DE847704C - Vorrichtung zum Schalten von Fahrraederschaltgetrieben - Google Patents
Vorrichtung zum Schalten von FahrraederschaltgetriebenInfo
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- DE847704C DE847704C DEP47318A DEP0047318A DE847704C DE 847704 C DE847704 C DE 847704C DE P47318 A DEP47318 A DE P47318A DE P0047318 A DEP0047318 A DE P0047318A DE 847704 C DE847704 C DE 847704C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
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Description
- Vorrichtung zum Schalten von Fahrräderschaltgetrieben Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schalten von finit zwei oder mehreren Übersetzungsstufen ausgestatteten Fahrräderschaltgetrielien, die für jede der wahlweise zu schaltenden Getriebestufen eine lösebare, beispielsweise mit einer einrastbaren Sperrklinke arbeitende Kupplung aufweisen und bei denen das Kuppeln durch ein zum treibenden Glied koaxiales, mit ihm umlaufendes, zum Getriebeschalten arretierbares und mit Steuerfläclien oder -kurve versehenes Schaltorgan eingeleitet wird.
- Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daB am Fahrradralinien ein beweglicher, vom Fahrer zu l)etätigeiider :Anschlag angeordnet ist, der in seiner Schaltstellung auf ein am Schaltorgan befestigtes Schaltstück in der Weise einwirkt, da13 das cnit dem treibenden Glied umlaufende Schaltorgan, beispielsweise ein Schaltring, in seiner Bewegung gehemmt wird und dadurch eine zum treibenden Glied gegenläufige Relativbewegung ausführt, durch die sich in Verbindung mit der am Schaltorgan angeordneten Steuerkurve der das Auskuppeln der einen und Einkuppeln der anderen Getriebestufe bewirkende Schaltvorgang selbsttätig abwickelt.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Schaltstück am Schaltorgan drehbar gelagert und wird von dem einwirkenden Anschlag nach Beendigung des nur einen Teil einer Schaltstiickuni(lrehung erfordernden Schaltvorganges in eine Stellung gebracht, in der die Hemmung des Schaltorgans durch den Anschlag der Schaltvorrichtung aufgehoben wird und dieses wieder an der Umlaufbewegung des treibenden Gliedes teilnehmen kann.
- In der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im Zusammenwirken mit einem an sich bekannten zweistufigen Umlaufrädergetriebe erläutert, welches mit einer üblichen Hinterradfreilauf- und Rückt rittl)remseinrichtulig zusammeng (X ebaut ist.
- Fig, i zeigt einen Schnitt durch die mittels einer Vorrichtung nach der Erfindung zu schaltende Umlaufrädergetriebeeinrichtung nach Linie 1-1 in Fig. 2; Fig. 2 zeigt einen nach der Linie 1I-11 in Fig. i geführten Teilschnitt durch einen mit der Schaltvorrichtung nach der Erfindung ausgerüsteten Hinterradantrieb eines Fahrrades; Fig. 3 und .4 stellen eine Draufsicht auf eine Einzelheit in zwei verschiedenen Stellungen dar. Die Vorrichtung nach der Erfindung sei ausgehen(1 von der in Fig. i dargestellten Schaltstellung des zti schaltenden Getriebes erläutert. Das von ller Kette im Uhrzeigersinn gedrehte Kettenrad .I dreht (las mit ihm verbundene Flanschlager 3 sowie den Schaltring 15 gleichsinnig. Die Rast-1<liiil:c S ist finit ihrem stuferiförinigen, von der 1#c(lerkraft der Feder 13 beeinflußten Absatz iö in die Aussparung 16 .des Schaltringes 15 eingetreten und gleichzeitig mit ihrer Nase io in eine Rastkerle 27 der Rastscheibe i eingerastet, so daß damit die Rastscheibe mit dem Flanschlager ge- koppelt ist und eitre unmittelbare Übertragung der f)rehiw-,vegung auf das mit der Rastscheibe i verl)t11i(lene N ahenteil 2 der Hinterradnabe stattfindet, welches seinerseits wieder die Hinterradnabe in bekannter Weise über ein Freilaufgesperre in Bewegung setzt.
