DE860101C - Nach Art einer Froschklemme ausgebildete Blockzange - Google Patents

Nach Art einer Froschklemme ausgebildete Blockzange

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Publication number
DE860101C
DE860101C DEH7683A DEH0007683A DE860101C DE 860101 C DE860101 C DE 860101C DE H7683 A DEH7683 A DE H7683A DE H0007683 A DEH0007683 A DE H0007683A DE 860101 C DE860101 C DE 860101C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
pliers
tongs
blocks
arms
Prior art date
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Expired
Application number
DEH7683A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Blumenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huettenwerk Haspe AG
Original Assignee
Huettenwerk Haspe AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Huettenwerk Haspe AG filed Critical Huettenwerk Haspe AG
Priority to DEH7683A priority Critical patent/DE860101C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE860101C publication Critical patent/DE860101C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/44Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Nach Art einer Froschklemme ausgebildete Blockzange Zangen zum Tragen und Transportieren von schweren Blechen, Blöcken od.dgl., die an Haken von Ketten oder Seilen von Kranen oder sonstigen über Flur sich führenden Tragmaschinen hängen, sind mehrfach bekannt.
  • Die das'Zangenmaul schließenden Schenkel oder Zangengriffe sind an Zuglaschen nach Art einer Nürnberger Schere angeschlossen.
  • Ähnliche Zangen sind unter dem Namen Froschklemme zum Gebrauch an Ziehbänken bekannt. ' Während der Schließ-druck solcher Zangen vom Gewicht Ader zuhebenden Last und dem Verhältnis der Hebellänge von Griff-en und Zangenmaul 'abhängt, sind auch Zangen bekanntgeworden, 'bei denen jeder Kiefer des Zangenmaules mit zwei übereinander gelegenen Nocken versehen welche auf den Lastkörper verkantenid beim Heben desselben einwirken, wobei ein Stift, der im Gelenk der Zange angeordnet ist, auf einem Schenkel fest und im anderen Schenkel, in einem Langloch sich führend, angeordnet ist. ------ Es sind ferner Blockklemmen für den Hüttenbetrieb bekanntgeworden, bei welch-en statt zweier fester Nocken an jedem Zangenkiefer ein zweit-er, gegenüberliegender Greifer gelenkig angeschlossen, ist, wodurch ebenfalls die Klemmwirkung -.durch eine Art Verkanten zustande kommt. Diese Block-Zangen lösen sich häufig sehr schlecht von den Blöcken.
  • Die- erfindungsgemäße Blockzange beruht auf dem Greifprinzip der gewöhnlichen Zangen nach-Art von Froschklemmen. Um a:#r bei der ohnedies schon großen Breite und A14s.la,jgng yun , Blockzangen nicht den Üebefarm . der Kraft, der Griffe . , sehr lang und dementsprechend,beson « ders kräftig machen zu müssen, sind die Scherenlaschen, welche, an die Griffe gelenkig angeschloasen sind, erfin dungsgemäß als zweiarmige TTcwbel. ausgebildet, deren kürzere Hebelartne mit je einem Lenker an das Zangenmaul angreifen und es mit einem im Übersetzungsverhältnis der Hebelarme zusätz--lichen größeren Druck schließen. Es wirken auf das Zangenmaul zwei Scheren, und zwar eine normale und eine zusätzliche Übersetzungsschere ein, wodurch der Schließdruck um ein vielfaches gesteigert wird.
  • Die in Kokillen oder Gruben aus dem Konverter gegossenen Blöcke sind nicht immer gleich hoch oder dick. Man kann mit den bEkannten Block-.zangen, welche einzeln an einem Kran hängen, immer nur einen Block auf den Hüttenflur heben und den Walzen zubringen. Das ist umständlich und zeitraubend. Es würde auch nichts nutzen, mehrere Zangen nebeneinander im Abstande der KokilLen auf einer Traverse anzuordnen, weil alle Zangen beim AnziAen der Traverse sich im sel.I>en Augenblick schließen, wobei niedrigere oder schmalere Blöcke nicht oder ungenügend erfaßt werden.
  • Uni hierAbhilfe zu schaffen, sind die trfindan.-.sgemäßen Blockzangen noch mit folgender Anordnung ausgestattet: Der U-förmige Aufhängebügel, mit welchem die Zangen auf einer Traverse aufgeschoben werden können, trägt zwei parallele Bleche mit Abstandbolzen, auf denen sich in Langschlitzen zwei Laschen lose führen, die gelenkig an je ein-en der zunächst gelegenen Scherenarme angreifen.
