DE443941C - Vorrichtung zum Schmieren von Spurlatten - Google Patents
Vorrichtung zum Schmieren von SpurlattenInfo
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- DE443941C DE443941C DEB120594D DEB0120594D DE443941C DE 443941 C DE443941 C DE 443941C DE B120594 D DEB120594 D DE B120594D DE B0120594 D DEB0120594 D DE B0120594D DE 443941 C DE443941 C DE 443941C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B7/00—Other common features of elevators
- B66B7/12—Checking, lubricating, or cleaning means for ropes, cables or guides
- B66B7/1253—Lubricating means
- B66B7/1269—Lubricating means specially adapted for guides
Landscapes
- Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Schmieren von Spurlatten. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche zum Schmieren der seitlichen Führungsleisten an Aufzügen aller Art Verwendung finden kann.
- Bei den bekannten Einrichtungen ist die Wirkung abhängig von der schleifenden Berührung eines Triebrades. Da bekanntermaßen die Spurlatten im Schachte infolge des Gebirgsdruckes ihre Lage verändern und somit von der Lotrechten abweichen, steht das Antriebsrad dieser Vorrichtung nur mit seinem äußeren Umfange mit der Spurlatte in Berührung und wird, da es seine Lage auf dem Förderkorb nicht ändern kann, also nicht federnd angedrückt wird, bei krummen und nicht senkrechten Spurlatten keine Berührung mehr haben, so daß die Schmiervorrichtung zum Stillstand kommt. Es kann somit gerade an den Stellen, wo die Spurlatte wegen Krümmung und Abweichung von der Lotrechten am meisten beansprucht wird, infolge Nichtanliegens des Triebrades keine Schmierung stattfinden. Außerdem ist bei dieser Schmiervorrichtung die Art des zu verwendenden Schmiermittels beschränkt, insofern nur ein flüssiges und kein konsistentes Schmiermittel benutzt werden kann. Alle diese Nachteile beseitigt die Erfindung. Die auf dem Korb von beiden Seiten angebrachten Schmiervorrichtungen werden durch federnde Längsstangen; deren Länge durch Handräder eingestellt werden kann, gegen die Spurlatten gedrückt. Die Ausbildungsform des Antriebsrades, welches aus zwei durch Federdruck zusammengepreßten Teilen mit Backen besteht, paßt sich der wechselnden Breite der Spurlatte selbsttätig an. Damit steht die Spurlatte sowohl mit den Backen als auch mit dem Umfang der Rollen in schleifender Berührung, so daß der Antrieb dieser neuen Vorrichtung unter allen Umständen gewährleistet ist, selbst wenn die Spurlatten bedeutend aus ihrer richtigen Lage heraustreten. Ferner kann bei dieser neuen Schmiervorrichtung sowohl flüssiges als auch konsistentes Schmiermaterial benutzt werden, welches außerdem durch die Verteilungseinrichtung in vorteilhafter Weise auf der Schmierlatte verteilt wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung zum Schmieren der Spurlatte ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorder-, Abb. 2 eine Seitenansicht.
- Der Rahmen der Vorrichtung besteht aus zwei oberen und zwei unteren Seitenblechen i und 2, welche durch eine Welle 3 beweglich miteinander verbunden sind. Die Verbindung der Seitenbleche 102 wird durch verschiedene Bolzen 4 hergestellt. Zwischen den beiden unteren Seitenblechen ist die Antriebsrolle 5 eingebaut, welche zweiteilig ausgebildet ist. Die beiden Rollenteile werden durch Federn 6 gegeneinandergehalten. Dadurch wird erreicht, daß sich die Rolle der nie ganz gleichmäßigen Breite der Spurlatte anpassen kann, indem bei größerer Breite der Spurlatten die beiden Rollenteile auseinandergehen, während sie bei wieder geringer werdender Breite der Spurlatte durch den Druck der Federn 6, 8 zusammengeschaben werden. Von der Antriebsrolle aus wird ein Zahnrad 7 getrieben, welches vermittels des Ritzels 8 eine Kurbelwelle 9 in Umdrehungen versetzt. Diese Kurbelwelle trägt an beiden Enden je eine Kurbel io, io, welche mittels der Schieberstange 11, i i die Vorrichtung zum Verteilen des Schmiermittels 12 bewegt, während durch die Kröpfung 13 in der Mitte der Kurbelwelle mittels der Schieber stange 1q. die Vor= richtung zum Auftragen des Schmiermittels 15 betätigt wird. Diese besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Bürste, welche an ihrem oberen Teil eine Art Vorratsbehälter 16 zur Aufnahme des Schmiermittels trägt und an ihrem unteren Teil um den Bolzen 17 drehbar befestigt ist. Die Schieberstange rd. bewirkt daher eine seitlich schwingende Bewegung in Richtung auf die Spurlatte und wieder zurück. Dadurch wird eine Tupfwirkung der Bürste i 5, welche stets mit dem Schmiermittel