DE516073C - Verfahren zur Zusammensetzung von Elektronenroehren - Google Patents
Verfahren zur Zusammensetzung von ElektronenroehrenInfo
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- DE516073C DE516073C DEC36735D DEC0036735D DE516073C DE 516073 C DE516073 C DE 516073C DE C36735 D DEC36735 D DE C36735D DE C0036735 D DEC0036735 D DE C0036735D DE 516073 C DE516073 C DE 516073C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
- H01J19/28—Non-electron-emitting electrodes; Screens
- H01J19/32—Anodes
- H01J19/34—Anodes forming part of the envelope
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0001—Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
- H01J2893/0002—Construction arrangements of electrode systems
- H01J2893/0003—Anodes forming part of vessel walls
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Description
Die Erfindung betrifft die Zusammensetzung von Elektronenröhren aus zwei miteinander zu
verbindenden, gläsernen Stücken. Die Erfindung besteht darin, daß die gläsernen Stücke mit
mindestens zum Teil außenliegenden, metallischen Stücken von Drehkörperform gleichachsig
fest und dicht zusammengesetzt sind, so daß die gläsernen Stücke mit Hilfe dieser metallischen
Bewehrungen in eine Zentriervorrichtung fest eingespannt, zusammengeschoben und mit ihren
Rändern verbunden werden können. Dabei ist erfindungsgemäß das eine metallische Stück die
einen Teil der Hülle bildende Anode und das andere metallische Stück ein Halter für eine
Elektrode.
Die Erfindung ist besonders bei Röhren hoher Leistung vorteilhaft, bei denen das Einspannen
mit erheblichen Kräften vorgenommen werden muß. Dabei läßt sich die Bruchgefahr für das
Glas nur durch das Verfahren nach der Erfindung mit Sicherheit vermeiden.
Die Abbildung stellt als Beispiel für die Erfindung eine Ausfuhrungsform einer Röhre
dar.
In dieser Abbildung ist A ein metallischer Zylinder, der die Anode und gleichzeitig einen
Teil der äußeren Wand bildet. B? C, D ist ein
Stück aus Glas oder irgendeinem anderen zweckdienlichen Material, das den isolierenden Teil für
die äußere Wand bildet und den anderen Teilen der Lampe als Träger dient und sie gleichzeitig
untereinander isoliert. F ist ein metallisches Rohr, das in den zylindrischen Teil der Glashülle
D, D hineinragt. G schließlich ist ein Stift oder ein verschlossenes metallisches Rohr, das
in der Achse von F angeordnet ist.
Die Anodenkappe A ist mit dem GlasstückJQ
bei H mittels eines dichten Kitts in bekannter Weise verbunden. Der zylindrische Teil D des
Glasstückes B ist mit dem Metallrohr F bei I ebenfalls durch einen dichten Kitt verbunden.
Der Stift G ist in das Rohr F bei / mittels eines isolierenden Kitts zwischen Platten oder konischen
Teilen eingefügt.
Der Stift G kann zweckmäßig an mehreren Stellen des Rohres F durch Zwischenstücke wie
K geführt sein. Der Heizdraht oder die Kathode!,
wird von den Leitern M und N getragen und durch sie gespeist. Diese Leiter sind ihrerseits
auf die Enden der Stücke F und G gestützt. Das Gitter O wird von Stiften wie P und Q getragen,
welche sich durch Schließringe wie R und S auf den Glasteil D stützen.
Der Vorteil der Bauart nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Zentrierung
und die Montage zu einem Stück vqr dem Verschließen der Lampe sehr leicht zu handhaben
ist.
Das Glasstück D (bis zu seinem Rand C) bildet den Fuß, auf den sich die Stifte P und Q, die
das Gitter tragen, mittels der Schließringe R und S stützen.
Das Rohr F wird mit dem eben genannten Glasstück D bei J verbunden. Der Stempel G
wird bei/ mit dem RohrF verbunden, und beide zusammen tragen den Heizfaden.
Andererseits ist das Zusammenkitten des
Stückes A mit dem Glasstück B (bis zu dem Rand C) vorher fertiggestellt, so daß die Vollendung
der Herstellung der ganzen Röhre nur darin besteht, daß Glas auf Glas (S und D bei C)
zusammengeschmolzen wird. Diese Arbeit läßt sich sehr leicht ausführen, wenn die beiden Teile
durch entsprechende Halter geführt sind, die die Zentrierung des Gitters O in der Anode A selbsttätig
sichern. Es werden tatsächlich zu diesem Zweck bekannterweise solche .Maschinen, (Verschheßmaschinen)
gebraucht, welche zwei Futter besitzen, die auf einer gemeinsamen Achse zentriert
sind. Da das Rohr F, welches alle mit ihm befestigten Stücke trägt, metallisch und zylindrisch
ist, kann es fest mit dem inneren Futter dieser Vorrichtung in einem Rundklauenfutter
gefaßt werden und so die gesamte Anordnung" leicht zentriert werden. Dasselbe gilt von den
zusammengesetzten Teilen A und B1 die man in
dem äußeren Futter der Vorrichtung befestigt und zentriert. Diese beiden Teile, die Bewehrungen
der Glasteile bilden, sind also jedes für sich genau auf derselben Achse zentriert, so daß man
die Verschmelzung der Ränder nach dem Kreis C vornehmen kann.
Die Zuleitungen Γ, U, V sind für die Verbindungen
der Elektroden der Lampe mit den äußeren Stromkreisen vorgesehen; dabei ist der
Leiter T in das Glasstück B eingeschmolzen.
Schließlich wird die Lampe durch ein kleines Röhrchen W luftleer gemacht, das dann zugeschmolzen
wird.
Die Erfindung ist nicht durch diese spezielle Anwendung erschöpft und nicht auf Dreielektrodenlampen
beschränkt. Sie bezieht sich auch auf einfache Röhren oder auf Röhren mit mehreren
Elektroden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Zusammensetzung von Elektroneiiröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die gläsernen Stücke mit mindestens zum Teil außen liegenden metallischen Stücken von Drehkörperform, von denen das eine die Anode, das andere ein Halter für eine Elektrode ist, etwa gleichachsig zu ihren Rändern fest und dicht zusammengesetzt und mit Hilfe dieser metallischen Bewehrungen in eine Zentriervorrichtung eingespannt, zusammengeschoben und an ihren Rändern verbunden werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR516073X | 1924-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516073C true DE516073C (de) | 1931-01-16 |
Family
ID=8915075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC36735D Expired DE516073C (de) | 1924-06-02 | 1925-05-26 | Verfahren zur Zusammensetzung von Elektronenroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516073C (de) |
-
1925
- 1925-05-26 DE DEC36735D patent/DE516073C/de not_active Expired
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