DE520442C - Sumpfwasserpumpe zum Einfuehren in das Peilrohr eines Lagerbehaelters - Google Patents

Sumpfwasserpumpe zum Einfuehren in das Peilrohr eines Lagerbehaelters

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DE520442C
DE520442C DENDAT520442D DE520442DD DE520442C DE 520442 C DE520442 C DE 520442C DE NDAT520442 D DENDAT520442 D DE NDAT520442D DE 520442D D DE520442D D DE 520442DD DE 520442 C DE520442 C DE 520442C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/093Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays
    • B08B9/0933Removing sludge or the like from tank bottoms

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Sumpfwasserpumpe zum Einführen in das Peilrohr eines Lagerbehälters Bei Lagerungen für feuergefährliche Flüssigkeiten, insbesondere für Motorentreibstoffe, kommt es auf eine möglichst einfache Ausführung an. Es wird daher sehr häufig das zur Kontrolle des Vorrates notwendige Peilrohr auch zur Entnahme des sich absetzenden Sumpfwassers benutzt. Bekanntlich muß die öffnung, durch welche das Peilrohr eingeführt wird, mit einem gelochten Rohr gegen den Hauptraum des Lagerbehälters abgeschlossen sein, wobei das Rohr mit einem den Flammendurchschlag verhindernden Davyschen Drahtsieb oder mit einem anders konstruierten Schutzmittel umgeben sein muß. Um dieses Schutzmittel auch bei geleertem Lagerbehälter wirksam ' zu machen, muß das Peilrohr auch einen festen Boden besitzen, der selbst ebenfalls als Sieb oder den Flammendurchschlag verhinderndes Schutzmittel ausgebildet sein kann. Wird nun in ein solches Peilrohr, dessen Siebboden nahezu bis an den Boden des Lagerbehälters reicht, ein Pumpensaugrohr eingeführt, welches dicht über dem Siebboden des Peilrohres mündet, und dann die Saugpumpe in Tätigkeit gesetzt, so ist es nicht ohne weiteres möglich, das Sumpfwasser bis zum 'Niveau des Peilrohrsiebbodens abzusaugen, weil wegen des Strömungswiderstandes des meistens verschmutzten Siebbodens durch die in der Peilrohrwand befindlichen Löcher Lagerflüssigkeit abwärts gesaugt und von der Pumpe mit oder ohne Sumpfwasserbeimischung gefördert wird. Diese unerwünschte Wirkung tritt auch dann ein, wenn die Lochung des Peilrohres mehrere Zentimeter über dem Peilrohrboden aufhört.
  • Erfindungsgemäß wird die richtige Absaugung des Sumpfwassers durch den Siebboden des Peilrohres dadurch gesichert, daß das einzuführende Pumpensaugrohr am unteren Ende einen Ouetschring, beispielsweise aus weichem Gummi, besitzt, der beim Rufpressen des Pumpensaugrohres auf den Siebboden des Peilrohres gegen den nichtdurchlöcherten untersten Teil der Peilrohrinnenfläche sich anlegt und dadurch den Barüberliegenden Hauptteil des Peilrohres, der iiffnungen enthält, von der Saugöffnung des Pumpensaugrohres trennt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt und zu erkennen, daß das Peilrohr i des Behälters ja durch ein Davvsches Drahtsieb 2 umgeben ist und in gewissen Abständen Durchgangsöffnungen 3 besitzt, welche in Verbindung mit dem Siebboden :I des Peilrohres bewirken, daß sich im Innern des Peilrohres i sowohl der Flüssigkeitsspiegel der gelagerten Flüssigkeit als auch der Trennspiegel zwischen dieser und dem Sumpfwasser genau auf die gleichen Höhen einstellen wie im Lagerbehälter selbst. In das Peilrohr i kann zwecks Entfernung des Sumpfwassers aus dem Lagerbehälter ja das Saugrohr 5 einer Sumpfwasserpumpe 6 eingeführt werden. Dieses besitzt am unteren Ende einen Ouetschring 7, beispielsweise aus weichem Gummi, der beim Rufpressen des losen Teiles 8 des Pumpensaugrohres 5 auf den Peilrohrsiebboden auseinandergedrückt wird und sich gegen die Innenwand des Peilrohres i anschmiegt und dieses so abdichtet, daß die Saugeöftnung 9 des Pumpensaugrohres 5 keine Verbindung mit den öffnungen 3 des Peilrohres besitzt. Infolgedessen kann sich die Saugewirkung der Pumpe ö nur durch den Siebboden des Peilrohres auswirken; wodurch die Absaugung von Sumpfwasser bis zur Niveauhöhe des Siebbodens ohne Mitansaugung von Lagerflüssigkeit gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRU CH Sumpfwasserpumpe zum Einführen in das Peilrohr eines Lagerbehälters für feuergefährliche Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpensaugrohr (,5) am unteren Ende einen Ouetschring z. B. aus weichem Gummi, besitzt. welcher beim Rufpressen des Pumpensaugrohres, z. B. mit dessen losem Teil (8)1 auf den Peilrohrsiebboden gegen die Wand des Peilrohres (i) gedrückt wird und dadurch dessen Barüberliegenden Teil gegen die Mündung (9) des Pumpensaugrohres abschließt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2771654A1 (fr) * 1997-11-28 1999-06-04 Ortec Ind Procede et appareillage a fonctions multiples pour la maintenance des liquides metastables

Cited By (2)

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FR2771654A1 (fr) * 1997-11-28 1999-06-04 Ortec Ind Procede et appareillage a fonctions multiples pour la maintenance des liquides metastables
WO1999028058A1 (fr) * 1997-11-28 1999-06-10 Ortec Industrie (Societe Anonyme) Procede et appareillage a fonctions multiples pour la maintenance des liquides metastables

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