DE519669C - Hubzaehler - Google Patents

Hubzaehler

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DE519669C
DE519669C DEE39500D DEE0039500D DE519669C DE 519669 C DE519669 C DE 519669C DE E39500 D DEE39500 D DE E39500D DE E0039500 D DEE0039500 D DE E0039500D DE 519669 C DE519669 C DE 519669C
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    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00—Design features of general application
    • G06M1/04—Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/041—Design features of general application for driving the stage of lowest order for drum-type indicating means
    • G06M1/042—Design features of general application for driving the stage of lowest order for drum-type indicating means with click devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Hubzähler Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hubzähler, bei dem durch die hin und her gehende Bewegung einer Schaltklinke, die in ein gezahntes Schaltrad eingreift, das Zählwerk angetrieben wird. Bei derartigen Hubzählern ist in der Regel die Schaltklinke mit einem Hebelarm gelenkig verbunden. Es kommt nun darauf an, daß der Ausschlag dieses Hebelarmes innerhalb eines bestimmten Winkels liegt, weil sonst das Schaltrad um mehr als die vorbestimmte Anzahl von Zähnen geschaltet, das vorgesehene Übersetzungsverhältnis im Antrieb und damit die richtige Anzeige gestört würde. Wird beispielsweise der Hebelarm durch einen exzentrischen Stift in der Stirnseite einer umlaufenden Welle in Schwingung versetzt, so muß für die Exzentrizität des Stiftes in radialer Richtung eine enge Toleranz eingehalten werden, und zwar unter Berücksichti-;;ung der Entfernung der Drehachse des Hebelarmes am Zählwerk von der Achse der antreibenden Welle, weil ja auch von dieser Entfernung die Größe des Winkelausschlags abhängig ist. Beim Anbau eines solchen Hubzählers sind also stets sachverständige Überlegung und sorgfältige Paßarbeit erforderlich. Diese Nachteile treten zwar nicht bei einem bekannt gewordenen Doppelhubzähler auf, bei dem trotz eines beliebig großen Schwinghebelausschlages das Schaltrad bei jeder Hubbewegung nur tun eine bestimmte Anzahl von Zähnen weiterbewegt wird. Bei diesem Zähler wird jedoch keine Schaltklinke, sondern ein nach mathematischen Gesetzen mit großer Präzision hergestellter Kulissenhebel verwendet. Dieser Zähler kann nur bei mit entsprechender Präzision hergestellten Maschinen angewandt «erden, deren Schaltverhältnis unveränderlich festgelegt ist, beispielsweise bei Addiermaschinen o. dgl. Im allgemeinen Maschinenbau kann eine solche Schaltvorrichtung, insbesondere als Hubzähler, keine Verbreitung finden, da sie kostspielig und für den rauhen Betrieb mit seinen rasch wechselnden Verhältnissen nicht brauchbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und besteht darin, daß bei einem Hubzähler mit beliebig großem Schwingltebelausschlag die Schaltklinke mittels einer festen, auswechselbaren Leitschiene derart gesteuert wird, daß bei jedem Überhub ihr Eingriff mit dem Schaltrad zwangläufig aufgehoben wird. Ein solcher Hubzähler eignet sich bei geringen Herstellungskosten ohne weiteres für den rauhen Betrieb mit :einen rasch wechselnden Verhältnissen. Ferner ist der Hubzähler unabhängig von der Erfüllung der eingangs erwähnten, bei den bisher bekannten Hubzählern dieser Art erforderlichen Voraussetzungen. Es werden wesentliche Fehlerquellen beseitigt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Abb. i bis 3 in einer Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. i stellt einen Teil des Hubzählers mit dem Schaltwerk in Seitenansicht dar.
  • Abb. 2 zeigt das Schaltrad mit der Leitschiene und Abb. 3 das ganze Schaltwerk in der Draufsicht (Bildebene nach der Schnittlinie a-h in Abb. i um cgo - nach unten geklappt.) Der schwingende Hebel i, zur Umfassung eines exzentrischen Stiftes mit einem Schlitz versehen, ist mit seiner Drehachse 2 im Träger 3 gelagert. <1n den Hebel 4., der den in Richtung der Drehachse versetzten zweiten Arm des Hebels x bildet, ist die Schaltklinke 5 angelenkt. Diese versetzt absatzweise das Schaltrad 6 in Umdrehung, das in seiner jeweiligen Ruhestellung durch die Sperrklinke 7 festgehalten wird und in bekannter Art die Zahlenrollen betätigt. Die Blinken 5 und 7 greifen, wie üblich, unter Spannung der sie verbindenden Feder 8 in das Schaltrad 6 ein. Erfindungsgemäß gleitet der mit der Schaltklinke 5 fest verbundene Zapfen g auf der Leitschiene io hin und her. Diese Leitschiene ist so geformt, daß die Schaltklinke jeweils nur einen Zahn bzw. eine vorbestimmte Anzahl von Zähnen des Schaltrades 6 zu fassen vermag, unabhängig von der Hubgröße der Schaltklinke 5, unabhängig somit auch von dem ZVinkelausschlag des Hebels i. Die Leitschiene io hat nämlich an ihren Enden in radialer Richtung Erhebungen, an denen der Zapfen 9 hinaufgleitet, wodurch er die Schaltklinke 5 außer Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades 6 bringt, das dann bei der unwirksamen Weiterbewegung der Schaltklinke durch die Sperrklinke 7 in seiner jeweiligen Stellung blockiert wird; die Weiterbewegung der Schaltklinke, (las heißt ihr Überhub, wird auf diese Weise unwirksam gemacht.
  • Die Entfernung der beiden Enderhebungen an der Leitschiene io läßt sich so wählen, daß das Schaltrad 6 immer nur um eine vorbestimmte Anzahl von Zahnteilungen weiterbewegt werden kann.

Claims (1)

  1. P ATR1rT ,NSPRUCIi Hubzähler mit beliebig großem Schwinghebelausschlag, dessen Schaltrad aber bei jeder Hubbewegung nur um einen Zahn oder um eine bestimmte Anzahl. von Zähnen weiterbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinke (5) mittels einer festen, auswechselbaren Leitschiene (io) derart gesteuert wird, daß bei jedem Überhub ihr Eingriff mit dem Schaltrad (6) zwangläufig aufgehoben wird.
DEE39500D 1929-07-03 1929-07-03 Hubzaehler Expired DE519669C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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