DE524976C - Verfahren zur Herstellung von Hochleistungsfeilen in einem Arbeitsgang - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hochleistungsfeilen in einem Arbeitsgang

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DE524976C
DE524976C DEM110768D DEM0110768D DE524976C DE 524976 C DE524976 C DE 524976C DE M110768 D DEM110768 D DE M110768D DE M0110768 D DEM0110768 D DE M0110768D DE 524976 C DE524976 C DE 524976C
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BERNHARD MUNDORF FEILENFABRIK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

Die bekannten Verfahren zur Herstellung hochleistungsfähiger Feilen stellen sich infolge der vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge zu teuer.
Für die Erzielung des theoretisch günstigsten Zahnbrustwinkels sind teuere Fräsverfahren oder weniger kostspielige Fräsung mit nachfolgendem Stoßen oder Walzen bekannt. Schließlich müssen die Zähne entgratet werden. Die Entgratung ist ebenfalls unvollkommen, so daß ein Abziehen der Zahnschneiden, ähnlich wie bei der Herstellung von Messer angewandt, noch erfolgen müßte. Das Erfindungsverfahren bringt im Gegensatz hierzu in einem Arbeitsgange, der unvollkommenerweise auch geteilt werden kann, eine Feile mit abgezogenen messerscharfen Feilzahnschneiden und mit Feilzähnen, deren Brustwinkel beliebig groß gewählt werden 2ö kann, hervor.
Das Verfahren besteht aus einem Vorwalzen oder Vorfräsen mittels zylindrischen. Walzenfräsers und nachfolgendem Ziehen der Zähne mittels versetzt hintereinander angeordneter Zieheisen, die abwechselnd Rücken- und Brustfläche in Richtung der Schneidkante bearbeiten. Die Vorfräsung, welche bei härterem Anfangsmaterial angewandt wird, wird nur so weit getrieben, daß durch den folgenden Ziehvorgang noch eine erhebliche Verfestigung des Materials erzielt werden kann. Durch die Wahl der Zieheisen kann eine beliebig harte und beliebig scharfe abgezogene Zahnschneide erzielt werden. Das Verfahren ist an Hand der Abb. 1 bis 5 dargestellt.
In Abb. ι stellt die strichpunktierte Linie die Feilenzahnform nach der Vorwalzung dar. Die ausgezogene Linie stellt die Feilzahnform nach dem Ziehvorgang dar. Die \rorwälze greift das Stahlblech in der Breite der Feilenlänge und schiebt es unter einer Reihe hintereinander angebrachter Zieheisen her. Der Ziehvorgang vollzieht sich in der gleichen Weise, wie beim zweiten Beispiel des 4-5 Erfindungsverfahrens Abb.2, 3, 4 und 5 dargestellt. In Abb. 2 ist die durch den Vorfräser entstandene Zahnform strichpunktiert gezeichnet. Die Zahnform nach erfolgtem Ziehvorgang ist hier ebenfalls ausgezogen. Abb. 3 stellt im Aufriß und Abb. 4 im Grundriß die eggenzähnförmig hintereinander und versetzt angeordneten Zieheisen für Brust- und Rückenfläche des Zahnes dar. Schnitt A-B, in Abb. 5 dargestellt, zeigt die verdrängende und glättende Wirkung des Zieheisens. Der Ziehvorgang kann je nach Härte des Materials, Verfestigung, Zahnform und Zahnschärfe, Zahnbrustwinkel in bekannter Weise abgestuft werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Hochleistungsfeilen in einem Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgewalzten oder mittels zylindrischen Fräsers vorgearbeiteten Zähne durch beliebig kalibrierte, versetzt hintereinander angeordnete Zieheisen, die abwechselnd Rücken- und Brustfläche der Feilzähne in Richtung der Schneidkante bearbeiten, in die gewünschte Zahnform mit beliebigem Schneidwinkel umgeformt werden, wodurch infolge Verfestigung und Verbesserung des Feilenstahls eine gratlose und scharfe abgezogene Feilzahnschneide erzielt wird.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen
DEM110768D Verfahren zur Herstellung von Hochleistungsfeilen in einem Arbeitsgang Expired DE524976C (de)

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