DE523709C - Maschinenangetriebener Stangenwaehler mit je einer Stange fuer Buerstenwahl und Einzelwahl - Google Patents

Maschinenangetriebener Stangenwaehler mit je einer Stange fuer Buerstenwahl und Einzelwahl

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DE523709C
DE523709C DEL76698D DEL0076698D DE523709C DE 523709 C DE523709 C DE 523709C DE L76698 D DEL76698 D DE L76698D DE L0076698 D DEL0076698 D DE L0076698D DE 523709 C DE523709 C DE 523709C
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DE
Germany
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brush
selector
rod
selection
contact
Prior art date
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Expired
Application number
DEL76698D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Benno Johannesson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/12Linear-motion switches

Landscapes

  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. APRIL 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE
C. Lorenz Akt,-Ges. in Berlin-Tempelhof*)
Vorliegende Erfindung betrifft einen maschinenangetriebenen Stangenwähler,insbesondere für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. Der Stangenwähler ist mit zwei Stangen ausgerüstet, von welchen die eine für die Bürstenwahl, die andere für dieEinzelwahl dient; mit der zuletzt genannten Stange ist die Kontaktbank für die Bürstenwahl starr verbunden. Beide Wählstangen werden von
ίο demselben Antrieb weiterbewegt und sind durch ein Kupplungsglied miteinander verbunden.
Damit der Stangenwähler einen möglichst kleinen Raum einnimmt, wird gemäß der Erfindung die Kontaktbank des Bürstenwählers zwischen zwei Bürstensätzen der Einzelwahlstange angebracht. Dadurch wird eine besondere Raumaufwendung für den Bürstenwähler erspart, außerdem ist es möglich, die Einstellung des Bürstenwählers ebensogut wie die Einstellung der das Vielfachfeld bestreichenden Bürsten zu beobachten. Weiter wird durch die erfindungsgemäße Anordnung eine gute Zugänglichkeit der Lötstifte des Bürstenwählers, wenn der Wähler herausgenommen ist, erreicht.
In den beiliegenden Abb. 1, 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Die Abb. 1 zeigt den Stangenwähler mit Maschinenantrieb am Flachbankvielfachfeld in seiner Seitenansicht. Die Abb. 2 stellt einen Schnitt der elektromagnetischen Reibungskupplung des Wählers dar, und die Abb. 3 zeigt die Schaltung für einen Stangenwähler, welcher als Leitungswähler arbeitet. Selbstverständlich betrifft die Erfindung auch Stangenwähler, die als Gruppenwähler zum Aufbau einer Verbindung dienen. An Hand der Abb. 1 werden die Einzelheiten des Stangenwählers erläutert, soweit sie für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind. Mit dem Bezugszeichen 1 ist die Einzelwahlstange gekennzeichnet, die mit fünf Bürstensätzen ausgerüstet ist, von welchen in der Abb. 1 vier davon, nämlich 2, 3, 4 und 5, dargestellt sind. Die fünf Bürstensätze streichen über das hundertteilige Flachbankvielfachfeld 6, und zwar bestreicht jede Bürste eines Bürstensatzes zwanzig Kontaktstifte. Zur Auswahl einer Zehnergruppe dient ein zehnteiliger Bürsten wähler, von dem je zwei Ausgänge der das Feld bestreichenden Bürste 8 den Bürstensätzen, z. B. 2, 3, 4 oder 5, zugeordnet sind. Der Bürstensatz des Bürstenwählers ist in der Abb. 1 mit dem Bezugszeichen 8 gekennzeichnet. Je nachdem, ob der Bürstenwähler auf den ersten oder zweiten Kontaktstift der ausgewählten Bürste eingestellt wird, findet nach erfolgter Bürstenwahl in bekannter Weise ein Überlaufen von zehn Kontaktstiften des Flachbankvielfachfeldes statt oder nicht. Die Kontaktbank 7
"J Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Benno Johannesson in Berlin-Lichterfelde.
