DE368337C - Maschine zur Herstellung kuenstlicher Bluetensterne - Google Patents

Maschine zur Herstellung kuenstlicher Bluetensterne

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DE368337C
DE368337C DESCH61697D DESC061697D DE368337C DE 368337 C DE368337 C DE 368337C DE SCH61697 D DESCH61697 D DE SCH61697D DE SC061697 D DESC061697 D DE SC061697D DE 368337 C DE368337 C DE 368337C
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Germany
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machine
lever
rod
stars
production
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Expired
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DESCH61697D
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English (en)
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ALBIN SCHMIEDER FA
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ALBIN SCHMIEDER FA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G1/00Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands
    • A41G1/02Implements, apparatus, or machines for making artificial flowers, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung künstlicher Blütensterne. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von künstlichen Blütensternen, die darin besteht, daß zwei gleiche, auf einem Tisch angeordnete Maschinenhälften so miteinander in Wechselwirkung treten, daß der Arbeitsgang der einen Hälfte die andere in die Ausgangsstellung zurückführt und umgekehrt, und daß ferner durch Hebelübertragung von dem gedrückten Fußhebel aus sowohl die Zusammenpressung der Negativformen bei der zugehörigen Maschinenhälfte als auch die Rückwärtsbewegung und das Auseinanderbewegen der Negativformen bei der anderen Maschinenhälfte bewirkt wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht der ganzen Maschine, Abb. 2 ein wagerechter Schnitt A-B durch die Maschine; Abb. 3 ist eine Seitenansicht der heizbaren Träger der Positiv- und Negativformen.
  • i ist der Tisch, 2 die Tischplatte, auf dein nebeneinander die beiden Hälften der Maschine angeordnet sind; 3 ist ein um die Achse 4 drehbarer Fußhebel, an dem eine Mitnehmerstange 5 angebracht ist. Diese greift an dem vorderen Ende eines um den Punkt 7 drehbaren Hebels 6 an, an dessen hinterem Ende sich eine Nut 8 befindet. 9 ist eine Zugstange, die unten in die Nut 8 des Hebels 6 eingreift und oben an einem Hebel io angelenkt ist. ii ist ein Träger, der fest auf der Tischplatte 2 ruht. Durch den Kopf des Trägers i i geht eine Stange 12, die in senkrechter Richtung beweglich ist. 13 ist der an der Stange 12 befestigte Positivformträger mit dem beweglichen Knopf 14. Eine Feder 15 im Innern des Trägers i1 drückt die Stange 12 nach oben. 16 ist die Drehachse, an der der Hebel io angreift. Eine Stange 17 ist bei 18 an dein Hebel io, bei i9 am Träger i i angelenkt. 20 ist eine sternförmig ausgebildete Positivform, 21 der auf der Tischplatte befestigte Negativformträger. 22 ist ein Kopf mit Stengel, der durch die Feder 23 nach oben gedrückt wird. Eine um die Achse des N egativformträgers 21 drehbare Scheibe trägt eine entsprechende Negativformhälfte. Um die Platte 26 liegt drehbar der Ring 27, der die zweite Negativformhälfte trägt (Abb. 3). Die Negativformhälften können in beliebiger, der Art der herzustellenden Blüten entsprechender Weise ausgebildet sein. Am Fußhebel 3 ist drehbar ein Mitnehmerarin 28 befestigt. 29 ist ein Winkelhebel mit dem festen Lager 30. Der Mitnehmerarm 28 und der Winkelhebel 29 sind drehbar miteinander verbunden. Am oberen Hebelarm des Winkelhebels 29 greift eine Zugstange 31 an, mit dieser ist ein einarmiger Hebel 32 verbunden, dessen eines Ende auf der Tischplatte 2 drehbar gelagert ist. 3,4 ist eine auf der Tischplatte 2 verschiebbare Stange mit Handgriff. An der Stange 34 befindet sich ein Dorn 33, an dem eine starke Feder 35 angreift, deren eines Ende an der Tischplatte 2 befestigt ist. 36 ist ein doppelarmiger Hebel, der auf der Tischplatte um den Zapfen 37 drehbar gelagert ist. Bei 38 ist der Hebel 36 an einen Ansatz des Ringes 27 des Negativformträgers 21 angelenkt. Die Stange 39 verbindet das andere Ende des Hebels 36 mit dem doppelarmigen Hebel 4o. Dieser ist um die Achse 41 drehbar, die im Ansatz 42 der Stange 3:1. liegt. Der Hebel 40 greift mit einer dornartigen Verlängerung 43 durch eine Aussparung des Ringes 27 in die Platte 26. 44 ist eine am Hebel io befestigte Stange, die durch ihre Ausschnitte 45 den Hebel io oben oder unten durch Einrasten in den Ansatz 46 der Stange 34 festsetzt. Der Positivformträger 13 und der Ring 27 des Negativformträgers 21 sind in üblicher Weise elektrisch heizbar.
