergestellt werden sollte. Versuche, einen aus zwei Teilen hergestellten Halter durch Nieten bzw. Schrauben zu einem Stück zu verbinden, haben keine befriedigenden Ergebnisse gezeitigt.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun die Herstellung eines im zusammengesetzten
Zustand U-förmigen Halters aus mehreren Teilen, ohne daß Steg und Seitenwangen eine
besondere unmittelbare Verbindung etwa durch Nieten oder Schrauben erforderten.
Die Herstellung des Halters aus mehreren der Bearbeitung besser zugänglichen Einzelteilen
stellt sich gegenüber derjenigen aus einem zusammenhängenden U-förmigen Stück wesentlich billiger und ist in kürzerer Zeit
zu bewerkstelligen, auch werden dabei die sonst bei den Haltern infolge Biegens langer
Stücke leicht auftretenden Materialspannungen vermieden. Bei Beschädigungen einzelner
Stellen des Halters genügt der Ersatz des davon betroffenen Einzelteiles.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß zwei im wesentlichen flache oder
ebene Seitenwangen an ihrer Unterseite, auf die später die Sohle zu liegen kommt, durch
nur lose aufzusetzende und jede Seitenwange von zwei Seiten umfassende Verbindungstücke
gleichzeitig unter genauer Festlegung ihres Abstandes miteinander verbunden werden;
die weitere zum Zusammenhalten des Halters noch erforderliche Abstützung kann z. B. durch den die beiden Wangen ja sowieso
verbindenden Aufhängezapfen des Bremsdreiecks gegeben werden.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel' für den neuen Bremsklotzhalter wieder,
und zwar in
Abb. ι die Seitenansicht einer einzelnen Seitenwange,
Abb. 2 die Seitenansicht eines Verbindungsstückes für die Seiten wangen,
Abb. 3 die Ansicht des Verbindungsstükkes, von oben gesehen, und
Abb. 4 den Halter zusammengesetzt, von der Längsseite gesehen.
Die Seitenwangen α werden in Stahlguß gegossen oder im Gesenk geschmiedet oder
aus Blech bzw. Flacheisen durch Stanzen warm oder kalt hergestllt. Das diese Seitenwangen
an den beiden Längsseitenflächen mit je einem Rippenpaar c dicht umschließende
Verbindungsstück & wird auf die
Wangen von unten aufgeschoben, und zwar zu beiden Seiten der Wangenmitte bzw.
des Ausschnittes h der Wangen für die Sohlennase in gleichem Abstand je ein Stück b.
Um die Lage der Stücke & auf den Wangen a gegen Verschiebungen in Längsrichtung des
Halters zu sichern, besitzen die Wangen an " den Stellen, an denen die Stücke b zu liegen
kommen, zu beiden Seiten der Mitte je einen
ίο Ausschnitt e, so daß sich die Verbindungsstücke
gegen die Anschläge f und g der Wangen anlegen. Die Verbindungstücke b werden
oben durch Punktschweißung verbunden oder auf sonstige, zweckmäßig erscheinende Weise
festgelegt, damit sich die Wangen nicht etwa beim Lösen der Bremse herausziehen, wobei
aber nur eine ganz geringe Beanspruchung des Halters auftreten kann. Das Aufbringen
der Verbindungsstücke b auf die Wangen a kann auch im warmen Zustand erfolgen, so
daß die Befestigung der Teile durch nachfolgendes Aufschrumpfen stattfindet.
Die Verbindungsstücke b werden zweckmäßig durch Walzen eines Stabes von dreifächern
(J-Profil, darauffolgendes Biegen desselben
im Radius des Schuhes und dann folgendes Ablängen sowie Anbringen der Rippen d hergestellt.
Die Aussparungen i an der Innenseite der Wangen α, die zur Aufnahme der Seitenführungsansätze
der Sohle dienen, und die Löcher k, I, m werden nach Zusammensetzen des
Schuhes durch Fräsen bzw. Bohren hergestellt.
Es ist bei der Konstruktion vorliegender Erfindung möglich, die Verbindungsstücke,
die den Halterquersteg bilden, aus härterem Material anzufertigen, welches der hohen
Ouerstegbeanspruchung vermehrt Rechnung trägt als bei den nur aus einem Stück bestehenden
Haltern, sei es aus Gußeisen, Stahlguß und Schmiedematerial. Zudem ist der Umstand von Vorteil, daß im Bahnbetrieb
beschädigte Stücke durch Ersetzen eines der vier Teile wieder brauchbar gemacht werden *5
können. Die auf diese Weise besonders an den Wangen überaus kräftig hergestellten,
fast unbearbeiteten Halter haben dasselbe niedrige Gewicht wie die aus nur einem
Stück bestehenden; sie liegen außerdem in den bahnseitig vorgeschriebenen Maßtoleranzen
und entsprechen den internationalen Paßmaßen. Es wird besonders darauf hingewiesen,
daß die unter den Wangen liegenden Verbindungsstellen der Stücke b so bemessen
werden können, daß sie seitlich mindestens der absoluten Zugfestigkeit des Querschnittes
des Quersteges — normal 2 X 525 qmm aus Material St. 37. 12 (Flußeisen) — der
einteiligen Schuhe der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft entsprechen. Durch Anwendung
eines härteren Materials, was bei der neuen Konstruktion, wie bereits oben erwähnt, möglich
ist, wird das Stück b an dieser Stelle weit haltbarer.
Claims (3)
1. Halter von U-förmigem Querschnitt
für zweiteilige Bremsklötze an Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß
die zwei symmetrischen Seitenwangen an ihrer Unterseite durch lose aufzulegende Verbindungsstücke ihre regelmäßige Lage
erhalten.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke
■'(&■) die Seitenwangen je an der Innen- und der Außenseite mittels Rippen
oder Stege (c) an der Unterkante bündig umsehließen.
3. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke
zur Vermeidung von Verschiebung in Längsrichtung des Halters in Ausschnitte (e) oder an Anschläge (/,- g)
der Seitenwangen gelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE525564T | 1930-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE525564C true DE525564C (de) | 1931-05-26 |
Family
ID=6552655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930525564D Expired DE525564C (de) | 1930-02-27 | 1930-02-27 | Halter von U-foermigem Querschnitt fuer zweiteilige Bremskloetze an Eisenbahnfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE525564C (de) |
-
1930
- 1930-02-27 DE DE1930525564D patent/DE525564C/de not_active Expired
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