DE5192A - Neuerungen an Rofswerken - Google Patents

Neuerungen an Rofswerken

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DE5192A
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Original Assignee
V. ROYER in Toul und PATOUT FRERES in Rigny la Salle (Frankreich)

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Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 45.
VICTOR ROYER in TÖÜL und PATOUT freres in RIGNY la SALLE
(Frankreich).
Neuerungen an Rofewerken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1878 ab.
Das von den Erfindern veränderte Rofswerk ist aufserordentlich einfach und hat den bis jetzt existirenden Werken gegenüber folgende Vortheile:
Es hat ein bedeutend geringeres Gewicht, weshalb es leicht transportirt werden kann; der Flächenraum, den es einnimmt, ist verhältnifsmäfsig klein, weshalb sich stets leicht ein passender Ort dafür finden wird. Vermöge seiner Construction kann man es ohne irgend welche Umänderungen entweder auf dem Fufsboden oder an der Decke anbringen, die Functionen bleiben dieselben. Da die Transmission durch Riemen geschieht, so ist der Bruch der Zahnreihen, von der Inbetriebsetzung an, nicht zu befurchten. Endlich erlaubt eine neue Anordnung des Armes, an dem das Thier gespannt ist, denselben augenblicklich zu heben oder zu senken, je nach der Gröfse des Thieres oder nach dem zur Disposition stehenden Raum.
Fig. ι ist Seitenansicht des Apparates,
Fig. 2 Kopfansicht,
Fig. 3 Grundrifs,
Fig. 4 und 5 zeigen eine besondere Anordnung der Zahnräder, um ein und dieselbe Maschine, je nach Wunsch, entweder auf dem Boden oder an der Decke anbringen zu können,
Fig. 6 zeigt die Construction des Angriffhebels,
Fig. 7, 8 und 9 stellen gewöhnliche Zugarme dar.
Das Werk besteht aus einem gufseisernen Gestell a, dessen Bau und Dimensionen so beschaffen sind, dafs sie den Wellen b, c und d die nöthige Solidität geben; es ruht auf den Balken e; ein Bügel / sichert die Befestigung des Gestelles und die stets verticale Stellung desselben. Die Lager f nehmen die Enden der Wellen b und c auf.
Die Welle b ist vertical, an derselben wird (aufserhalb des Gestelles) das Ende des Zugarmes befestigt; innerhalb des Gestelles trägt sie das Stirnrad b', welches in das lose Getriebe c' der Welle c eingreift; die Ringe b" und c", mit Klemmschrauben versehen, sichern die feste Stellung der Wellen, wenn das Werk nicht im Gange ist.
Auf der Welle c sitzt ferner das konische Zahnrad g, dessen Bewegung, welche ihm vom Getriebe c' auf die später erklärte Weise gegeben wird, auf ein anderes konisches Zahnrad d', welches fest auf dem Ende der Welle d sitzt, übertragen wird. Am anderen Ende der Welle sitzt die Riemscheibe /, vermittelst welcher durch den Riemen /' die Arbeit des Rofswerkes übertragen werden kann.
Die Welle d kann durch Unterlagen i gestützt werden, welche Holzschwellen oder Mauerwerk als Fundament haben.
Das Getriebe hat eine gefurchte Nabe, Fig. 5, und zwar stehen diese Furchen senkrecht zur Axe, so dafs vier (auch mehr oder weniger) Zähne auf der Fläche derselben, von der Axe c ausgehend, hervortreten.
Zwei Zapfenlöcher k liegen sich je zwischen zwei Zähnen gegenüber; diesen Zapfenlöchern sind zwei Bolzen oder Stifte k' angepafst.
Dieselbe Vorrichtung befindet sich an der gegenüber liegenden Fläche des konischen Zahnrades g, Fig. 11; zwischen je zwei Armen desselben hat diese Nabe die Zapfenlöcher /, welche sich gegenüber liegen und in denen sich, die Stifte /' befinden.
Nehmen wir nun an, das Werk ist am Boden befestigt, Fig. 4, so fallen die Bolzen k' des Getriebes c' vermöge ihrer eigenen Schwere auf den Boden ihrer Löcher und entziehen sich so dem konischen Rade g, während die Bolzen /' dieses Rades in die Zähne des Getriebes c' herabfallen und so das Einrücken dieses letzteren in das Rad g bewerkstelligen.
Wenn das Rofswerk an der Decke befestigt ist, Fig. 10, findet die umgekehrte Wirkung statt, die Bolzen /' fallen in ihre Löcher und die Bolzen k' fallen in die ausgeschnittene Nabe des konischen Rades.
Ohne irgend etwa vorzunehmende Aenderungen kann also das Rofswerk am Boden oder an der Decke angebracht sein und ist hiermit der Vortheil verbunden, dafs die Riemscheibe ρ niemals eine ihrer Bestimmung entgegengesetzte Richtung nehmen wird.
Der hölzerne oder metallene Zugarm B, Fig. 6, ist durch eine Muffe m mit der Axe b verbunden. An der Muffe ist er vermittelst eines Gelenkes bei 0 in einer Kulisse befestigt. Die Muffe hat zwei Absätze v' mit an den Enden abgerundeten Schrauben v, welche gegen zwei Punkte des Stückes η einen Druck ausüben können. Hierdurch regulirt man leicht die Höhe des
Zugarmes, indem man die einzelnen Schrauben höher'. oder niedriger stellt. Der Arra^tr'ägt an .seinem' arideren Ende den an einer Kette-aufgehängten ,'Schwengel r.
.' Diö änderen Arme, Fig. η, 8 und 9, können zwar angewendet werden, jedoch bieten sie nicht die Leichtigkeit der Regulirung, wie sie soeben beschrieben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die'Anbringung von Fugen oder Zähnen auf den Naben des losen Getriebes und des
    V ,y« tV
    konischen Zahnrades deiselben Axe zui -gegenseitigen Aufnahme de/ Bolzen, ''wodurch die Emruckung ifjieser beiSen Organe in einander s|ättfiä|Hijj mag 'das Rofswerk .nun am Bödien bder|-'afi der Deckendes ,Gebäudes befestigt, sein^i- ■". ; '' ■
    Die Combination der Muffe mit Regulirungsschrauben,; yodurch der Zugarm regulirt und ein Heben /oder Senken desselben je nach Wunsch ausgeführt werden kann, in der Hauptsache wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

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