DE415874C - Einstellwerk fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Einstellwerk fuer Rechenmaschinen

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DE415874C
DE415874C DEB116287D DEB0116287D DE415874C DE 415874 C DE415874 C DE 415874C DE B116287 D DEB116287 D DE B116287D DE B0116287 D DEB0116287 D DE B0116287D DE 415874 C DE415874 C DE 415874C
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DE
Germany
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teeth
calculating machines
setting mechanism
engagement
cam ring
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Expired
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DEB116287D
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Description

  • Einstellwerk für Rechenmaschinen. Bei Sprossenrad-Rechenmaschinen bedient man sich zur Einstellung der Zähne sogena.nnter Kurvenringe, die auf den Einstellscheiben gelagert sind und die gewöhnlich an besonders hierzu vorgesehenen Handgriffen bewegt werden. Da diese Kurvenringe an der Drehung der Einstellscheiben während des Rechnens teilnehmen, dürfen die Handgriffe eine gewisse Länge nicht überschreiten, um- ein Anschlagen an die Zwischenräder desZäh;werkschlittens zuvermeiden. Diesekurzen Handgriffe ragen nur wenige Millimeter über die Zifferndecke vor, sind infolgedessen schlecht sichtbar und behindern deshalb ein schnelles Bedienen der Rechenmaschine. Diesem Übelstande wurde abgeholfen, indem man besondere Antriebsglieder anordnete, die durch einen ein- und ausrückbaren Mechanismus mit den Kurvenscheiben selbst verbunden wurden. Das Ein- und Ausrücken dieser Verbindung mußte von Hand geschehen, was wiederum den Rechner störend beeinflußte und die Bedienung der Rechenmaschine erschwerte. An Stelle dieser ein- und ausrückbaren Mechanismen trat dann eine Konstruktion, bei der zwischen Kurvenring und Einstellglied ein besonderes Zwischenglied in Gestalt von zwei Zahnrädern angeordnet wurde. Eines dieser Zahnräder ist mit dem Antriebsglied stets in Eingriff, während bei dem damit verbundenen zweiten Zahnrad die Zahnlücken so groß gewählt sind, daß es in der Ruhelage mit den Zähnen des Kurvenringes außer Eingriff steht. Als Antriebsglied findet hier ein Zahnring Verwendung, der gleichfalls lediglich auf den Einstellscheiben drehbar gelagert ist. Die Lagerung dieses Zahnringes muß sehr sorgfältig geschehen, da sonst während des Rechnens erhebliche Geräusche auftreten und der Gang der Maschine wesentlich erschwert wird. Aber auch die Herstellung der aus zwei Zahnrädern bestehenden Zwischenglieder ist schwierig und teuer, zumal diese sich in jeder Maschine mindestens neunmal wiederholen.
  • Diese übelstände sollen durch die Erfindung beseitigt werden, und zwar im wesentlichen dadurch, daß als Zwischenglied für jede Zahlenstelle nur ein einziges Zahnrad Verwendung findet, das sich in dauerndem Eingriff mit seinem Antriebsglied befindet. während es mit dem Kurvenring außer Eingriff steht und damit erst dann zum Eingriff gelangt, wenn es direkt durch das Antriebsglied in Drehung versetzt wird. Als Antriebsglieder können Zahnstangen, Zahnketten oder auch Zahnbogen mit Innenverzahnung Verwendung finden, wobei letztere nicht auf den Einstellscheiben gelagert werden müssen, sondexn dort nötigenfalls nur abgestützt, :m allgemeinen aber durch die Zifferndecke ;e:bst oder in sonst geeigneter Weise gehalten werden.
  • In Abb. i und z sind Ausführungsbeispiele von Rechenmaschinen, die mit der Neuerung versehen sind, dargestellt.
  • Der auf der Einstellscheibe at in bekannter Weise drehbar gelagerte Kurvenring b ist an seinem ,äußeren Umfange mit Zähnen c versehen. Die verschiebbare Zahnstange d bzw. der Zahnbogen d in Abb. 2 steht in dauerndem Eingriff mit einem Zahnrad e, dessen Teilung aber so groß gewählt ist, daß die Zähne c des Kurvenringes b bei einer Drehung desselben nicht mit diesem Zahnrad in Eingriff kommen können. Wird aber durch Verschieben von d das Zahnrad e selbst in Drehung versetzt, so gelangt es sofort mit den Zähnen c des Kurvenringes in Eingriff und bewegt diesen um so viel Zähne weiter, als die Zahnstange verschoben wurde. Es sind also keinerlei Handgriffe erforderlich, um die Kupplung zwischen Antriebsglied und Kurvenring herzustellen bzw. aufzuheben.
  • Zweckmäßig wird die Ruhestellung des Rades e durch federnde Sperrklinken gesichert und während der Drehung der Einstellscheiben gegen unbeabsichtigte Bewegung gesperrt, wie dies hinreichend bekannt ist und in der Praxis angewandt wird. Beispielsweise kann diese Sperrung schon dann eintreten, wenn der bekannte Kurbelsicherungsstift aus seiner Sicherung herausgezogen worden ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcI3: Einstellwerk für Rechenmaschinen, bei dem zur Einstellung der Kurvenringe besondere Antriebsglieder verwandt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebsglied (d) und Kurvenring (b) ein aus einem einzigen Zahnrad (e) bestehendes Zwischenglied eingeschaltet ist, dessen Teilung so groß gewählt ist, daß die Zähne (c) des einzustellenden Kurvenringes (b j bei einer Drehung der Einstellscheibe (a) nicht mit den Zähnen des Rades (e) in Eingriff gelangen können, wohl aber das Zahnrad selbst sich in dauerndem Eingriff mit dem Antriebsglied befindet.
DEB116287D 1924-10-28 1924-10-28 Einstellwerk fuer Rechenmaschinen Expired DE415874C (de)

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DEB116287D DE415874C (de) 1924-10-28 1924-10-28 Einstellwerk fuer Rechenmaschinen

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DE415874C true DE415874C (de) 1925-07-03

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284662B (de) * 1956-04-12 1968-12-05 Bafra Maschinen Gmbh Sprossenradeinstellvorrichtung fuer Stempelmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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