DE505154C - Vorrichtung zum Reinigen von Abwaessern mit belebtem Schlamm und zur Ausfaulung dieses Schlammes in einem einzigen Behaelter - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Abwaessern mit belebtem Schlamm und zur Ausfaulung dieses Schlammes in einem einzigen Behaelter

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DE505154C
DE505154C DED51318D DED0051318D DE505154C DE 505154 C DE505154 C DE 505154C DE D51318 D DED51318 D DE D51318D DE D0051318 D DED0051318 D DE D0051318D DE 505154 C DE505154 C DE 505154C
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DE
Germany
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sludge
space
rooms
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Expired
Application number
DED51318D
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English (en)
Inventor
Otto Mohr
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ABWASSER REINIGUNGS GmbH
Original Assignee
ABWASSER REINIGUNGS GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/30Aerobic and anaerobic processes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Biological Wastes In General (AREA)
  • Biological Treatment Of Waste Water (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Abwässern mit belebtem Schlamm und zur Ausfaulung dieses Schlammes in einem einzigen Behälter Die Anwendung der Reinigung von Abwässern mit belebtem Schlamm in ortsfestenKläranlagen ist aus den letzten Jahren hinreichend bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Anwendung des Belebtschlainmverfahrens auf transportable, den bekannten Hauskläranlagen ähnliche Anlagen, wobei nur ein Behälter erforderlich ist, der fabrikmäßig hergestellt werden kann.
  • 1s sind schon größere, nach dein aktivierten Schlammverfahren arbeitende Kläranlagen bekannt, bei denen die einzelnen Teile, wie Belüftungsraum, \achklärbecken und Schlammfaulraum, in einem einheitlichen Bauwerk angeordnet und nur durch Zwischenwände voneinander getrennt sind. Der Schlammfaulrauni liegt bei diesen Anlagen gewöhnlich unterhalb der übrigen Räuine.
  • "ach vorliegender Erfindung ist es nun möglich, in als Fertigerzeugnis herstellbaren Behältern, die gegebenenfalls in Einzelteile zerlegbar sind; in Art der bekannten Hauslcl:irgrulien auch Kläranlagen für (las aktivierte Schlammverfahren herzustellen, bei welchen die einzelnen Rätiine durch mehr ()der weniger konzentrische Ringe gebildet werden und Vorklär- und Absitzrauni nach innen. Belnttungsraunl und 'Nachklärung nach außen angeordnet werden. Die Anordnung des I# aulrauines unterhalb dieser Räume ist ebenfalls möglich. Hierbei können die Faulräume für den Schlamm der Vorklärung und den Schlamm der Nachklärung sowohl getrennt, wie gemeinsam sein.
  • Um bei ringförmiger Anordnung zu vermeiden, daß das Abwasser, dem kürzesten Weg folgend, einen oder mehrere der Räume nur teilweise oder gar nicht durchflietjt. son-(lern quer von einem Ratim zum anderen übergeht und damit die Wirkung des nicht durchflossenen Teiles ausschaltet, ist es von Vorteil, diese Ouerströmungen durch Vorrichtungen, wie z. B. die Anordnung von Wänden. Ringen oder Trichtern, möglichst oder vollständig zu vermeiden.
  • Ebenso kann es durch Einbauten. die gegebenenfalls mit den zur Vermeidung der Querströmungen vorgesehenen identisch sind oder damit verbunden werden können. ermöglicht werden, den Schlamm der Vorklärung und den Überschußschlanim entweder getrennt aufzufangen oder zwecks gemeinsamer Ausfatilung in beliebigem Verh:iltnis zti mischen.
  • Eine Vorrichtung nach der Ertindun- ist ini Grundriß, Längs- und Querschnitt in Abb. r. -, und 3 dargestellt. In deii hrü:ilter il ist ein Absitzrauin «, ein l4#liiftungsranin h, ein \achklärhehälter c und (-in Schlammbeh<ilter c eingebaut. Der Zulauf ist mit f, der Ablauf finit g bezeichnet. Normal ist die Klärgrube his zur Höhe des Ablaufes gefüllt. Durch den Zulauf j gelangt (las zu klärende Schmutz wasser in den hier nach dein Frischwasserverfahren ausgebildeten Absitzraum a, passiert hierauf das Belüftungsbecken b und daran anschließend den Nachklärbehä lter c. Während dieses Vorganges scheiden sich im Alritzraum die mechanisch ausscheidbaren Stoffe größtenteils in den Schlarninfaulraurn aus. Das mechanisch gereinigte Wasser durchfließt hierauf den Belüftungsraum, in welchem (furch eine Ringleitung i, die aus Chainotte, Metallrohr oder ähnlichem bestehen kann, die notwendige Luft oder auch andere, den gleichen Zweck erfüllendenGase eingeblasen werden. Aus den \achklärbecken scheidet sich in bekannter Weise der aktivierte Schlamm kontinuierlich in den Belüftungsrauen aus.
  • Die Zuführung der Luft kann durch die bekannten Vorrichtungen, wie Kompressor o. dgl., erfolgen. Ebenso kann in der Klärgrube durch Anbringung einer Gasfangvorrichtung das sich bildende Gas nutzbringend Verwendung finden.
  • Die Anlage kann überall Aufstellung finden. weil sie absolut geruchfrei arbeitet, -%vährend das abfließende Wasser fäulnisunfähig ist und daher auch in trockene Gräben abgeführt werden kann.
  • Die Anlage kann aus beliebigem Material hergestellt wer(len, ebenso> ist ihre Grundrißform (kreisrund. oval oder viereckig) beliebig.
  • Als Vorklärung kann <las Frischwasser-oder Faulkannnersvstein gewä lilt werden.

