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Zangenartige Vorrichtung zum Befördern von Fässern In Gastwirtschaftsbetrieben
macht das Anheben und der Transport der Bierfässer große Schwierigkeiten, hauptsächlich
dadurch, daß man die mitunter sehr schweren Fässer mit den Händen nicht genügend
festhalten kann und die Gefahr besteht, daß die Fässer aus den Händen rutschen.
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Es ist bereits bekannt, zum Befördern von Fässern zangenartige Vorrichtungen
zu benutzen. Es ist auch schon der Vorschlag gemacht, Fässer durch Greiferglieder
zu erfassen, die durch die Last gleichzeitig gegen die Innen- und Außenwand festgedrückt
werden. Von diesen Einrichtungen hebt sich der Erfindungsgegenstand durch die Vereinigung
der an sich bekannten Einzelteile zu einem Ganzen insofern vorteilhaft ab, als die
mit beweglichem Drehpunkt versehenen, verschiebbar gestalteten Zangenglieder die
Möglichkeit bieten, die Vorrichtung bei den verschiedensten Faßgrößen zur Anwendung
zu bringen, und als ferner die Gewähr besteht, vermittels eines beweglich ausgebildeten
Gliedes der Greifer ein sicheres Erfassen und Halten des Gegenstandes in einfacher
Weise zu bewirken. Das Neue der Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß die
Zangenliebel innerhalb zweier Führungsplatten frei verschiebbar und drehbar lagern,
und daß die auf dein Außenmantel des Fasses in üblicher Weise angreifenden Haken
zu einem Winkelstücke mit je einem zweiten Haken ausgebildet sind, die sich als
unterstützende Haltegreifer gegen die innere Stirnwandung des Fasses stützen. Das
Führungsstück für die Zangenhebel kann aus zwei durch Distanzbolzen voneinander
getrennten Platten bestehen. zwischen denen die genannten Hebel innerhalb der Distanzbolzen
verlaufen.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 eine
Draufsicht, Abb. 3 einen Querschnitt, Abb. d. bis C Einzelheiten.
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Die beiden gleichen Hebel a. b besitzen an dein einen Ende
einen Handgriff c, an dein anderen Ende zwei Haken d und e, von denen
der äußere fast rechtwinklig nach unten abbiegt und nach innen ausläuft, während
der innere Haken e kürzer ist, in einer Wölbung verläuft und nach außen gerichtet
ist. Die Innenhaken e stützen sich beim Ansetzen der Vorrichtung auf die Stirnwand
des Fasses f, während die äußeren Haken d sich an den ':Mantel des Fasses andrücken
und zweckmäßig zwischen den ersten und zweiten Faßreifen zu liegen kommen. Die beiden
Hebel a., b sind in gekreuzter Lage zueinander angeordnet, ähnlich wie bei
einer "Zange oder Schere, sie haben jedoch keinen festen Drehpunkt, sondern sind
gegeneinander beliebig verschiebbar. Das Führungsstück, welches beide Hebel zusammenhält,
besteht aus zwei finit Nahen g versehenen Platten 1i, die miteinander durch Schraubenbolzen
i derart verbunden sind, daß ein Zwischenraum zwischen
ihnen verbleibt.
Die Schraubenbolzen i sind zu diesem Zweck als sogenannte Distanzbolzen ausgebildet,
sie besitzen einen starken Schaft, der an beiden Enden ein schwächeres Muttergewinde
besitzt. Man kann aber auch auf eine Kopfschraube ein Rohrstück k stecken, welches
den Abstand der beiden Platten lt sichert. Durch die Verschiebung der beiden Hebel
a, b im Führungsstück da läßt sich die Entfernung der Haken d, e beliebig
verändern und für jedes Faß passend einstellen. Hat man die Vorrichtung auf ein
Faß aufgesetzt, so findet beim Anheben der Vorrichtung eine Drehung der beiden Handhebel
statt, wodurch sich die äußeren Haken d an den =Mantel des Fasses andrücken und
die inneren Haken e Stütz- und Haltepunkte bilden, während gleichzeitig die beiden
Handhebel a, b an den Schragbenbolzen i oder den aufgesteckten Rohrstücken
k Anschläge finden. Mit der Vorrichtung läßt sich nun das Baranhängende Faß f anheben,
tragen und befördern, wobei man das Faß vollständig in der Gewalt hat und die Gefahr
des Entgleitens beseitigt ist. Erforderlichenfalls kann man in der Arbeitsstellung
der Vorrichtung die beiden Handhebel a, b auch noch durch eine Schraube L feststellen,
die in der Nabe g der einen Platte la sitzt und gegen die beiden Hebel
a, b drückt.
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Der Ouerschnitt der Hebel a, b kann natürlich beliebig sein.
Außer einem flachen Querschnitt kommt auch ein profilierter öuerschnitt in Betracht,
damit zwischen beiden Hebeln a, b beim Verschieben möglichst wenig Reibung entsteht
und eine bessere Verbindung mit den an den Hebeln a., b befestigten Teilen
möglich ist.
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Da man für die Hebel a, b zweckmäßig Schmiedeeisen, für die Haken
Gußeisen verwendet, werden beide Teile durch Verschraubung o. dgl. miteinander verbunden.
Das gleiche gilt auch für die Handgriffe c. Man kann natürlich die Vorrichtung ganz
aus Schmiedeeisen oder ganz aus Gußeisen oder sonstigem geeigneten Material herstellen.
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An Stelle starrer, äußerer Haken d lassen sich auch um Bolzen in lose
drehbare Greifarme j anbringen, welche der Rundung des Fasses f angepaßt sind und
sich daher genau an den Mantel anlegen. Zur Begrenzung der Drehbarkeit derGreifarme
ist an den Haken d je eine Nase i1, an den Greiferarmen j je eine Fläche o, angebracht.
Auch die Form der Halsen c entspricht der Rundung des Faßmantels f an der Innenseite.