  • Vermöge dieser Anordnung können im Bereiche der Langschlitze verschieden hohe oder breite Blöcke gleichmäßig aus den Kokillen angehoben und in gleicher Weise auf dem Hüttenflur abgesetzt werden.
  • Diese Anordnung gestattet aber auch ein leichtes Lösen der Zangen, weil alle Teile frei beweglich sind.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, Abb. i zeigt die geöffnete Blockzange in Drauf-Sicht, Abb. 2 eine andere Lage der Ausgleichlaschen, Abb.,3 ein Anwendungsbild.
  • Die Zange hat ihren Scherikelpunkt im Bolzen a, von welchem, wie bei Zangen üblich, die Griff-Schenkel b und die Kiefern c des Maules kreuzfÖrmig abstrebien. An die Griffe sind die Scherenarme d gelenkig angeschlossen. Quer zwischen diesen erstreckt sich ein Stab e, -der an einem Arm b gelenkig angeschlossen ist und im Bereiche des anderen Armes b einen Sperrzahn f hat, mit dem er hinter eine Spetrnaseg des Armes eingreifen kann. Diese Anordnung hält bis zum Anheben der Stange e die Zange offen.
  • Die Zarge ist insoweit bekannt. In neuer Weise sind die Arme d über den Gelenkbolzen h hinaus verlängert. Es entsteht ein kürzerer Hebelarm, der durch einen Lenker i an den Zangen#kiefern angreift.
  • - Wird die Schere nach Auslösen der Stange e gestreckt, dann schließt sich die Zange nicht nur um den Bolzen a, -sondern (zusätzlich mit verstärktem Druck über die Lenker i. An die Arme d sind Laschen j gelenkig angeschlossen, die sich mit einem Langscillitz k um 4olzen m führen, die als Abstandsboizen tur zwei parallele Blecliwangen n dienen, zwischen welchen aucii ein Atiftiangeutigel o eingespannt ist.
  • In der btellung nacn Abb. i wird eine Zange, von welchen z. 13. vier auf einer Traverse r angeordnet sind, auf einen Block p niedergelassen, der niedriger ist als die blocke p, und P2- Das gieiche tur die anderen Zangen. Aiie konnen scillieDDereit auf den Blocken p bis p3 aufsitzen. Nur die Laschen 1 sind mehr oder weniger ausgefahren. Die blocke konnen auch verschieden dick sein. Es wird, was bezuglich p und p. gezeigt wird, nichts anderes eintreten, als daß <lie bciierenarm-e d im Anschluß an die Laschen j etwas mehr offenstehen.
  • #Venn nun, nach Ausneben der Sperrstangen e, --in Kran die '.L raverse annebt, dann werden zunaclist die Blocke P und p", dann der Block p., und, wenn alle Blocke gleich hoch gehoben sind, auun cLer Blockp,. gehoben werden. beim Absetzen der Blocke auf den liättennur ist die Reihenfolge umgekehrt.
  • Alle Zangen setzen sich auf die Blöcke, die Sperrstangen klinken ein, und die Zangen konnen zusammen aDgeiloben werden.
  • Dabei wirxen die Arme ä als zweiarmige Hebel vermoge des langen liebeiarmes unterstutzend auf das Losender Zangen, die nun ohne jeden Lingriff von hand. aus aem Bereich der weiligiunenden Blocke gebracht werden konnen.
  • Eine schwierige Aufgabe ist mit einfachen Mitteln glatt gelöst.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. NachArt einerFroschklemme ausgebildete Blockzange, insbesondere für den Hüttenbetrieb, bei welcher sich die Zangenschenkel um einen gemeinsamen Bolzen drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenarme (d) über ihren gelenkigen Anschlußpunkt (h) an den Zangenschenkeln (b) hinaus als kürzere Hebelarme verlängert sind, die mit Lenkern (i) an die Zangenkiefern angreifen undeine mehrfach verstärkte Schließkratt er-geben.
  2. 2. Blockzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichzeitigen Transportes mehrerer Blöcke (p bis p.) eine entsprechende Anzahl von Zangen auf einer gemeinsainen Traverse angeordnet sind, die mit einer Anordnung zum Ausgleich von unterschiedlich großen Hüben versellen sind. 3. Blockzange nach Anspruch i u- nd 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieScherenarme (d), jeder für sich, an langgeschlitzten Laschen (k, j) angreifen und zwischen Wänden (n) lose beweglich geführt sind, welche mit den Bügeln (o) die Aufhängung bilden und als Ausgleicher beim gleichzeitigen Erfassen mehrerer ungleich langer oder dicker Blöcke dienen.
DEH7683A 1951-03-01 1951-03-01 Nach Art einer Froschklemme ausgebildete Blockzange Expired DE860101C (de)

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