DE516141C - Verfahren zur Verminderung oder Aufhebung der metallaufloesenden Wirkung von aus Schwermetallsalzen bestehenden Pflanzenvernichtungsmitteln - Google Patents

Verfahren zur Verminderung oder Aufhebung der metallaufloesenden Wirkung von aus Schwermetallsalzen bestehenden Pflanzenvernichtungsmitteln

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DE516141C
DE516141C DEC42319D DEC0042319D DE516141C DE 516141 C DE516141 C DE 516141C DE C42319 D DEC42319 D DE C42319D DE C0042319 D DEC0042319 D DE C0042319D DE 516141 C DE516141 C DE 516141C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/16Heavy metals; Compounds thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Verminderung oder Aufhebung der metallauflösenden Wirkung von aus Schwermetallsalzen bestehenden Pflanzenvernichtungsmitteln Eine Reihe der bekanntesten, aus Schwermetallsalzen bestehenden Pflanzenvernichtungsmittel, die bekanntlich nur die Unkrautpflanzen in ihrem Wachstum beeinträchtigen, dagegen den Nutzpflanzen nicht schaden, weisen den großen Nachteil auf, daß sie in gelöstem Zustande die aus Metallen, z. B. Zink, bestehenden oder damit überzogenen Aufbewahrungs-, Spritzgefäße o. dgl. stark angreifen.
  • Wie Versuche ergeben haben, läßt sich die metallauflösende Wirkung dieser Pflanzenvernichtungsmittel außerordentlich abschwächen, wenn man einem solchen Mittel ein wasserlösliches Salz hinzusetzt, das aus einem :Metall der Alkalien, der alkalischen Erden oder der eigentlichen Erden und dem Radikal der Salpetersäure, Schwefelsäure, Thioschwefelsäure o. dgl. besteht und das mit dem Schwermetall des Pflanzenvernichtungsmittels keine schwerlöslichen oder unlöslichen Verbindungen ergibt.
  • L äßt man z. B. eine z %ige Kupferchloridlösung auf eine Zoo qcm große Fläche einer Zinkplatte einwirken, so ergibt sich, daß bei einer Einwirkungsdauer von zwei Stunden 13,3 Gewichtsprozente Zink in Lösung gegangen sind. Setzt man zu der ,°/oigen Kupferchloridlösung aber vorher eine i °/oige Natriumnitratlösung hinzu und wiederholt den gleichen Versuch, so werden nur 22,5 Gewichtsprozente Zink aufgelöst.
  • Bei Kupfernitrat kann mit sehr guter Wirkung eine io°/oige Aluminiumsulfatlösung verwendet werden, von der auf go 1 einer x- bis il/2%igen Kupfernitratlösung io 1 gebraucht werden.
  • Selbstverständlich kann man den Zusatz auch in fester Form anwenden, wenn man ihn dem noch nicht gelösten Pflanzenvernichtungsmittel in trockenem Zustande innig beimengt.
  • Eine wissenschaftliche Erklärung über die Wirkungsweise der angegebenen Stoffe ist nicht bekannt. Die angestellten Versuche haben ergeben, daß die spezifische Wirkung des Pflanzenvernichtungsmittels durch den Zusatz nicht herabgesetzt oder erhöht wird. Die mit Natriumnitratlösung versetzte Kupferchloridlösung greift Zink weit weniger an als eine entsprechende Kupfernitratlösung. Daraus geht hervor, daß die Umwandlung des Kupferchlorids in Kupfernitrat an sich nicht die Wirkung hat, die metallauflösende Wirkung des Kupferchlorids herabzusetzen.
  • Es sind Pflanzenzerstörungsmittel bekannt, die alle Pflanzen gleichmäßig vertilgen, die aus einem Gemisch von Kupfersulfat mit Cyankalium und anderen Salzen bestehen. Das Kupfersulfat reagiert mit dem im Überschuß vorhandenen Cyankalium unter Bildung von komplexem Kupfercyanid, das keinerlei typische Kupferreaktion mehr aufweist und daher auch nicht als Pflanzenvernichtungsmittel zur Vertilgung von Unkrautpflanzen in Betracht kommt, das die Nutzpflanzen nicht schädigt. Seine alle Pflanzen gleichmäßig vertilgende Eigenschaft verdankt dieses Mittel durch das im Überschuß vorhandene Cyankalium, das wegen seiner Giftigkeit in der Praxis nicht brauchbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verminderung oder Aufhebung der metallauflösenden Wirkung von aus Schwermetallsalzen bestehenden, in Lösung anzuwendenden Pflanzenvernichtungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man zu einem Pflanzenvernichtungsmittel ein wasserlösliches Salz hinzusetzt, das aus dem Metall der Alkalien, der alkalischen Erden oder der Erden und einem Radikal der Salpetersäure, der Schwefelsäure, der Thioschwefelsäure o. dgl. besteht und das mit dem Schwermetall des Pflanzenvernichtungsmittels keine schwerlöslichen oder unlöslichen Verbindungen ergibt.
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