getränkt bleibt, erreicht. Die obere Bürste 12 wird in den zwei senkrechten Schlitzen 18 und i9 der oberen Seitenbleche i geführt, so daß dieselbe unter dem Einfluß des Antriebes durch die Schieberstange i i eine Aufundabwärtsbewegung ausführt. Der obere Führungsschlitz 18 liegt der Spurlatte etwas näher als der Schlitz ig, so daß die Stellung der Bürste 12 stets zur Spurlatte etwas geneigt ist. Dadurch wird erreicht, daß die Bürste 12 nicht nur das durch die Bürste 15 auf die Spurlatte aufgetragene Schmiermittel vor sich fortwirft, sondern auch auf derselben gleichmäßig verteilt. Außerdem ist zu diesem Zweck der untere Teil i g' des unteren Führungsschlitzes ig etwas zurückgebogen. Da bei Aufzügen in der überwiegenden MVhehrzahl zwei Führungsleisten vorgesehen sind, welche einander gegenüberstehen, werden zwei der oben beschriebenen und in den Abbildungen dargestellten Vorrichtungen miteinander durch Stützstangen 2o und 21 verbunden, deren Länge durch Handwider 22 auf richtiges Zusammenarbeiten der beiderseitigen Bürsten eingestellt werden kann und denen durch Druckfedern 23, 23 eine elastische Druckwirkung gegeben ist. Die beiden einander gegenüberstehenden Schmiervorrichtungen drücken sich also gegenseitig federnd gegen die beiden Spurlatten.
- Anwendung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Sollten die Spurlatten eines Aufzuges geschmiert «-erden, so wird die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung in dem Aufzug eingesetzt und dabei abwärts gefahren. Dabei trägt die untere Bürste das Schniierin.ittel auf die Spurlatte auf, während die obere Bürste das Schmiermittel auf derselben gleichmäßig verteilt. Der Abstand der Vorrichtung von der Spurlatte wird durch die Distanzrollen 2¢ und die Antriebsrolle 5 bewirkt, während die federnden Stützstangen verhindern, daß sich die Schmiervorrichtung von den Spurlatten abhebt. Im übrigen ist durch die gelenkige Ausbildung des Rahmens und durch die zweiteilige Ausbildung der Antriebsrolle dafür Sorge getragen, daß die Wirkung der Schmiervorrichtung durch Unregelmäßigkeiten der Spurlatten in Form wie in Breite nicht in Frage gestellt werden kann.
Claims (5)
- PATEIN7'A1JSPIeÜCHE: i. Vorrichtung zum Schmieren von Spurlatten vom Förderkorb aus, bei der eine auf den Spurlatten schleifende Rolle zum Antrieb benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zwangläufig miteinander verbundene Vorrichtungen, von denen die eine zum Auftragen und die andere zum Verteilen des Schmiermittels dient, in zwei beweglich miteinander verbundenen Rahmenteilen angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, so daß die durch Federdruck gegen die Spurlatten gehaltenen Teile trotz aller Krümmungen der Latten mit den zu schmierenden Spurlatten in Berührung bleiben.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei Teilen bestehende Antriebsrolle in ihrer Breite selbsttätig unter Federdruck verstellbar ist, so daß durch die Backen der Rolle stets eine schleifende Berührung mit der Spurlatte gewährleistet ist. d..
- Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Triebrades durch Zahnräder (7, 8) auf eine gekröpfte Welle (9) übertragen wird, an deren Kröpfung eine Stange (rd.) angreift, welche mit ihrem anderen Ende .mit der in einem Lager (17) des oberen Rahmens drehbar gelagerten, zur Auftragung des Schmiermittels dienenden Vorrichtung verbunden ist, wodurch ein an sich bekanntes absatzweises Andrücken des Schmiermittelträgers an die Spurlatte bewirkt wird.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (9) an beiden Enden je eine Kurbel (io) hat, an welche Kurbelstangen (i i) angreifen, deren anderes Ende mit dem Verteilungselement (12) in Verbindung steht, welches entsprechend der Bewegung der Kurbelstangen in Führungsschlitzen (19) im oberen Rahmenteil (i) schräg aufwärts und abwärts gegen die Spurlatte bewegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB120594D DE443941C (de) | Vorrichtung zum Schmieren von Spurlatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB120594D DE443941C (de) | Vorrichtung zum Schmieren von Spurlatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE443941C true DE443941C (de) | 1927-05-10 |
Family
ID=6995315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB120594D Expired DE443941C (de) | Vorrichtung zum Schmieren von Spurlatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE443941C (de) |
-
0
- DE DEB120594D patent/DE443941C/de not_active Expired
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