des Bürstenwählers ist auf der Einzelwahlstange ι angeordnet, während der Bürstensatz 8 des Bürstenwählers von der Bürstenwahlstange 9 geführt wird. Im Ausführungsbeispiel erfolgt die Bürstenwahl elektrisch. Selbstverständlich kann auch die Bürstenwahl mechanisch ausgeführt werden. Die Kontaktbank 7 des Bürstenwählers ist in einem Zwischenraum untergebracht, ίο welcher zwischen den Bürstensätzen 2 und 3 vor dem Flachbankvielfach 6 besteht. Die Kontaktbank 7 verläuft parallel mit dem Flachbankvielfachfeld 6.. Dadurch wird eine besondere Raumaufwendung für den Bürstenwähler erspart. Ein weiterer Vorteil dieser x\nordnung besteht darin, daß die Einstellung des Bürstenwählers ebensogut zu beobachten ist wie die Einstellung der das Vielfachfeld 6 bestreichenden Bürsten. Weiter wird auf diese Weise eine gute Zugänglichkeit der Lötstifte der Kontaktbank 7 des Bürstenwählers bei herausgenommenem Wähler erreicht.
Die Bürstenwahlstange 9 steht mit der Einzelwahlstange ι mittels des Kupplungsgliedes 10 in Verbindung. Da, wie oben angenommen, der Stangenwähler im Ausführungsbeispiel als Leitungswähler benutzt werden soll, befindet sich das Kupplungsglied 10 in der Ruhestellung des Wählers in Eingriff. Dasselbe ist als doppelarmiger Sperrhebel ausgebildet. Das eine Ende des Sperrhebels befindet sich in der Sperrverzahnung der Bürstenwahlstange 9, während das andere Ende von dem Steuermagneten Sp beeinflußt wird. Die oberste Aussparung der Sperrverzahnung an der Bürstenwahlstange 9 ist größer gehalten als die übrigen Aussparungen, um eine sichere Wirkung des Kupplungsgliedes 10 zu erzielen. Bei der Einstellung des Bürstenwählers wird durch den Steuermagneten Ii das Kupplungsglied 10 ausgerückt. Die Wirkungsweise hiervon wird weiter unten beschrieben. Nach Beendigung der Bürstenwahl wird die Bürstenwählerstange 9 mit der Einzelwahlstange 1 wiederum gekuppelt, so daß bei der auf die Bürstenwahl folgenden Einzelwahl beide Wählerstangen gemeinsam durch den Antrieb eingestellt werden.
Der gemeinsame Antrieb wird von der laufenden Welle 12 abgeleitet. Auf der Welle 12 sitzt das Zahnrad 13, welches in ein Zahnrad 14 eingreift. Das Zahnrad 14 ist in der Abb. 2 dargestellt. Das Zahnrad 14 bildet den Anker der elektromagnetischen Reibungskupplung. Der Topfmagnet 15 ist mit dem Zahnrad 16 verbunden, das in die Zahnung der Bürstenwahlstange 9 eingreift. Bei der elektromagnetischen Erregung der Kupplung wird das Zahnrad 14 von dem Magneten 15 angezogen, so daß das Zahnrad 16 und damit die Bürstenwahlstange 9 angetrieben werden. Die Zahnräder 14 und 16 und der Topfmagnet 15 sitzen auf einer Welle.
Die Kontaktbank 17 dient als Steuerschalter, durch den Schaltvorgänge in Abhängigkeit der Einstellung der Einzelwahlstange 1 bewirkt werden können. Ein besonderes Eingehen auf den Steuerschalter erübrigt sich, da die Wirkungsweise des Steuerschalters für den Erfindungsgedanken unwesentlich ist. Die Sperrklinke 18 dient dazu, die jeweilige Stellung des Stangenwählers zu sichern. Der Kipphebel 19 hält während der Abwärtsbewegung des Wählers beim Auslösevorgang den KontaktÄ geöffnet, und zu gleicher Zeit befindet sich die Sperrklinke 18 nicht in Eingriff mit der Zahnung der Bürstenwahlstange 9. Die Sperrklinke 26 hält die Wahlstange 1 in der obersten Stellung so lange fest, bis der Bürstenwähler ausgelöst ist. Die Wirkungsweise des Kipphebels 19 und des Hebels 24 werden beim Auslösevorgang näher beschrieben.
