DE515191C - Maschine zum Umlegen und UEberkleben der Raender gummierter Gewebe - Google Patents

Maschine zum Umlegen und UEberkleben der Raender gummierter Gewebe

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DE515191C
DE515191C DED58483D DED0058483D DE515191C DE 515191 C DE515191 C DE 515191C DE D58483 D DED58483 D DE D58483D DE D0058483 D DED0058483 D DE D0058483D DE 515191 C DE515191 C DE 515191C
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DE
Germany
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piece
fingers
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machine
folding
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DED58483D
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JEAN RODOLPHE PAUL DESTRIEZ
Original Assignee
JEAN RODOLPHE PAUL DESTRIEZ
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/40Working on edges or margins by folding, turning in or over, hammering

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum Umlegen und Überkleben der Ränder gummierter Gewebe Die Erfindung betrifft eine Maschine zum mechanischen Falten und Kleben der Ränder von gummierten Gewebestücken, welche zur Herstellung wasserdichter Bekleidungsstücke benutzt werden.
  • Das Kleben der so gefalteten Ränder wird durch einen Klebstoff bewirkt, der vor der Einführung des Stückes in die Maschine aufgetragen wird.
  • Es sind bereits Maschinen zum Falten der Ränder von Gewebestücken bekannt, die einerseits mit einem federnd getragenen Tisch zum Aufdrücken des Stückes und andererseits mit beweglichen Umlegefingern zum Umlegen des Randes nach innen versehen sind.
  • Diese bekannten Maschinen sind jedoch ausschließlich für die Herstellung von Wäschestücken bestimmt. Die gefalteten Ränder werden hierbei nicht geklebt. Außerdem ist stets zwischen den Fingern ein gewisser Zwischenraum vorhanden, so daß das Falten des Randes nicht fortlaufend gesichert werden kann.
  • Bei der Maschine gemäß der Erfindung ist der Kolben zum Aufdrücken des Gewebestückes auf den Tisch mit in Abständen lotrecht angeordneten Fingern versehen, die, als federnde Lamellen von geeigneter Form ausgebildet, sich empfindlich unter den umgelegten Rand des Gewebes legen, und zwar in dem Augenblick, in welchem der umgelegte Rand geformt wird, und dann nach ihrer Freigabe die Arbeit der beweglichen, um den Tisch angeordneten Finger vollenden, indem sie sich in den Zwischenräumen zwischen den Fingern oberhalb auf den umgelegten Rand legen, so daß jeder Punkt des Randes einem genügenden Druck unterworfen wird, der den umgelegten Rand gegen das Gewebestück hält.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Maschine nach der Erfindung ist in Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. x einen Aufriß der Maschine mit einigen abgeschnittenen Teilen, Abb. a eine Ansicht der Hauptteile der Maschine in anderer Stellung als in der Abb. z, in größerem Maßstab und teilweise im Schnitt, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Maschinentisch, Abb. q. das zum Umlegen durch die Maschine fertige Gewebestück.
  • In der Abb. z ist 5 ein Gestell, das in ähnlicher Weise wie eine Stanzpresse ausgebildet ist. Auf dem Tisch 6 dieses Gestelles 5 ist ein Block 7 angeordnet, auf welchem ein Tisch 8 durch Vermittlung von Federn g ruht. Die waagerechte Fläche des Tisches 8 entspricht ungefähr derjenigen des aufzuklebenden Gewebestückes to (Abb. q.). In dem dargestellten Beispiel ist dieses Stück zur Herstellung eines Ärmel- oder Kragenlappens für ein wasserdichtes Kleidungsstück bestimmt.
  • Der Tisch 8 ist in einer passenden Aussparung des Blockes 7 lotrecht geführt, aber über diesem Tisch ist eine Platte =x angeordnet, die mit einer Öffnung 12, versehen ist, deren Querschnitt der Oberfläche des Stückes =o nach dem Umlegen entspricht; die Begrenzung dieser Fläche ist in der Abb. 4 bei 35 punktiert dargestellt. Über der Öffnung 12 ist die Platte =i außerdem mit einer Aushöhlung 13 versehen, deren Ausbildung der Form des Stückes =o vor dem Umlegen entspricht und in der Abb. 4 in ausgezogenen Linien dargestellt ist.
  • Um den Tisch 8 ist eine Anzahl umgebogener Finger 14 angeordnet, die um am Block 7 befestigte Achsen 15 drehbar gelagert sind; Blattfedern 16 sind bestrebt, diese Finger vom Tisch 8 zu entfernen.
  • Über dem Tisch 8 und der Platte == ist ein Kolben 17 angeordnet, der in einer lotrechten Führung 18 des Gestelles 5 geführt und oben mit einer Rolle i9 versehen ist, die mit einer Daumenscheibe 2o zusammenarbeitet, die auf einer Welle 21 befestigt ist, die sich fortwährend dreht und vom Maschinengestell 5 getragen wird.
  • Der Kolben 17 wird durch eine Feder 22 ständig gegen die Daumenscheibe 2o gedrückt. Unten am Kolben 17 und auf dem Boden von Nuten 23 sind passend gebogene Blattfedern 24 angeordnet, die in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise in den Zwischenräumen zwischen den Fingern 14 liegen.
