DE52374C - Stell- und Aushebevorrichtung für Räderpflüge - Google Patents

Stell- und Aushebevorrichtung für Räderpflüge

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DE52374C
DE52374C DENDAT52374D DE52374DA DE52374C DE 52374 C DE52374 C DE 52374C DE NDAT52374 D DENDAT52374 D DE NDAT52374D DE 52374D A DE52374D A DE 52374DA DE 52374 C DE52374 C DE 52374C
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DE
Germany
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lever
wheel
plow
setting
furrow
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52374D
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English (en)
Original Assignee
PH. MAYFARTH & CO. in Frankfurt a. M
Publication of DE52374C publication Critical patent/DE52374C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/16Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
    • A01B63/166Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame manually adjustable

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der durch die Fig. 1 bis .5 dargestellte Räderpflug kann mittelst eines einzigen Hebels ausgehoben oder auf Furchentiefe eingestellt werden.
In den Fig. 1, 4 und 5 ist der Pflug in seiner Transportstellung im Aufrifs, Grundrifs und im Schnitt durch die Achse gesehen dargestellt. Fig. 2 zeigt den Pflug nach Entfernung der Transportrolle niedergelassen; die beiden Räder liegen mit den Pflugscharen in einer horizontalen Ebene.
Land- und Furchenradachse drehen sich im Pflugrahmen um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Um denselben Punkt dreht sich daher auch der mit dem Achsschenkel α des Landrades durch den Bügel b verbundene Stellhebel c. Mit diesem Bügel b ist durch denselben Bolzen auch der Hebel d am Achsschenkel befestigt. An seinem anderen Ende ist dieser Hebel d mittelst eines Führungsbolzens e in einem Schlitz der am Rahmen festgenieteten Platte f gelagert und geführt.
Die Furchenradachse h geht durch die hohle Landradachse und trägt an dem dem Rad entgegengesetzten Ende in fester Verbindung den Hebel ft. '
Das freie Ende dieses Hebels k ist durch die Stange I mit dem im Schlitz geführten Bolzen e und somit auch mit dem Hebel d verbunden.
Beim Niederlassen des Pfluges geht der Stellhebel c an dem Stellbogen m in die Höhe und der damit verbundene Achsschenkel a des Landrades, somit auch das Landrad nach rückwärts. Der mit dem Achsschenkel α des Landrades verbundene Hebel d folgt ebenfalls dieser Bewegung und zieht so auch den oberen Hebel / mit dem Bolzen e im Schlitz nach rückwärts, wodurch der auf der Furchenradachse h befestigte Hebel k sich rückwärts dreht und den Achsschenkel g des Furchenrades, somit auch das Furchenrad nach vorwärts bewegt.
Die Länge des Schlitzes ist jedoch so begrenzt, dafs der Bolzen e am Ende desselben fest ansteht, sobald der Pflug die in Fig. 2 gezeigte Stellung erreicht hat. Das Furchenrad steht daher absolut fest, was dem Pflug einen ruhigen und gleichmäfsigen Gang sichern soll.
Wird die Bewegung des Stellhebels c von der Stellung in Fig. 2 bis zur Stellung in Fig. 3 fortgeführt, so beschreibt der Achsschenkel α aus dem Mittelpunkt des Stellhebels mit der Entfernung dieses Punktes vom Befestigungspunkt des Hebels d am Achsschenkel a und der Hebel d von dem feststehenden Bolzen e mit der Länge des Hebels d einen Bogen. Diese beiden Bogen haben gleiche Länge und gemeinschaftliche Endpunkte. Die Differenz der beiden Bogenhöhen ist eine so geringe, dafs dieselbe durch die Federkraft des gebogenen Hebels aufgehoben wird und infolge dessen das Feststehen des Bolzens nicht. hindernd auf die Bewegung des Achsschenkels a bei Einstellung auf die verschiedenen Furchentiefen wirkt.
Die Höhe des Landrades über dem Boden,
Fig. 3, ist gleich der gröfsten, mit dem Pflug . herstellbaren Furchentiefe, und kann daher der Pflug für diese und jede geringere Tiefe durch Einstellen einer am Stellhebel c befindlichen
Sperrklinke im Stellbogen m festgestellt werden, ohne dafs' eine Verstellung des Furchenrades nothwendig wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Stell- , und Aushebevorrichtung für Räderpflüge, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs die Furchenradachse gh, die Landradachse α und der Stellhebel c im Pflugrahmen um einen gemeinschaftlichen Drehpunkt schwingen und die Schwingung der mit dem Stellhebel fest verbundenen Landradachse a durch einen Hebel d, eine mit letzterem drehbar verbundene Stange / und eine Kurbel k in entgegengesetztem Sinne auf die Furchenradachse g h übertragen wird, wobei ein am Pflugrahmen vorgesehener Schlitz f, in welchem die mit einander verbundenen Enden von d und / gerade geführt werden, die Bewegung begrenzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52374D Stell- und Aushebevorrichtung für Räderpflüge Expired - Lifetime DE52374C (de)

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