- l)ie Einschaltung der in der dargestellten Ausführtingsform vorhandenen zweiten Übersetzungsstufe wird durch eine am Rahmenteil 36 befestigte Schaltvorrichtung 37 bewirkt. Ein vom Fahrer, beispielsweise über einen Bowdetiztlg 39. manuell bewegter Anschlag 38 tritt in die Bahn des Schaltstückes 25 ein, welches drehbar an dem mit dem Flanschgehäuse umlaufenden Schaltring 15 befestigt ist. Der Nocken i9 des in der Stellung nach Fig.3 befindlichen Schaltstückes 25 findet seinen \\"iderstand an dem Anschlag 38, so daß nun der Schaltring 15 festgehalten wird, während das Getriebe weiter umläuft. Die bisher mit ihrem stufenförmigen Absatz i i' an der nichtausgesparten Dinghälfte des Schaltrings 15 anliegende und daher am Einrasten verhinderte kastklitlke 9 wandert in der Drehrichtung bis zurAussparung i6 des Schaltringes weiter, wo sie, wie vorher beschrieben, eine 1)relilxwegung ausführen und mit ihrer Nase i i in die Rastkerben 28 des Rastringes 12 eintreten kann und eine Kopplung des Flanschringes 3 mit dem Rastring 12 herstellt. Gleichzeitig wandert aber auch die in der Rastscheibe i eingerastete Rastklinke 8 in der Ausspartitig 16 weiter, bis ihr Absatz io' auf die Schräge 15' aufläuft, bei der Weiterbewegung die Rastklinke zurückbewegt, aus der Rastscheibe i ausrastet und somit die Übertragung der Drehbewegung auf die Rastscheibe i in dem Moment beendet, in dein mit der Kopplung des Rastringes 12 die neue Getriet)estufe in Tätigkeit tritt. Der Rastring 12 überträgt seine Drehbewegung auf die mit seiner Innenverzahnung im Eingriff stehenden und andererseits mit dem feststehenden Ritzel 35 kämmenden Planetenräder 31, woraus sich eine entsprechend herabgeminderte Drehbewegung der Zapfen 33 ergibt, die durch diese Zapfen selbst wiederum auf die Rastscheibe i und das mit ihm verbundene Nabenteil 2 übertragen wird. Die im Flanschla:ger 3 angeordneten Nuten 23 und 2:I wirken, wie Fig. a zeigt, mit dein Schaltstück 25 in der Weise zusammen. daß nach Beendigung des Schaltvorganges der Nocken 2o des vom Anschlag der Schaltvorrichtung festgehaltenen Schaltstückes 25 in eine der finit (lern Flanschteil5 an ihm vorbeiwandernden Nute" 23 oder 2.t eintreten kann. Das Schaltstück dreht sich dabei in eine solche Lage, daß es an dem Anschlag vorl>eigleiten kann und der zutn Zwecke des Schaltens festgehaltene Schaltring 15 nunmehr wieder an der Drehbewegung des ihn tragenden Flanschlagers 3 teilnimmt, bis er zur Einleitung eines neuen -)chaltvorganges in der bereits beschriebenen Weise 1)eeInflußt wird.
- Der Verwendungsbereich der Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel und in der Anordnung am Hinterrad beschränkt. Er erstreckt sich ebenso auf mehrstufige und auf solcheGetriebe, die am Kurbelteil des Fahrrades angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schalten von mit zwei oder mehreren Übersetzungsstufeti ausgestatteten Fahrräderschaltgetrieben, die für jede der wahlweise zu schaltenden Getriebestufen eine lösbare, beispielsweise mit einer einrastbaren Sperrklinke arbeitende Kupplung aufweisen und bei denen das Kuppeln durch ein ztini treibenden Glied koaxiales, mit ihm umlaufendes, zum Getrie.beschalten arretierbares und mit Stenerflächen oder -kurve versehenes Schaltorgan eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrradrahmen (36) ein beweglicher, vom Fahrer zu betätigender Anschlag (38) angeordnet ist, der in seiner Schaltstellung auf ein am Schaltorgan (i 5) befestigtes Schaltstück (25) in der Weise einwirkt, daß das mit dem treibenden Glied (3, .4) umlaufende Schaltorgan, beispielsweise ein Schaltring, in seiner Bewegung gehemmt wird und dadurch eine zum treibenden Glied gegenläufige Relativbewegung ausfuhrt, durch die sich in Verbindung mit der am Schaltorgan angeordneten Steuerkurve (i 5')
encligung des nur einen Teil einer Schaltstückunidreliung erfordernden Schaltvorganges in eine Stellung gebracht wird, in der die Hemmung des Schaltorgans durch den Anschlag der Schaltvorrichtung (37) aufgehoben wird und dieses wieder an der Umlaufbewegung des trcibenden (--#lieeles (3, .0 teilnehmen kann.der das Auskuppeln der einen und Einkuppeln (lcr anderen bewirkende Schalt- mrgang selbstt:itig abwickelt. 2. \ 01-richttilrg nach Anspruch i, dadurch gckcll»zciclilict. dal3 das Schaltstück (25) am Scli:rltr@r-,Iari ( i@) drehbar angeordnet ist und von dein cinwirkelideli Anschlag (38) nach ße-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE847704X | 1948-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE847704C true DE847704C (de) | 1952-08-28 |
Family
ID=20358557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47318A Expired DE847704C (de) | 1948-06-30 | 1949-06-29 | Vorrichtung zum Schalten von Fahrraederschaltgetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE847704C (de) |
-
1949
- 1949-06-29 DE DEP47318A patent/DE847704C/de not_active Expired
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