DE524684C - Antrieb fuer Brikettpressen - Google Patents

Antrieb fuer Brikettpressen

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Publication number
DE524684C
DE524684C DEM102923D DEM0102923D DE524684C DE 524684 C DE524684 C DE 524684C DE M102923 D DEM102923 D DE M102923D DE M0102923 D DEM0102923 D DE M0102923D DE 524684 C DE524684 C DE 524684C
Authority
DE
Germany
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press
drive
crank
during
ram
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Expired
Application number
DEM102923D
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English (en)
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BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
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Priority to DEM102923D priority Critical patent/DE524684C/de
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Publication of DE524684C publication Critical patent/DE524684C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/10Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
    • B30B1/14Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism operated by cams, eccentrics, or cranks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/26Extrusion presses; Dies therefor using press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Antrieb für Brikettpressen Bei den bisher bekannten Brikettstrangpressen mit Schubkurbeltrieb vollzieht sich die eigentliche Pressung und der Leerlauf des Preßstempels unter denselben Geschwindigkeitsverhältnissen, und zwar wird für den Leerlauf des Preßstempels, also den gesamten Rückzug und den Vorschub desselben bis zum Eintritt in die Form, etwa 3/4 Umdrehung der Pressenwelle beansprucht, während für die eigentliche Pressung nur etwa 1/4 Umdrehung zur Verfügung steht. Die reine Preßzeit ist also im Verhältnis zu der Gesamtzeit, die für einen Stempelhinundhergang gebraucht wird, sehr kurz.
  • Während der kurzen Preßdauer ist ein hoher, während der langen Leerlaufzeit dagegen ein verhältnismäßig nur geringer Widerstand zu überwinden. Hieraus ergeben sich starke Schwankungen des von der Pressenwelle zu übertragenden Drehmomentes während einer Umdrehung der Kurbelwelle, die für den Antrieb ungünstig sind.
  • Bei der Presse nach der Erfindung soll die eigentliche Preßzeit verlängert und die Leerlaufzeit verkürzt werden, wodurch eine geringere Preßgeschwindigkeit und eine geringere Schwankung des Drehmomentes innerhalb einer Umdrehung der Pressenwelle und damit ein gleichmäßigerer Kraftverbrauch der Presse erreicht wird. Die Herabsetzung der Preßgeschwindigkeit hat bekanntlich den Vorteil, daß die Umdrehungszahl der Presse und damit ihre Leistung gesteigert werden kann, ohne die kritische Preßgeschwindigkeit, bei der noch ein gutes Brikett erzeugt wird, zu überschreiten.
  • Dieses Ziel wird bei der Presse nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Radius der Preßkurbel dem eigentlichen Preßhub des Stempels entsprechend bemessen ist und daß zwischen einem in das Druckgestänge eingeschalteten Kreuzkopf und dem Pressenbär ein Kniehebel angeordnet ist, der von einer besonderen, auf der Pressenwelle sitzenden Kurvenscheibe aus so gesteuert wird, daß er während des gesamten Vorschubes des Kreuzkopfes gegen den Preßkopf in der Strecklage verbleibt, während des Rückhubes des Kreuzkopfes aber eingeknickt und wieder gestreckt wird. Der Zweck dieser Anordnung läuft darauf hinaus, daß die eigentliche Pressung allein durch die. Kurbel der Pressenwelle, der Leerlauf des Preßstempels aber in der Hauptsache durch den Kniehebel und dessen besonderen Antrieb bewirkt wird. Der gesamte Leerlauf des Preßstempels, also Rückzug und Vorschieben des Stempels bis zum Eintritt in die eigentliche Preßform, wird hierbei während des Rückganges der Preßkurbel, also während 1/2 Umdrehung der Pressenwelle, vollzogen, so daß für den eigentlichen Preßvorgang ebenfalls 1/2 Umdrehung bzw. der volle Hub der Kurbel zur Verfügung steht.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Presse nach der Erfindung in Seitenansicht schematisch dargestellt, außerdem ist zum Vergleich gleichfalls schematisch eine Presse mit dem bislang gebräuchlichen Schubkurbelantrieb gezeigt. In beiden Abbildungen sind die Punkte für den Beginn des Preßhubes, den Beginn der Pressung, den Beginn des Ausstoßens und das Ende des Preßhubes auf dem Kurbelkreise und der Bahn des Preßstempels gleich.-lautend mit den Ziffern I bis IV bezeichnet. Ferner sind über der Stempelbahn die Stempelwege für gleiche Teile des Kurbelweges dargestellt.