Die Einstellung des Wählers wird mit Hilfe der Schaltung, die in der Abb. 3 gezeigt ist, erläutert. Die Einstellvorgänge für den Leitungswähler gestalten sich wie folgt:
Ist der Leitungswähler belegt, so ist das Relais J der Abb. 3 in bekannter Weise angesprochen. Durch Schließen des Kontaktes ii ist ein Stromkreis für das Relais V gebildet, der über Erde, Arbeitskontakt i 1, Wicklung des Relais V, Arbeitskontakt i 2, Batterie, Erde verläuft. Durch den umgelegten Kontakt i 2 ist das Relais XJ kurzgeschlossen. Das Relais V bildet über den Kontakt ν ι für sich einen Haltestromkreis. Außerdem wird durch Umlegen des Kontaktes ν 2 ein ,Stromkreis für den Steuermagneten Sp vorbereitet. Bei der ersten Stromstoßreihe wird der Bürstenwähler wie folgt eingestellt: Bei der ersten Schleifenunterbrechung wird das Relais 7 aberregt, so daß durch Schließen des Kontaktes i 3 der Sperrmagnet Strom erhält. Der Stromkreis ist folgender: Erde, Arbeitskontakt ν 2, Ruhekontakt i 3, Wicklung des Steuermagneten Sp, Batterie, Erde. Durch Umlegen des Kontaktes i 2 wird der Kurz-Schluß für das Relais U aufgehoben. Dadurch kommt ein Stromkreis für das Relais U zustande: Erdej Arbeitskontakt ν ι, Ruhekontakt i 2, Wicklung des Relais U, Batterie, Erde. Durch das Umlegen des Kontaktes i 2 11,5 wird das Relais V nicht aberregt, da es durch den Kurzschluß als Verzögerungsrelais wirkt. Der Steuermagnet Sp spricht beim ersten Abfallen des Relais J an, wodurch durch den Anker 11 (s. Abb. r) der Kontakte spA ge- lao schlossen wird. Dadurch wird die elektromagnetische Reibungskupplung K (s. Abb. 3)
erregt. Der Stromkreis ist folgender: Erde, Arbeitskontakt spA, Ruhekontakt spz, Ruhekontakt ük, Wicklung des Magneten K, Batterie, Erde. Der Kupplungsmagnet K ist, wie schon oben ausgeführt, die aus den Abb. ι und 2 ersichtliche magnetische Reibungskupplung. Das Zahnrad 14 wird vom Topfmagneten ι S angezogen, und die Antriebskraft der laufenden Welle wird über die Zahnräder 13, 14 und 16 auf die Bürstenwahlstange 9 übertragen, so daß sich diese aufwärts bewegt. Beim Anziehen des Ankers der Steuervorrichtung 11 durch den Steuermagneten Sp \vird die Sperrklinke 10 durch den Schalthebel 20 ausgerückt, so daß die Einzelwahlstange ι sich an der Bewegung, die die Gruppenwahlstange 9 ausführt, nicht beteiligen kann. Durch den Schalthebel 20 wird der untere Hebel des Kupplungsgliedes 10 derart bewegt, daß der andere Hebel des Kupplungsgliedes 10 nicht mehr in die Verzahnung der Bürstenwahlstange 9 eingreift. Dadurch wird die Einzelwahlstange 1, die mit dem Kupplungsteil 10 verbunden ist, freigegeben. Das Kupplungsglied ι ο ist drehbar mit der Einzelwahlstange ι verbunden.
Nachdem die Gruppenwahlstange 9 um einen Schritt gehoben ist, wird durch den Hebel 20, der sich in Eingriff mit der Sperrverzahnung def Gruppenwahlstange 9 befindet und sich daher bei der Bewegung der Bürstenwahlstange 9 um die Achse 21 gedreht hat, der Kontakt spz umgelegt, wodurch der Stromkreis für den Kupplungsmagneten K unterbrochen ist (s. Abb. 3). Nachdem die erste Unterbrechung zu Ende ist, wird das Relais / wiederum erregt, so daß durch Öffnen des Kontaktes i 3 der Magnet Sp stromlos wird, so daß der Anker der Steuervorrichtung 11 wiederum in seine Ruhelage zurückkehrt. Der Schalthebel 20 nimmt ebenfalls seine Anfangsstellung wieder ein. Dadurch wird der Kontakts/?