DE522755C - Klaeranlage fuer Abwaesser - Google Patents

Klaeranlage fuer Abwaesser

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DE522755C
DE522755C DEG70750D DEG0070750D DE522755C DE 522755 C DE522755 C DE 522755C DE G70750 D DEG70750 D DE G70750D DE G0070750 D DEG0070750 D DE G0070750D DE 522755 C DE522755 C DE 522755C
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waste water
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

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  • Biological Treatment Of Waste Water (AREA)

Description

Bei Abwasserkläranlagen mit rundem Grundriß ist es von Vorteil, das Wasser die Anlage kreisförmig durchfließen zu lassen, um bei geringer Fließgeschwindigkeit zur Begünstigung der Abscheidung einen möglichst langen Weg zu erreichen.
Kläranlagen mit zentralem Einlauf und langen spiralförmigen oder ähnlichen Gerinnen sind bekannt, ferner sind Kläranlagen ίο mit seitlichem Zulauf bekannt, bei welchen der Einlauf neben dem Auslauf liegt und von ihm durch eine nur bis zur Mitte der Anlage reichende Wand getrennt ist, welche das Wasser zu kreisförmigem Durchfluß der Anlage zwingt.
Bei der neuen, nachstehend beschriebenen Anlage ist gleichfalls der Zulauf vom Auslauf durch eine Wand getrennt; diese geht jedoch in der Mitte der Anlage in einen nicht ganz geschlossenen Zylinder über, in den das Zulaufrohr mündet; das Abwasser wird also bei zentralem Zufluß kreisförmig von innen nach außen geleitet.
Da an Stelle der bekannten langen Leitwände nur eine kurze, einfach gebogene Tauchwand benutzt wird, ergibt sich eine bedeutende Verbilligung. Durch die gekrümmte kurze Tauchwand ist der Durchflußquerschnitt sehr groß (fast die Hälfte des Klärraumquer-Schnitts), so daß das Wasser diesen mit geringer Geschwindigkeit durchfließt, während der größere Teil der Schmutz stoffe in der Tauchwandkrümmung in den Faulraum absinkt. Entsprechend der geringen Fließgeschwindigkeit in fast horizontalen Schichten können sich die Schmutzstofte hierbei leichter absetzen, so daß ein größerer Reinigungserfolg erzielt wird.
Während der Hauptteil der Schmutzstoffe in der Tauchwandkrümmung direkt in den Faulraum sinkt, haben etwaige Reststoffe nur einmal Schlitze zu passieren, wodurch schädliche Ablagerungen nach Möglichkeit vermieden werden.
Die Reinigungsanlage besteht aus einem trichterförmigen Absitzraum A mit einer öffnung in der Spitze, welche mit dem Faulraum F in Verbindung steht. Die den Zuvom Ablauf trennende Wand T ist am oberen Ende T1 gekrümmt und kann im oberen Teil geschlossen sein. In diese etwa in der Mitte des Absitzraumes liegende Krümmung T1 der Tauchwand wird das Abwasser mittels des Zulaufrohres Z geleitet, wobei die groben Schmutzstoffe in die Tiefe gestoßen werden, während das Wasser den ganzen Absitzraum von innen nach außen langsam durchfließen muß. Hierbei setzen sich die feineren Schmutzstoffe ab und gelangen unter der Tauchwand T, T1 hindurch in die Trichteröffnung und von da in den Faulraum F. Zum weiteren Zurückhalten von Schwimmstoffen können flache Tauchwände R eingebaut werden. Das Zulaufrohr Z kann, wie durch Schraffierung angedeutet, jede beliebige Lage (Z) einnehmen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kläranlage für Abwässer, bei welcher der Ablauf in beliebiger Winkelstellung zum Zulaufrohr liegt und von dessen Mündung durch eine Wand getrennt ist, die vom Rande des Klärbeckens bis etwa zur Mitte der Anlage verläuft, so daß die zugeführten Abwässer auf dem Wege durch den ringförmigen Klärraum einen vollen Kreis beschreiben, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zulauf vom Ablauf trennende Wand T in der Mitte des an sich bekannten konisch nach unten sich verengenden Absitzraumes in sich nicht überrollender Kurve T1 gekrümmt ist und einen teilweise geschlossenen zylinderförmigen oder zylinderähnlichen Raum umschließt, in den der Zulauf mündet.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
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