DE51541C - Repititions-Mechanik für Pianofortes - Google Patents
Repititions-Mechanik für PianofortesInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
- G10C3/24—Repetition [tremolo] mechanisms
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- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. 1 bis 5 der beiliegenden Zeichnung dargestellte Erfindung bezieht sich auf
eine Repetitionsmechanik für Pianofortes. Das Wesen derselben besteht darin, dafs der Stofshebel,
welcher zur Uebertragung der von der Taste ausgehenden Bewegung auf den Hammer
dient, aus zwei in einander liegenden und gegen einander beweglichen Armen von verschiedener
Länge gebildet wird, derart, dafs beim ersten Anschlagen der Taste der längere Theil und
beim zweiten Anschlagen der kürzere Theil des Stofshebels den Hammer in Bewegung
setzt. Man hat es auf diese Weise in der Hand, einem starken Ton unmittelbar einen
schwächeren folgen zu lassen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Mechanik in der Ruhelage; Fig. 2 stellt dieselbe
nach dem ersten und unmittelbar vor dem zweiten Anschlagen vor; Fig. 3 giebt die
Stellung der Mechanik nach dem zweiten Anschlagen und Fig. 4 und 5 Detailansichten des
Stofshebels in zwei verschiedenen Modificationen wieder.
Der bei C mit dem Trägör B verbundene Hebel A ruht mit seinem unteren Ansatz P
auf der (in der Zeichnung fortgelassenen) Taste. Der kürzere Arm des Hebels A wirkt mittelst
des Ansatzes e1 und des Hebels e auf den
Dämpfer F ein. L ist ein mit dem Gegenfänger N verbundener federnder Draht, welcher
auf dem Träger M in der Längsrichtung verschiebbar ruht, welch letzterer ebenso wie der
Träger f für den Fänger F an dem längeren
Arm des, Hebels A befestigt ist. In der Mitte zwischen diesen eben beschriebenen Constructionstheilen
ist der Stofshebel mittelst des Trägers g am Hebel A drehbar angeordnet.
D ist der Hammer, welcher sich in der Ruhelage gegen die Ruheleiste K legt und mit
seiner Nufs d und Nocken d1 gleichzeitig auf
dem Kopf des Stöfsers ruht. Letzterer besteht, wie Fig. 4 zeigt, aus zwei Theilen G und H,
welche mit einander im Schlitz g2 drehbar verbunden sind und von denen der letztere
kürzer als der erste ist. h1 ist eine Feder,
welche bestrebt ist, den Stöfser H vom Stöfser G abzuziehen, h sind Ansätze, welche
zur Führung des Stöfsers Η dienen. R und Q sind Anschläge, welche auf die entsprechenden
Ansätze der Stöfser G und H einwirken.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende:
1 Beim ersten Niederdrücken der Taste werden
Ansatz P, Hebel A und Träger g emporgehoben und so der Hammer D mittelst des
längeren Stöfsers G gegen die Saite geschleudert.
Ist die Taste vollständig niedergedrückt, so legen sich die Anschläge R und Q gegen die
entsprechenden Ansätze der Stöfser G und H, so dafs einerseits durch den Anschlag Q der
ganze Stöfser zur Seite (in der Zeichnung nach rechts) gedrückt, andererseits durch den Anschlag
R, welcher der Feder h ! entgegenwirkt,
ein Loslösen des Stöfsers H vom Stöfser G verhindert wird. Es ist vorausgesetzt, dafs
während dieser Vorgänge der Hammer D soeben seinen Schlag gegen die Saite / vollendet
hat und sich nun auf den Rückweg, d. h. zur anfänglichen Stellung zurückbegiebt.
Während dieser rückläufigen Bewegung des Hammers senkt man die Taste ein wenig, so
dafs der Anschlag R den Ansatz des Stöfsers H
freigiebt, wodurch unter Einwirkung der Feder h1 ein Loslösen des Stöfsers H1 vom
Stöfser G erfolgt. Hierdurch kommt der Hammer C bei seiner rückläufigen Bewegung
mit dem Nocken dx auf die Spitze des Stöfsers H
zu liegen, in der Weise, wie Fig. 2 dies erkennen läfst.
Schlägt man nun die Taste zum zweiten Male an, d. h. bewegt man sie um dieselbe
geringe Strecke, um welche sie nach dem ersten Schlage gehoben wurde, nach unten, so wird
durch den Stöfser H der Hammer D in Bewegung gesetzt, und da dieser Stöfser H kürzer
ist als der Stöfser G, so wird der zweite Schlag des Hammers gegen die Saite entsprechend
schwächer ausfallen. Während dieses zweiten Anschlagens der Taste wird beim vollständigen
Niederdrücken derselben der Anschlag -R ebenfalls wieder in Wirkung treten, so dafs die
Bewegung des Stöfsers H während der ersten Zeit des Anschlages lediglich nach oben gerichtet,
während der letzten Zeit dagegen zur Seite gerichtet ist. Es wird demnach der Stofs
des Stöfsers H einmal durch seine Kürze, andererseits durch seine seitliche Bewegung
herabgemindert.
Ist die Taste nach dem zweiten Anschlage vollkommen herabgedrückt, so legen sich die
Stöfser G und H unter Einwirkung der Anschläge Q und R wieder zusammen, derart,
wie Fig. 3 dies veranschaulicht. Hebt sich nun die Taste, so nehmen sämmtliche Theile wieder
die in Fig. 1 gekennzeichnete Lage ein.
Fig. 5 zeigt eine etwas modificirte Form des Stöfsers, bei welcher der Anschlag Q gleichzeitig
zur Bethätigung der Stöfser G und H dient. Zu diesem Zweck ist letzterer mit einem
Fufs G1 versehen, welcher zwischen entsprechende
Flantschen h5 zu liegen kommt. H^ ist eine Deckplatte, welche die directe Berührung
zwischen dem Stöfser H und dem Anschlag d1 des Hammers D verhindert. ■ /z2
und h3 sind Filzlager, welche einen geräuschlosen Gang der Mechanik bedingen.
Claims (2)
1. Eine Repetitionsmechanik für Pianofortes, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem als
Winkelhebel ausgebildeten Stofshebel G ein kürzerer, von der Feder h1 beeinflufster
Stofshebel, H drehbar gelagert ist, welche beiden Stofshebel von den Anschlägen Q
bezw. R derart nach auswärts abgelenkt werden, dafs beim ersten Anschlagen der
Taste der längere Stofshebel G, beim zweiten Anschlagen dagegen der kürzere Stofshebel
H den Hammer in Bewegung setzt.
2. Bei der unter 1. angegebenen Mechanik
die Abänderung, dafs der Ansatz G1 des Stofshebels G zwischen den Flantschen h5
des Stofshebels H derart angebracht ist, dafs ein gemeinsamer Anschlag Q zur Ablenkung
beider Hebel genügt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51541C true DE51541C (de) |
Family
ID=326311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51541D Expired - Lifetime DE51541C (de) | Repititions-Mechanik für Pianofortes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51541C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0229746A3 (en) * | 1986-01-17 | 1989-03-08 | Fernand Kummer | Return mechanism for an upright piano and means for its application |
-
0
- DE DENDAT51541D patent/DE51541C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0229746A3 (en) * | 1986-01-17 | 1989-03-08 | Fernand Kummer | Return mechanism for an upright piano and means for its application |
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