^ geöffnet, und' der Kontakt spz wird wiederum geschlossen in der Weise, daß zuerst der Kontakt spA geöffnet wird, bevor der Kontakt spz geschlossen wird. Beim nächsten eintreffenden Stromstoß vollziehen sich die schon beschriebenen Vorgänge, so daß die Bescheibung derselben nicht mehr wiederholt wird. Nach dem letzten Stromstoß der ersten Stromstoßreihe wird das Relais U über den Kontakt i 2 dauernd kurzgeschlossen, so daß dasselbe verzögert abfällt. Dabei wird der Kupplungsmagnet K, je nachdem ob eine gerade oder ungerade Ziffer gewählt wurde, entweder in den Stromkreis Erde, Kontakt«, Steuerbahn 17 c, Stellung 0-10, die geradzahligen Kontaktstifte des Bürstenwählers BW, Kontakt.?/^, Kontakt ük, Wicklung des Kupplungsmagneten K, Batterie, Erde oder in den Stromkreis Erde, Kontakt u, Steuerbahn 17 b, die ungeradzahligen Kontaktstifte des Bürstenwählers BW, Kontakt spz, Kontakt ük, Wicklung des Kupplungsmagneten K, Batterie, Erde eingeschaltet. Die beschriebenen Stromkreise können aus der Abb. 3 verfolgt werden. Da bei dauerndem Ansprechen des Stromstoßrelais / der Steuermagnet Sp keinen Strom erhält und somit die Steuervorrichtung 11 nicht in Tätigkeit treten kann, wird bei der Bewegung der Bürstenwahlstange 9 durch das Kupplungsglied 10 die Einzelwahlstange 1 mitgehoben. Nachdem die Einzelwahlstange 1 einen Schritt zurückgelegt hat, befindet sich das Kupplungsgliedio außerhalb des Wirkungsbereichs des Sperrhebels 20. Bei ungeradzahliger erster Ziffer wird der Kupplungsmagnet durch die Steuerbahn 17 b bereits, nachdem die Einzelwahlstange 1 einen Schritt zurückgelegt hat, abgeschaltet, so daß die das Feld bestreichenden Bürsten vor der untersten Zehnergruppe stehenbleiben. Ist aber eine geradzahlige Ziffer gewählt, so wird die unterste Zehnergruppe überlaufen, da der Stromkreis für den Kupplungsmagneten K durch die Steuerbahn 17 c in der Stellung 10 erst unterbrochen wird.
Die Vorgänge, welche bei der zweiten, zur Einzelwahl dienenden Stromstoßreihe ausgelöst werden, vollziehen sich ganz entsprechend der Bürstenwahl, nur mit der Ausnahme, daß bei dieser Einstellbewegung das Kupplungsglied 10 nicht ausgeklinkt wird, da, wie schon angegeben, das Kupplungsglied 10 aus dem Wirkungsbereich des Sperrhebels 20 sich befindet. Es wird also auf diese Schaltvorgänge nicht mehr besonders eingegangen, da außerdem die Einstellung für den Erfindungsgedanken nicht wesentlich ist.
Die Vorgänge bei der Auslösung des Stangenwählers vollziehen sich wie folgt:
Beim Einhängen des Hörers von Seiten des anrufenden Teilnehmers nach Schluß eines Gespräches wird der Stromkreis für das Relais J in bekannter Weise unterbrochen. Das Relais V (s. Abb. 3) wird durch Umlegen des Kontaktes i 2 kurzgeschlossen, so daß es verzögert abfällt. Dadurch erhält der Kupplungsmagnet K der elektromagnetischen Reibungskupplung Strom. Bei geradzahliger Bürstenwählereinstellung ist der Stromkreis für den Kupplungsmagneten K folgender: Erde, Ruhekontakte 3, Steuerbahn 17 c, Stellung 11-21, Bürstenwähler BW, Kontakt spz, Ruhekontakt ük, Wicklung des Kupplungsmagneten K, Batterie, Erde. Bei ungeradzahliger Bürstenwählereinstellung verläuft der Stromkreis über Erde, Ruhekontakt ν 3, Steuerbahn 17 b, Stellung 1-21, Bürstenwähler BW, Kontakt spz, Ruhekontakt wife, Wicklung des Kupplungsmagneten K, Batterie, Erde.
In dem Falle, wo keine Bürstenwahl stattfindet, indem z.B. der Wähler nur von Hand aus der Ruhelage gebracht wurde, wird der Kupplungsmagnet K in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Ruhekontakt ν 3, Bürsienwählerbahn 17 a, Stellung 1-21, Bürstenwähler BW, Stellung o, Kontakt Sp2, Ruhekontakt Hk, Wicklung des Kupplungsmagneten K, Batterie, Erde.