  • Um die Federn 24 herum ist ein Ring 25 angeordnet. Dieser Ring 25 ist an einer lotrechten Stange 26 befestigt, die durch eine Feder 27 nach unten gedrückt und durch Vermittlung eines Schwinghebels 28 durch eine auf der Welle 21 befestigte Daumenscheibe 29 betätigt wird.
  • Um die Finger 14 ist ein Ring 3o angeordnet. Dieser Ring 30 ist auf einer unter der Wirkung einer Feder 32 (Abb. 2) stehenden Stange 31 befestigt und wird durch Vermittlung eines Schwinghebels 33 (Abb. i) betätigt, auf welchen eine auf der Welle 31 sitzende Daumenscheibe 34 wirkt.
  • Die Kurven der Daumenscheiben 2o, 29 und 34 sind so gewählt, daß dem Kolben 17 und den Ringen 25 und 3o die nachstehend beschriebenen Bewegungen erteilt werden.
  • Die Arbeitsweise der so beschriebenen Maschine ist folgende Das umzulegende Gewebestück, dessen Ränder in der aus Abb.4 ersichtlichen Weise ausgeschnitten sind, wird in die Aushöhlung 13 der Platte =i eingelegt, wobei der Kolben 17 natürlich durch die Daumenscheibe 2o oberhalb dieser Platte gehoben sein soll.
  • Der Ring 25 wird gegenüber den Federn 24 derart angeordnet, daß diese Federn so in die Nuten 23 zu liegen kommen, daß um den Kolben 17 kein Vorsprung entsteht. Der durch die Federn 9 gehobene Tisch dringt in die Öffnung 12 der Platte =i ein und schließt mit der Aushöhlung 13 derart bündig ab, daß das Stück =o in seinem mittleren Teil festgehalten wird. Durch das Gegenspiel der Daumenscheiben 2o und 29 wird der Kolben 17 zusammen mit dem Ring 25 gegen das Stück =o nach unten gedrückt, das bald zwischen dem Kolben 17 und dem Tisch 8 festgedrückt wird; bei der weiteren Abwärtsbewegung des Kolbens wird der Tisch 8 entgegen der Wirkung der Federn 9 in den Block 7 wieder eingedrückt und das Stück =o durch die Öffnung 12 der Platte =i durchgedrückt, wobei die Ränder desselben längs der in der Abb. 4 punktierten Linie 35 nach oben umgebogen werden. Die Teile befinden sich dann in der Stellung nach der Abb. x.
  • Wenn der Kolben 17 am Ende seines Hubes angelangt ist, wird der Ring 25 durch das Spiel der Daumenscheibe 29 gehoben, so daß die Blattfedern 24 aus den Nuten 23 treten können, wodurch die Ränder des Stückes io im rechten Winkel umgelegt werden. .
  • Hierauf wird der Ring 3o durch die Daumenscheibe 34 leicht gehoben und hierdurch die Finger 14 gegen den hochgehobenen Rand des Stückes =o gedrückt; die Teile befinden sich dann in der Stellung nach Abb. 2.
  • Der Kolben 17 wird dann sehr wenig gehoben, worauf der durch die Federn 9 gehobene Tisch 8 das Stück =o mit den umgelegten Rändern gegen die untere Seite der Finger 14 drückt; das Aufkleben der umgelegten Ränder erfolgt daher unter diesen Fingern zwischen den Federn, worauf der Ring 25 dann die Federn 24 wieder schließt und durch die Wirkung des Tisches 8 das Aufkleben der beim Festdrücken wegen der Federn 24 noch nicht aufgeklebten Ränderteile ergänzt wird.
  • Der Ring 30 senkt sich dann, und die Finger 14 werden durch die Federn =6 auseinandergespreizt ; der Kolben 17 hebt sich mit dem Ring 25, und der Tisch 8 hebt sich bis zur Höhe der Platte =i. Der Kolben 17 setzt seine Bewegung fort, und das Stück 1o mit den jetzt aufgeklebten Rändern kann entfernt und durch ein neues Stück =o ersetzt werden, das in ähnlicher Weise wie das vorhergehende behandelt wird.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung sich nicht auf das obenbeschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt und daß an der Maschine bauliche Abänderungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Umlegen und Überkleben der Ränder eines Gewebestückes aus gummiertem oder mit einem anderen Klebstoff versehenen Gewebe, mit einem federnd getragenen Tisch zum Aufdrücken des Stückes und mit in regelmäßigen Abständen auf dem Umfang des Tisches angeordneten Umlegefingern, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (17) zum Aufdrücken des Gewebestückes (=o) mit in Abständen lotrecht angeordneten Fingern (2q.) versehen ist, die, als federnde Lamellen (Blattfedern) von geeigneter Form ausgebildet, sich empfindlich unter den umgelegten Rand des Gewebes (io) legen, und zwar in dem Augenblick, in welchem der umgelegte Rand geformt wird, und dann nach ihrer Freigabe die Arbeit der beweglichen, um den Tisch (8) angeordneten Finger (i4) vollenden, indem sie sich in den Zwischenräumen zwischen den Fingern (i4) oberhalb auf den umgelegten Rand legen.
DED58483D 1929-05-28 1929-05-28 Maschine zum Umlegen und UEberkleben der Raender gummierter Gewebe Expired DE515191C (de)

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DE515191C true DE515191C (de) 1930-12-24

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DE (1) DE515191C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742371C (de) * 1938-11-07 1943-12-01 Stoombandfabriek N V Van Engel Vorrichtung zur Herstellung kurzer, von einem Vorratsband abgeschnittener Bandstuecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742371C (de) * 1938-11-07 1943-12-01 Stoombandfabriek N V Van Engel Vorrichtung zur Herstellung kurzer, von einem Vorratsband abgeschnittener Bandstuecke

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