DE52054C - Rudervorrichtung für Boote - Google Patents
Rudervorrichtung für BooteInfo
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- DE52054C DE52054C DENDAT52054D DE52054DA DE52054C DE 52054 C DE52054 C DE 52054C DE NDAT52054 D DENDAT52054 D DE NDAT52054D DE 52054D A DE52054D A DE 52054DA DE 52054 C DE52054 C DE 52054C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H16/00—Marine propulsion by muscle power
- B63H16/08—Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
CARL KRAUSE in BERLIN. Rudervorrichtung für Boote.
Eine jede Rudervorrichtung für ein Boot sollte möglichst nicht weit von den Seiten des
Bootes abstehen, dabei sollten ihre Schaufeln mit" möglichst grofsem Hub gegen das Wasser
gedrückt werden können und der Rudernde sollte auch noch mit dem Gesicht nach vorn
im Boote sitzen können, so dafs er frei sieht, wohin er das Boot bewegt, ohne sich dazu
umwenden zu müssen. Beim Rudern mit gewöhnlichen, lose in Rudergabeln gelegten Riemen
sind bekanntlich die hier aufgeführten Bedingungen nicht · gewahrt und ist dies nun
mit der Entwickelung der vorliegenden neuen Rudervorrichtung möglich geworden.
Zwei Stäbe aal, die parallel der ·Bootslängenachse
an jeder Bootsseite fest angesetzt sind, bilden ein Prisma, auf dem ein Hohlprisma,
ein Schlitten b, geführt liegt. An einem Scharnier c hängt an diesem Schlitten die
Ruderschaufel d, und eine an dem Schlitten nach unten gerichtete, fest angesetzte schmale
Stütze e giebt der Schaufel d einen Halt in senkrechter Lage, damit sie sich mit ihrer
ganzen Fläche gegen das Wasser stemmen kann, wenn der Schlitten auf seiner Prismaführung
gegen dessen hinteres Ende hin bewegt wird. Bei entgegengesetzter Bewegung des Schlittens klappt die Schaufel, im Scharnier c
sich drehend, empor und gleitet über die Wasseroberfläche hin.
An der* Stütze f für die Stangen α al ist im
Gelenk i. eine sogenannte Nürnberger Scheere angebracht, deren entgegengesetztes Ende auf
dem Zapfen k sitzt. Es bedarf nur der Dehnung und der Verkürzung einer Raute der
Nürnberger Scheere in der Richtung .des Prismas a, um den Schieber auf diesem hin-
und hergehen zu lassen, und zwar mit einem der Scheerengliederanzahl entsprechend gröfseren
Hub.
Es ist zur Scheerenstreckung und Kürzung der Handhebel ρ an einer Schwinge / an der
Prismastütze f im Gelenk η gelagert und andererseits mit dem Gelenkzapfen m im ersten
Knotenpunkt der Scheere gelenkig verbunden.
Ein Zug am Handgriff des Hebels ρ in Richtung der Bootsachse nach dem Bootshintertheil
hin hat ein Nähern des Gelenkzapfens m gegen den Gelenkzapfen i zur Folge
und demnach auch ein entsprechend gerichtetes Bewegen des Schlittens. Bei diesem
drückt die Schaufel d auf das Wasser und das Boot wird nach vorn durch das Wasser geschoben.
Ein Druck in entgegengesetzter Richtung auf den Handgriff des Hebels ρ entfernt
die Zapfen m und i von einander und schiebt den Schlitten vor. Die Schaufel wirkt dabei
im Wasser nicht und hindert also auch eine vorhandene Vorbewegung des Bootes nicht.
Der an den Handgriffshebeln beider Bootsseiten wirkende Ruderer sitzt mit dem Gesicht
nach dem Bootsvordertheil gewendet, und ist dies dadurch ermöglicht, dafs die Hebel ρ an
den Scheerenknotengelenken m wirken und so die Handgriffe in gleicher Richtung in Bewegung
kommen wie die im Wasser befindlichen Schaufeln.
Die Schaufeln könnten selbstverständlich auch
. um ein Scharnier mit senkrecht stehender Achse schwingen, wie Fig. 4 erkennen läfst; auch
könnten sie in mehrere Klappen getheilt oder sonst verschiedenartig gestaltet sein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:Eine Rudervorrichtung , darin gekennzeichnet, dafs zwischen den an den Bootsseiten in Richtung der Bootslänge geradegeführten Ruderschaufeln d und den Handgriffhebeln ρ Nürnberger Scheeren eingefügt sind, so dafs die auf je eine Raute der Scheeren übertragenen Handhebelbewegungen durch die Scheeren mit Uebersetzung auf die Schaufeln übertragen werden.
- 2. An solcher Rudervorrichtung die Verbindung des an der Schwinge I hängenden Handgriffhebels ρ mit der an ihrem einen Ende i am Boot festgehängten Scheere in dem Knotengelenk m, zu dem Zwecke, durch gleichgerichtete Bewegungen der Handgriffe und der Schaufeln dem Rudernden zu ermöglichen, mit dem Gesicht nach vorn gerichtet im Boote zu sitzen. ·Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52054C true DE52054C (de) |
Family
ID=326789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52054D Expired - Lifetime DE52054C (de) | Rudervorrichtung für Boote |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52054C (de) |
-
0
- DE DENDAT52054D patent/DE52054C/de not_active Expired - Lifetime
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