Claims (1)

  1. PATE \T _1 -NS PRÜCHE: r. Vorrichtung zur Reinigung vors Abwässern finit belebtem Schlamm und zur Ausfaulung des Schlammes in einem einzigen Behälter, dessen einzelne Räume für Belüftung, Nachklärung und Schlammausfaulung nur durch Zwischenwände voneinander getrennt sind, gekennzeichnet durch einen als Fertigerzeugnis lierstellbaren, dem der bekannten Hausklärgruben ähnlichen, transportablen äußeren Behälter (d), in welchem die einzelnen Räume durch konzentrische Ringe gebildet sind, und zwar derart, daB die Vorklär- oder Absitzräume (a) den innersten, der Belüftungsraum (b) den äußersten und der N achlaärraum (c) den mittleren Raum bildet. Vorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen sich an den Absitzratim unmittelbar anschließenden Faulrauin für den Vorklärschlamm und einen sich an die Nachklär- und Belüftungsräume anschließenden Faulraum für den Nachklärschlamm, die miteinander in Verbindung stehen oder voneinander getrennt sein können.
DED51318D 1926-09-25 1926-09-25 Vorrichtung zum Reinigen von Abwaessern mit belebtem Schlamm und zur Ausfaulung dieses Schlammes in einem einzigen Behaelter Expired DE505154C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195683B (de) * 1959-03-25 1965-06-24 Otto Steinle Abwasserklaeranlage
FR2516910A1 (fr) * 1981-11-20 1983-05-27 Agrotechnika Np Installation pour l'epuration biologique d'eaux usees contenant du carbone et de l'azote
EP0273111A3 (en) * 1986-12-30 1988-08-31 Linde Aktiengesellschaft Process and installation for the purification of waste containing phosphates, and for the biological elimination of phosphorus

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DE1195683B (de) * 1959-03-25 1965-06-24 Otto Steinle Abwasserklaeranlage
FR2516910A1 (fr) * 1981-11-20 1983-05-27 Agrotechnika Np Installation pour l'epuration biologique d'eaux usees contenant du carbone et de l'azote
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