DE523887C - Zangenartige Vorrichtung zum Befoerdern von Faessern - Google Patents

Zangenartige Vorrichtung zum Befoerdern von Faessern

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DE523887C
DE523887C DEB147028D DEB0147028D DE523887C DE 523887 C DE523887 C DE 523887C DE B147028 D DEB147028 D DE B147028D DE B0147028 D DEB0147028 D DE B0147028D DE 523887 C DE523887 C DE 523887C
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barrel
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barrels
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DEB147028D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G7/00Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
    • B65G7/12Load carriers, e.g. hooks, slings, harness, gloves, modified for load carrying

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  • Manipulator (AREA)

Description

  • Zangenartige Vorrichtung zum Befördern von Fässern In Gastwirtschaftsbetrieben macht das Anheben und der Transport der Bierfässer große Schwierigkeiten, hauptsächlich dadurch, daß man die mitunter sehr schweren Fässer mit den Händen nicht genügend festhalten kann und die Gefahr besteht, daß die Fässer aus den Händen rutschen.
  • Es ist bereits bekannt, zum Befördern von Fässern zangenartige Vorrichtungen zu benutzen. Es ist auch schon der Vorschlag gemacht, Fässer durch Greiferglieder zu erfassen, die durch die Last gleichzeitig gegen die Innen- und Außenwand festgedrückt werden. Von diesen Einrichtungen hebt sich der Erfindungsgegenstand durch die Vereinigung der an sich bekannten Einzelteile zu einem Ganzen insofern vorteilhaft ab, als die mit beweglichem Drehpunkt versehenen, verschiebbar gestalteten Zangenglieder die Möglichkeit bieten, die Vorrichtung bei den verschiedensten Faßgrößen zur Anwendung zu bringen, und als ferner die Gewähr besteht, vermittels eines beweglich ausgebildeten Gliedes der Greifer ein sicheres Erfassen und Halten des Gegenstandes in einfacher Weise zu bewirken. Das Neue der Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenliebel innerhalb zweier Führungsplatten frei verschiebbar und drehbar lagern, und daß die auf dein Außenmantel des Fasses in üblicher Weise angreifenden Haken zu einem Winkelstücke mit je einem zweiten Haken ausgebildet sind, die sich als unterstützende Haltegreifer gegen die innere Stirnwandung des Fasses stützen. Das Führungsstück für die Zangenhebel kann aus zwei durch Distanzbolzen voneinander getrennten Platten bestehen. zwischen denen die genannten Hebel innerhalb der Distanzbolzen verlaufen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 einen Querschnitt, Abb. d. bis C Einzelheiten.
  • Die beiden gleichen Hebel a. b besitzen an dein einen Ende einen Handgriff c, an dein anderen Ende zwei Haken d und e, von denen der äußere fast rechtwinklig nach unten abbiegt und nach innen ausläuft, während der innere Haken e kürzer ist, in einer Wölbung verläuft und nach außen gerichtet ist. Die Innenhaken e stützen sich beim Ansetzen der Vorrichtung auf die Stirnwand des Fasses f, während die äußeren Haken d sich an den ':Mantel des Fasses andrücken und zweckmäßig zwischen den ersten und zweiten Faßreifen zu liegen kommen. Die beiden Hebel a., b sind in gekreuzter Lage zueinander angeordnet, ähnlich wie bei einer "Zange oder Schere, sie haben jedoch keinen festen Drehpunkt, sondern sind gegeneinander beliebig verschiebbar. Das Führungsstück, welches beide Hebel zusammenhält, besteht aus zwei finit Nahen g versehenen Platten 1i, die miteinander durch Schraubenbolzen i derart verbunden sind, daß ein Zwischenraum zwischen ihnen verbleibt. Die Schraubenbolzen i sind zu diesem Zweck als sogenannte Distanzbolzen ausgebildet, sie besitzen einen starken Schaft, der an beiden Enden ein schwächeres Muttergewinde besitzt. Man kann aber auch auf eine Kopfschraube ein Rohrstück k stecken, welches den Abstand der beiden Platten lt sichert. Durch die Verschiebung der beiden Hebel a, b im Führungsstück da läßt sich die Entfernung der Haken d, e beliebig verändern und für jedes Faß passend einstellen. Hat man die Vorrichtung auf ein Faß aufgesetzt, so findet beim Anheben der Vorrichtung eine Drehung der beiden Handhebel statt, wodurch sich die äußeren Haken d an den =Mantel des Fasses andrücken und die inneren Haken e Stütz- und Haltepunkte bilden, während gleichzeitig die beiden Handhebel a, b an den Schragbenbolzen i oder den aufgesteckten Rohrstücken k Anschläge finden. Mit der Vorrichtung läßt sich nun das Baranhängende Faß f anheben, tragen und befördern, wobei man das Faß vollständig in der Gewalt hat und die Gefahr des Entgleitens beseitigt ist. Erforderlichenfalls kann man in der Arbeitsstellung der Vorrichtung die beiden Handhebel a, b auch noch durch eine Schraube L feststellen, die in der Nabe g der einen Platte la sitzt und gegen die beiden Hebel a, b drückt.
  • Der Ouerschnitt der Hebel a, b kann natürlich beliebig sein. Außer einem flachen Querschnitt kommt auch ein profilierter öuerschnitt in Betracht, damit zwischen beiden Hebeln a, b beim Verschieben möglichst wenig Reibung entsteht und eine bessere Verbindung mit den an den Hebeln a., b befestigten Teilen möglich ist.
  • Da man für die Hebel a, b zweckmäßig Schmiedeeisen, für die Haken Gußeisen verwendet, werden beide Teile durch Verschraubung o. dgl. miteinander verbunden. Das gleiche gilt auch für die Handgriffe c. Man kann natürlich die Vorrichtung ganz aus Schmiedeeisen oder ganz aus Gußeisen oder sonstigem geeigneten Material herstellen.
  • An Stelle starrer, äußerer Haken d lassen sich auch um Bolzen in lose drehbare Greifarme j anbringen, welche der Rundung des Fasses f angepaßt sind und sich daher genau an den Mantel anlegen. Zur Begrenzung der Drehbarkeit derGreifarme ist an den Haken d je eine Nase i1, an den Greiferarmen j je eine Fläche o, angebracht. Auch die Form der Halsen c entspricht der Rundung des Faßmantels f an der Innenseite.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zangenartige Vorrichtung zum Befördern von Fässern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenhebel (a, b) innerhalb zweier Führungsplatten (h) frei verschiebbar und drehbar lagern und die auf dem Außemnantel des Fasses in üblicher `eise angreifenden Haken (d) zu einem Winkelstück mit je einem zweiten Haken (e) ausgebildet sind, die sich als unterstützende Haltegreifer gegen die innere Stirnwandung des Fasses stützen.
  2. 2. Vorrichtung zum Befördern von Fässern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück aus zwei durch Distanzbolzen voneinander getrennten Platten (k) gebildet wird, zwischen denen die Hebel (a, b) innerhalb der Distanzbolzen,(i, k) verlaufen.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Arm (d) an seinem freien Ende mit einem beweglich befestigten, in Übereinstimmung mit der Mantelrundung des Fasses sich einstellenden Greifer (j) versehen ist.
DEB147028D 1929-12-04 1929-12-04 Zangenartige Vorrichtung zum Befoerdern von Faessern Expired DE523887C (de)

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