  • Abb. t zeigt in Seitenansicht das Schema einer Brikettstrangpresse mit Schubkurbeltrieb und Abb.2 gleichfalls in Seitenansicht das Schema einer Presse nach der Erfindung. Die Druckstange a ist gemäß Abb. 2 an den besonderen Kreuzkopf b angelenkt. Zwischen diesem und- dem Pressenbär c ist das Kniehebelpaar e, / mit dem Mittelgelenk g eingeschaltet. Die Stange e dieses Kniehebels ist fest mit dem einen Ende eines Hebelarmes lt verbunden, dessen anderes Ende durch die Verbindungsstange l an einen einarmigen Hebel k angelenkt ist. Dieser Hebel ist im Punkte l am Pressenrahmen gelagert und trägt eine Rolle m, die in der Rille einer auf der Pressenwelle angeordneten Kurvenscheiben läuft.
  • Die Arbeitsweise der Presse ist folgende: Während der Kurbelzapfen der Presse von der Lage IV in die Lage I geht (Abb. 2), wird das Kniehebelpaar e, /, ä durch die Xurvenscheibe n in die mit gestrichelten Linien in Abb.2 dargestellte Knickstellung gebracht. Hierdurch wird der Preßstempel in die Stellung I, also in seine Anfangsstellung, zurückgezogen. In dieser Stellung füllt sich der Füllraum der Pressenform mit Preßgut. Während der Kurbelzapfen sich nun aus der Lage I in die Lage II bewegt, .wird: das Kniehebelpaare, /, g durch die Kurvenscheiben wieder in die gestreckte Lage gebracht, wodurch der Preßstempel in die Stellung II vorgeschoben und das Preßgut in der Form zusammengeschoben wird. Während des nun folgenden eigentlichen Preßhubes, der sich über eine halbe Umdrehung der Kurbel erstreckt und bei dem der Kurbelzapfen aus der Lage II in die Lage IV geht, wird die Rolle rn durch die Kurvenscheiben so geführt, daß das Kniehebelpaar e, /, g in gestreckter Lage zwischen dem Kreuzkopf b und dem Pressenbär c verbleibt und eigne starre Verbindung zwischen diesen beiden Teilen bildet. In Abb. 2 ist die Stellung des Getriebes gezeigt, die der Lage III, also dem Beginn des Ausstoßens, entspricht.
  • Der eigentliche Preßvorgang erstreckt sich nach vorstehendem also über 1/= Umdrehung der Pressenwelle, während bei der Presse mit Schubkurbeltrieb (Abb. z) weniger als 1/4 Umdrehung dafür ausgenutzt wird. Dementsprechend ist die Preßdauer verlängert. Da die Preßkurbel, die nur noch den eigentlichen Preßhub, also von Punkt II bis Punkt IV des Stempelweges, zu bewirken hat, einen dementsprechend kleineren Hub hat, verringert sich in entsprechendem Maße auch das von der Pressenwelle zu übertragende Drehmoment. Andererseits wird der Leerlauf des Stempels bei der Presse nach der Erfindung innerhalb 1/2 Umdrehung der Pressenwelle bewirkt, während er bei der bekannten Presse, wie Abb. z zeigt, mehr als 3/4 Umdrehungen der Pressenwelle in Anspruch nimmt. Demgemäß erhöht sich folge der größeren Beschleunigung der bewegten Massen die Leerlaufarbeit, so da.ß die Schwankungen des Drehmomentes an der Pressenwelle während einer Umdrehung derselben bei der erfindungsgemäß angetriebenen Presse geringer sind. Es ist also möglich, die Presse leichter zu halten und auch ein leichteres Schwungrad zu verwenden. Infolge der günstigen Geschwindigkeitsverteilung in der Preßkurbelbewegung, durch die eine längere Preßdauer und eine geringere Preßgeschwindigkeit erzielt wird, kann die Umdrehungszahl bei der Presse nach der Erfindung erheblich gesteigert und damit die Leistung erhöht werden.

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH: Antrieb für Brikettpressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius der Preßkurbel dem eigentlichen Preßhub des Stempels entsprechend bemessen ist und daß zwischen einem in das Druckgestänge eingeschalteten Kreuzkopf und dem Pressenbär ein Kniehebel angeordnet ist, der von .einer auf der Pressenwelle sitzenden Kurvenscheibe aus so gesteuert wird, daß er während des gesamten Vorschubes des Kreuzkopfes gegen den Preßkopf in der Strecklage verbleibt, während des Rückhubes des Kreuzkopfes aber eingeknickt und wieder gestreckt wird.
DEM102923D 1928-01-10 1928-01-10 Antrieb fuer Brikettpressen Expired DE524684C (de)

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DEM102923D DE524684C (de) 1928-01-10 1928-01-10 Antrieb fuer Brikettpressen

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DE524684C true DE524684C (de) 1931-05-15

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