DE5179C - Apparat zum Schmieren und Reinhalten der Axenzapfen an Eisen- und Trambahnwagcn - Google Patents

Apparat zum Schmieren und Reinhalten der Axenzapfen an Eisen- und Trambahnwagcn

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DE5179C
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DE
Germany
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frame
axle
felt
rollers
bushing
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Active
Application number
DENDAT5179D
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English (en)
Original Assignee
J. NORRIS in Paris in Paris
Publication of DE5179C publication Critical patent/DE5179C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04Lubrication by stationary devices
    • B61F17/06Lubrication by stationary devices by means of a wick or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1878.
Klasse 47.
JOHN NORRIS in PARIS. Apparat zum Schmieren und Reinhalten der Axenzapfen an Eisen- und Trambahi
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1878 ab.
wJoschl·
Bei dieser Axenlagerbüchse für Eisen- und Trambahnwagen werden Streifen aus Filz oder gleichwerthigem Faserstoff angewendet, welche von dem unteren Theile der Schmierbüchse hinauf gegen die Seiten des Zapfens gehen. Diese Streifen sind an einem auf Rollen laufenden Gestell angebracht, wodurch dasselbe sich genau der Bewegung des Zapfens in der Axbüchse anpassen kann.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Verticalschnitt nach der Linie x-x der-Fig. 2, 3 und 4 dar. Die Vorrichtung ist in einer Axbüchse enthalten. Fig. 2 ist ein mittlerer Längenschnitt nach der Linie y-y, Fig. 1. Fig. 3 ist die Ansicht desjenigen Theiles, welcher das OeI dem Zapfen überbringt, und anderer wirksamer Theile. Fig. 4 ist die Oberansicht einer Platte, dazu bestimmt, die übrigen Theile in reinem und wirksamem Zustande zu . erhalten.
A stellt das Axenlager dar, B das Schlufsstück oder den Deckel, C die Lagerschale, D den Axenzapfen, E E zwei Rahmen, welche mittelst eines Stiftes b scharnierartig mit einander verbunden sind und am besten an ihren unteren Enden mit Rollen α α versehen werden, welche auf dem Boden der Axenbüchsen ruhen. An den Innenseiten der Rahmen E sind Filzstreifen F F angenäht oder anderweitig befestigt.
Das selbstthätige Anlegen der Rahmen E E bezw. der Schmierer und Reiniger F an den Axenzapfen wird durch Rollen α α bewirkt, welche auf dem Boden der Axbüchse das Bestreben haben, sich aus einander zu bewegen. Bei genügender Glätte des Bodens der Axenbüchse können die Rollen auch weggelassen werden.
Der obere Theil der Rahmen EE besteht, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, aus einer durchlöcherten Platte- c, um dem überschüssigen OeI und anderen Stoffen freien Austritt zu gestatten.
Die Filzläppen F, Fig. 1, saugen das· am Boden der Axbüchse befindliche OeI auf und geben dasselbe an den Zapfen ab, so dafs er so lange mit OeI versehen wird, als OeI in der Axbüchse vorhanden ist. Aufserdem streichen diese Filzstreifen den Zapfen beständig ab, so dafs sich alle Ünreinigkeiten auf ihnen ablagern.
Die Fi'.zlappen FF kann man statt auf den Platten c c auch auf besonderen Platten an: bringen, welche sich auf die Platten c c oder deren Endstücke legen und so eingerichtet sind, dafs sie leicht in ihrer Lage befestigt und leicht abgenommen werden können, ohne dafs man die Rahmen ·Ε E aus der Axbüchse herausnehmen müfste. Die wegnehmbaren Platten können an zweien ihrer Kanten abgeschrägt sein und in entsprechende Falze der Platten c c eingeschoben werden, oder sie können mit Stiften versehen sein, welche in einige der Bohrungen der Platte c c einpassen und sie in ihrer Lage erhalten.
Die Platte G, welche die Rahmen E £ in ihrer Lage festzuhalten hat, wird von Füfsen e e getragen, welche gegenüber den Rollen α α angebracht sein können, um als Anstöfse für diese Rollen zu dienen und so nöthigenfalls den letzteren das Ueberschreiten einer gewissen Stellung nicht zu gestatten.
Die Platte G dient noch zu einem weiteren und wichtigen Zweck, nämlich das Wogen und Herausschleudern des Oeles zu hemmen, welches anderenfalls durch die Bewegung des Wagens beim Uebergang über Unebenheiten des Schienenweges entstehen würde.
Die Filzlappen F F werden durch die Schwere der Rahmen E £ a.n den Axenhals angedrückt, was vom Erfinder als ein wichtiger Theil seiner Erfindung betrachtet wird. Ebenso wichtig sind die Filzlappen FF, welche an die Seiten des Axenzapfens anliegen und so mit einander verbunden sind, dafs sie sich unter allen Umständen trotz der Erschütterungen des Zapfens diesem anpassen und damit auf beiden Seiten in Berührung bleiben.
Aus der Form der Rahmen E ersieht man, dafs die Schwere derselben hinreicht, den Filz mit dem Zapfen in steter Berührung zu halten, da die Rollen a a die Beweglichkeit befördern und deshalb die Anwendung von Federkraft für diesen Zweck entbehrlich machen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die vorstehend im wesentlichen beschriebene Verbindung der Rahmen E E mit den in solcher Weise angeordneten Filzlappen FF, dafs dieselben stets mit dem Axenzapfen D in Berührung bleiben und das OeI zuführen.
  2. 2. Die Verbindung der Rahmen EE mit der Platte G, im wesentlichen wie oben dargestellt.
  3. 3. Die Verbindung des Axenzapfens und der Axbüchse eines Eisenbahn- oder Trambahnwagens mit den auf einem Rahmen befestigten Filzlappen, welche vom unteren Theil der Axbüchse hinauf gegen die Seiten des Zapfens reichen, sowie mit den Rollen α β, welche an dem gedachten Rahmen angebracht sind und auf dem Boden der Axbüchse ruhen, wodurch das stete Anschmiegen der Filze an die Seiten des Zapfens bei jeder Bewegung des Zapfens erleichtert wird, wie beschrieben.
  4. 4. Die oben beschriebene und durch die Zeichnung dargestellte Construction der, Axenlagerbüchse für Eisenbahn- und Trambahnwagen, welche sich hauptsächlich durch ein scheerenartiges Rahmenstück kennzeichnet, dessen obere, den Zapfen umschliefsende Schenkel mit Filz bekleidet sind, der ins OeI herabhängt und den Zweck hat, dasselbe aufzusaugen und den Zapfen rein zu halten, dessen untere, convergirende Schenkel mit Rollen versehen sind, so dafs die Schwere des auf den Rollen auf dem Boden der Büchse ruhenden Rahmens hinreicht, das Auseinandergehen der unteren Schenkel und das Zusammengehen der oberen Schenkel zu bewirken, zum Zwecke wie beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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