Durch das Ansprechen des Kupplungsmagneten K wird in der schon beschriebenen Weise das Zahnrad 14 durch den Topfmagneten 15 angezogen, und über das Zahnrad 16 werden die Wählerstangen 9 und 1 so lange miteinander gehoben, bis das Kupplungsglied 10 durch den Anschlag 22 ausgerückt wird. Das Kupplungsglied 10 verbindet, wie schon beschrieben, die beiden Wählstangen 1 und 9 miteinander. Wenn das Kupplungsglied 10 durch den Anschlag 22 ausgerückt ist, wird die Einzelwahlstange 1 von dem Antrieb frei. Gleichzeitig mit dem Ausklinken des Kupplungsgliedes 10 legt sich die Sperrklinke 26 hinter den Nocken 23 der Stange 1, so daß diese in ihrer eingenommenen Stellung gehalten bleibt. Dadurch, daß die Stängel nicht mehr zurückfallen kann, bleibt auch das Kupplungsglied 10 ausgesperrt. Der Kupplungsmagnet K erhält aber weiter Strom., und die Bürstenwählerstange 9 wird weiter aufwärts bewegt, so lange, bis der Anschlag 24 den Kipphebel 19 umlegt. Der Kipphebel, der Hebel 24, die Klinke 18 und der Kontakt ük sind fest im Räume angeordnet. Wird durch den Anschlag 24 der Kipphebel 19 umgelegt, so wird die Sperrklinke 18 aus der Verzahnung der Bürstenwählerstange 9 ausgehoben, und der Winkel 24 wird unter dem Druck der Feder des Kontaktes ük gedreht. Dabei wird der Kontakt ük geöffnet und dadurch der Stromkreis für den KupplungsmagnetenK unterbrochen. Die Weiterbewegung der Bürstenwahlstange hört somit auf. Dadurch, daß der Hebel 24 sich gedreht hat, bleibt der Kipphebel 19 in seiner Arbeitsstellung gesperrt. Die Bürstenwahlstange ist somit jetzt sowohl vom Antrieb als auch vom Sperrzahn 18 frei, so daß sie wiederum herabfällt. Wenn die Bürste 8 in die Ruhestellung des Bürstenwählers 7 einläuft, wird gleichzeitig durch den Nocken 25 der Bürstenwahlstange 9 die Sperrklinke 26 ausgeklinkt, so daß die Stange 1 die Fallbewegung der Stange 9 mitmachen kann. Das vom Anschlag 22 frei werdende Kupplungsglied 10 fällt wiederum in die oberste Aussparung der Zahnung der Stange 9 ein.
Die oberste Aussparung der Zahnung der Stange 9 ist zweckmäßig etwas größer als die übrigen Aussparungen ausgeführt, damit ein sicheres Einfallen des Kupplungsgliedes 10 gewährleistet ist. Das größere Spiel zwischen dem Kupplungsglied 10 und der Wählstange 9 ist in der obersten Aussparung unschädlich, da bei der Einstellung des Wählers der Bürstenwähler zunächst stets einen Schritt machen muß. Wenn die Stange 9 die Ruhelage erreicht, wird durch den Anschlag 27 der Hebel 24 in seine Ruhelage gebracht, so daß der Kontakt ük wieder geschlossen wird. Ehenfalls wird der Kipphebel 19 in seine in der Abb. ι gezeichnete Anfangslage zurückgelegt, so daß die Sperrklinke 18 wieder in die Verzahnung der Stange 9 einfallen kann. Der Stromkreis für den Kupplungsmagneten /C ist, wenn der Wähler sich wiederum in seiner Ruhestellung befindet, durch die Nullstellung der Steuerbahn 17 a unterbrochen, so daß kein neuer Stromkreis für den Kupplungsmagneten K- gebildet werden kann, wenn der Kontakt ük wiederum geschlossen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Maschinenangetriebener Stangenwähler mit je einer Stange für Bürstenwahl und Einzelwahl bei dem die Kontaktbank für die Bürstenwahl starr mit den Bürstensätzen für die Einzelwahl verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbank des Bürstenwählers zwischen 9a zwei Bürstensätzen (2, 3) der Einzelwahlstange (1) angeordnet ist.
  2. 2. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbank des Bürstenwählers mit dem Flachbankvielfachfeld (6) parallel verläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL76698D 1929-11-10 1929-11-10 Maschinenangetriebener Stangenwaehler mit je einer Stange fuer Buerstenwahl und Einzelwahl Expired DE523709C (de)

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