  • Diese gesamte beschriebene Einrichtung ist an dem Arbeitstisch in zweifacher Ausführung vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Tritt man den einen Fußhebel 2, z. B. den linken, nach unten, so bewegt sich mit dem um die Achse 4 drehbaren Hebel erstens der um 7 drehbare Hebel 6, zweitens der Mitnehmerarm 28. Die Bewegung des Hebels 6 überträgt sich durch die Stange 9 auf den Hebel io, der die Stange I2 mit dem -Positivformträger der linken Prägevorrichtung nach unten drückt. Gleichzeitig bewegt der Mitnehmerarm 28 den Winkelhebel 29 und dann mit durch Übertragung über die Stange 31 den Hebel 32. Dieser bewegt nun die Stange 34 der rechten Prägevorrichtung gegen den Federzug der zugehörigen Feder 35 nach hinten. Dabei rastet die Stange 44 dieser rechten Vorrichtung aus, und die Stange 12 wird durch die Feder 1,5 nach oben gedrückt, wodurch der Hebel io, die Stange 9, der Mitnehmerarm 28 und Fußhebel 3 der rechten Maschinenhälfte nach oben bewegt werden, worauf die Stange 44 in die andere Rast 45 einklinkt. Der Mitnehmerarm 28 der rechten Hälfte nimmt dabei den hinteren Hebel 32 mit, der die Stange 34 der linken Hälfte mit Unterstützung der Feder 35 nach vorn schiebt. Hierbei rastet die Stange 44 der linken Hälfte aus der oberen Rast in die untere. Die Stange 34 bewegt nun durch die Hebel 36 und 4o die Scheibe 26 und den Ring 27 des Negativformträgers derartig, daß bei der Vorwärtsbewegung der Stange 34 die Negativformhälften zusammen-, bei der entgegengesetzten Bewegung der Stange 34 auseinanderbewegtwerden.
  • Dieser wechselsei aü'ge Vorgang der beiden Maschinenhälften wiederholt sich nun derartig, daß man abwechselnd den jeweils obenstehenden Fußhebel nach unten drückt, nachdem man ein der Form des Blumenkelchblattes entsprechend gestanztes Papierblatt auf den Negativformtr4ger gelegt hat. Die Lage des Papierblattes regelt sich durch die Ausschnitte des Negativformträgers und durch den mittels der Feder 23 herausgedrückten Knopf 22. Wird nun beim Herunterdrücken des Fußhebels der Positivformträger in der oben erklärten Weise nach unten bewegt, so berührt zunächst der Knopf 14 des Positivformträgers das Papierblatt, so daß es sich nicht mehr verschieben kann. Bei der Weiterbewegung drücken die sternförmig angeordneten Formenteile die Blattstreifen und der Knopf 14 den Knopf 22 nach unten in die Negativform ein. Dadurch biegen sich die Seitenkanten des Papiers um die Positivform herum. In dem Augenblick, in dem die Positivform die tiefste Stellung erreicht hat, löst die Bewegung der anderen Maschinenhälfte, die durch die Bedienung des Hebels 32 eingeleitet ist, durch das Bewegen ihres Hebels 32 das Vorwärtsschnellen der Stange 34 aus. Dieses Vorschnellen der Stange 34 bewirkt die Bewegung der Hebel 36 und 40 und bringt so die Scheibe 26 und den Ring 27 in Bewegung, so daß die iL\Tegativformhälften zusammengehen und um die Positivformen herumfassen. Dadurch, daß in üblicher Weise die Positiv- und Negativformen geheizt sind, wird bei dem Papier die Form erhalten. Während dieser Zeit hat sich die andere Maschinenhälfte in die Anfangsstellung ihres Arbeitsganges eingestellt, d. h. die beiden Formen stehen auseinander, der Fußhebel in oberster Stellung, und der Hebel 44 ist mit der oberen Rast 45 in dem Ansatz 46 der Stange 34 eingeklinkt. Der Knopf 22 wird bei der Bewegung in die Ausgangsstellung durch die Feder 23 herausgedrückt, wodurch das gepreßte Papier aus der entsprechenden geöffneten l,Tegativform herausgehoben wird, während der Knopf 14 des Positivformträgers 13 durch sein Gewicht nach unten fällt und dadurch das Papierblatt von der Positivform löst. Das fertig geformte Papier wird nun herausgenommen und durch ein anderes Blatt ersetzt. Durch Treten des nun obenstehenden Fußhebels spielt sich bei beiden Maschinenhälften derselbe Vorgang ab, wobei diese ihren Arbeitsgang vertauschen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung künstlicher Blütensterne, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleiche, auf einem Tisch angeordnete Maschinenhälften so miteinander in Wechselwirkung treten, daß der Arbeitsgang der einen Hälfte die andere Hälfte in die Ausgangsstellung zurÜckführ-t und umgekehrt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß durch Hebelübertragung von dem gedrückten Fußhebel aus sowohl die Zusammenpressung der Negativformhälften bei der zugehörigen Maschinenhälfte als auch die Rückwärtsbewegung und das Auseinanderbewegen der Negativformhälften bei der anderen Maschinenhälfte bewirkt wird.
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