DE522168C - Trennung von Phosphaten und Aluminaten des Kaliums - Google Patents

Trennung von Phosphaten und Aluminaten des Kaliums

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DE522168C
DE522168C DEI39926D DEI0039926D DE522168C DE 522168 C DE522168 C DE 522168C DE I39926 D DEI39926 D DE I39926D DE I0039926 D DEI0039926 D DE I0039926D DE 522168 C DE522168 C DE 522168C
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/30Alkali metal phosphates
    • C01B25/305Preparation from phosphorus-containing compounds by alkaline treatment
    • C01B25/306Preparation from phosphorus-containing compounds by alkaline treatment from phosphates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
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    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates

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Description

  • Trennung von Phosphaten und Aluminaten des Kaliums Bei der Behandlung von Eisen-Tonerde-Phosphaten oder diese enthaltenden Rohstoffen mit Kalilauge werden nach Abtrennung des unlöslichen Rückstandes Lösungen erhalten, die Trikaliumphosphat und Kaliumaluminat neben überschüssigem Ätzkali enthalten. Solche Lösungen können auch gewonnen werden durch Auslaugen der Produkte, die entstehen, wenn Eisen-Tonerde-Phosphate mit Pottasche oder mit Kaliumsulfat und Kohle oder mit Kaliumchlorid und Kohle in Anwesenheit von Wasserdampf geglüht werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trennung von Aluminaten und Phosphaten. dessen Anwendbarkeit indessen nicht auf Stoffe der eben erwähnten Herkunft beschränkt ist.
  • Durch Einleiten von Ammoniakgas in Lösungen, die Trikaliumphosphat und Kaliumaluminat enthalten, erfolgt die Bildung zweier Schichten, womit gleichzeitig, wie gefunden wurde, eine Trennung des Phosphats und des Aluminats verbunden ist. Es enthält nämlich die untere Schicht die Hauptm°nge der Phosphorsäure als konzentrierte Lösung von Trikaliumphosphat neben Aluminat, während die obere Schicht vorwiegend das Aluminat enthält.
  • Es wurde weiter gefunden, daß bei verdünnten Phosphat-Aluminat-Lösungen das Kaliumaluminat in noch stärkerem Grade bzw. vorwiegend in die obere Schicht übergeht; dabei ist das Kaliumaluminat in der stark ammoniakalischen Schicht vollkommen stabil, solange die Lösung noch freies Alkali enthält. In stärkeren Lösungen läßt sich ein mit der Konzentration zunehmender Anteil Aluminat in der unteren Schicht feststellen. Das Verteilungsgleichgewicht des Kaliumaluminats zwischen den Schichten liegt so, daß, wenn beispielsweise gleiche Gewichtsmengen P205 und A1.,03 in Lösung vorliegen und.diese Lösung 2o o,ö bzw. 1o o,Jo bzw. 5 0,ö an Trikaliumphosphat enthält, etwa 25 % bzw. 70 0'o bzw. 9o o;'o der vorhandenen Aluminatmenge@ in die obere ammoniakalische Schicht übergehen, während in allen Fällen die Phosphorsäure praktisch vollständig in die untere Schicht übergeht. Nach Abziehen der oberen Schicht und mäßigem Verdünnen der Kaliumphosphatschicht mit Wasser kann durch erneutes Einleiten von Ammoniakgas und erneute Schichtbildung die Trennung vollständig durchgeführt werden. Je nach der Zusammensetzung des verwendeten Rohstoffes wird man für eine solche zweimalige Schichttrennung die Konzentration der Lösung so wählen, daß die vollständige Scheidung mit möglichst geringem Wasserzusatz erreicht wird.
  • Nach erfolgter Trennung der Schichten wird aus beiden das gelöste Ammoniak durch Erhitzen ausgetrieben und im Verfahren weiterbenutzt.
  • Die Trikaliumphosphatlösung kann beispielsweise auf Kaliumphosphate oder Düngemittel verarbeitet werden; aus der Aluininät2 Lösung wird nach bekannten Verfahren Tonerde und Pottasche gewonnen.
  • Beispiel ioo kg Eisen-Tonerde-Phosphat mit etwa 3o Oi'o A1203, 8 % Fe203, 3o % P205 werden mit i8oo kg 7%iger Kalilauge einige Stunden erwärmt: nach Abtrennung vom unlöslichen Rückstand wird in die erhaltene Lösung Ammoniakgas bis zur Sättigung bei 15 bis 2o° eingeleitet. Die obere der entstandenen beiden Schichten wird abgezogen: in die untere Schicht wird nach Vermischen mit ioookg Wasser erneut Ammoniak. bis zur Sättigung eingeleitet. Die neue untere Schicfit . enthält jetzt noch i bis 2 % der gelösten Tonerdemenge, die vereinigten Alumitiatlösungen enthalten etwa 3 0,'o der gelösten P20r,-Menge. Durch Aufarbeitung der beiden `Lösungen werden erhalten: 83kg Trikaliuniphosphat, 28 kg Tonerde und 6¢ kg Pottasche.

Claims (2)

  1. P_1TE;v TAB; SPRCHE i. Verfahren zur Trennung von Phosphaten und Aluminaten des Kaliums in Lösungen, die gegebenenfalls neben diesen Stoffen noch Ätzkali oder Pottasche enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man in der Lösung durch Einleiten von Ammoniakgas zwei Schihten erzeugt und diese voneinander trennt.'
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Vervollständigung der Abtrennung des Aluminats vom Phosphat nach Abziehen der oberen Schicht die untere mäßig mit 'Wasser verdünnt und durch erneute Behandlung mit Ammoniak wiederum Schichtenbildung herbeiführt.
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