AT106484B - Vorrichtung zur Abwasserklärung. - Google Patents

Vorrichtung zur Abwasserklärung.

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AT106484B
AT106484B AT106484DA AT106484B AT 106484 B AT106484 B AT 106484B AT 106484D A AT106484D A AT 106484DA AT 106484 B AT106484 B AT 106484B
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Austria
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sludge
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floating
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Hans Dorfmueller
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Hans Dorfmueller
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  VorrichtungzurAbwasserklärung. 
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 halb des Wasserspiegels eingebaut, von dem aus die Sinkstoffe in dem   Schlammr. ehrraul1l   und die Schwimmund Fettstoffe in den Schwimmschlammraum oder Fettfänger übertreten können. Dabei ist aber noch Sorge getroffen, dass die sich nachträglich im Schwimmschlammraum in geringem   Masse   ausscheidenden 
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 sächlich nur   Schwimm-und Fettstoffe   befinden, die ohne Zerstörung des licht-und luftdichten Abschlusses des Schlammzehrraumes abgeschöpft oder sonstwie entfernt werden können. 



   Diese Unterteilung des Sehlammraumes in einen Schlammzehrraum und in einen   Fettfängerraum   kann in verschiedener Weise erfolgen. In allen Fällen bilden Teile der Wandungen des Klär- oder Absitzraumes mit besonderen ein-oder angebauten Wandungen des Beckens den Schwimmschlammraum oder Fettfänger, der entweder neben oder über dem Klärraum gelegen sein kann und den Übertritt eventueller Sinkstoffe nach dem   Schlammzehrraum   hin gestattet. 



   In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt einer Ausführungsform des   Klärbeckens   und die Fig. 2 einen solchen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Beckens. Die Fig. 3 und 4 stellen zwei zueinander senkrechte   Längsschnitte   einer dritten Ausführungsform dar. 



   In allen drei Ausführungsformen sind das   Klärbecken   als Ganzes mit a, der Schlammzehrraum mit b, der   Klär-oder Absitzraum   mit e, die Zuleitung des Abwassers mit cl und seine Ableitung mit e, die unteren Austrittsschlitze vom   Klärraum   zum Schlammzehrraum mit   s   und die oberen Schlitze vom Klärraum zum Schwimmschlammraum mit y bezeichnet. Der Schlammraum ist durch Ein-oder Anbauten derart unterteilt, dass ein besonderer Schwimmschlammraum oder   Fettfängerraum t gebildet   wird, der durch Schlitze z mit dem eigentlichen Schlammzehrraum b in Verbindung steht. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 tritt das zu klärende Abwasser durch die Zuleitung   cl   in den unterhalb des Wasserspiegels liegenden   Absitz- oder Klitrraum c   ein ; dort scheiden sich die Sinkstoffe 
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 gegebenenfalls im   Schwimmschlammraum f sich abscheidende Sinkstoffe   nach dem Schlammzehrraum b übertreten können. Die biologisch-bakteriologische Verflüssigung der Sinkschlammteilchen erfolgt in dem Schlammzehrraum b und in dem von der Zylinderwand g und der Decke   1.. umschlossenen Raum,   während sich die Ansammlung der nicht zu verflüssigenden Schwimmstoffe in dem Raum f vollzieht, aus dem die Schwimmstoffdecke, falls erforderlich, abgeschöpft werden kann.

   Der Abschluss des Beckens wird durch eine Decke i gebildet, über der sieh die Erdüberdeckung oder eine isolierende Luftkammer m befindet, die eine leichte Zugänglichkeit zu dem   Klärbecken   gestattet. Das Abwasser strömt in geklärtem und nicht fauligem Zustande durch das Ablaufrohr e ab. Zur Unterstützung der Schlammzehrung dient   ein einfacher Erregerapparat, der in manchen Fällen auch fortgelassen werden kann. Er besteht aus einem   einfachen Rohr n mit Öffnungen o. Der Querschnitt des Beckens kann rund oder rechteckig sein ; entsprechend der Querschnittsform ändern sich dann auch die   Gestaltung der Absitz-und Schlammräume,   und die Art des Zu-und Ablaufs des Abwassers. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 2 erfolgt die Unterteilung des Schlammraums in den Sinksehlamm-oder Schlammzehrraum b und in den Schwimmschlamm- oder Fettfängerraum f dadurch, dass der   Absitzraum c zwischen   diese beiden Räume   b     t geschaltet   ist. Das Abwasser gelangt durch den Zulauf cl in den Absitzraum e, in dem die Trennung der Stoffe nach unten und oben hin durch die Schlitze x und y erfolgt. Die Trennwand   A   des Absitzraumes c bildet zugleich einen Wandungsteil der 
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   raum tausscheidenden Sinkschlammes,   der in den   Schlammzehrraum   b abrutscht.

   Im Schwimmschlammraum {kann also eine Zersetzung des Schlammes durch   Ausfaulung   und Gärung nicht eintreten, es können sich dort nur die Fett-und sonstigen Schwimmstoffe ansammeln, die nach Abnahme der Deckel p abgeschöpft werden können. Die   Verflüssigung   des Sinkschlammes erfolgt in bekannter Weise im Schlammzehrraum b durch die anaeroben Bakterien, d. h. durch Gärung, Ausfaulung und Vergasung. 



  Der Schlammzehrraum b ist durch eine Decke i mit abgedichteten Revisionsdeckeln r abgedeckt, über der sich die isolierende Luftkammer m anstatt der   Erdüberdeekung   befindet. Die Luftkammer ist durch 
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 abgeschlossen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der   Absitzraum   e in bekannter Weise durch ein quer durch den Sehlammzehrraum b unterhalb des Wasserspiegels verlaufendes,   ungefähr   ovalen Querschnitt aufweisendes Gerinne gebildet. Der   Schwimmschlammraum t wird durch   die Trennwände    < ;   gebildet, die von der Zwischendecke i unter Belassung der Schlitze z bis zu den Wänden   A   des Absitzraumes e hinabreiehen. Das Abwasser gelangt durch den Zulauf   cl   in den Absitzraum c, in dem die Ausscheidung der Stoffe je nach ihrem spezifischen Gewicht nach unten und oben hin durch die Schlitze x 

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 Hinsicht besonders einfach und billig herzustellen. 



   PATENt-ANSPRÜCHE :
1.   Klärbecken nach dem   Verfahren gemäss des Hauptpatentes Nr. 100 213, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlammraum des Beckens (a) durch ein- oder angebaute Wände (g) und durch die Wandungen (h) des unterhalb des Wasserspiegels liegenden   Absitzraumes   in einen luft-und licht- 
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 fängerraum (f) unterteilt ist.

Claims (1)

  1. 2. Klärbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ein-oder angebauten Wandungen (g) mit den Wandungen (h) des Absitzraumes (e) Schlitze (@) bilden, durch die der Sinkschlamm des Fettfängerraumes ; (f) in den Sehlammzehrraum (b) übertreten kann.
    3. Klärbecken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der luft-und lichtdichte, isolierte Abschluss des Sinkschlammzehrraull1es (b) anstatt durch Erdüberdeckung durch eine doppelte EMI3.3 EMI3.4
AT106484D 1923-04-09 1926-03-25 Vorrichtung zur Abwasserklärung. AT106484B (de)

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