DE362437C - Presse zum Formen von gestanzten, insbesondere sternfoermigen Bluetenblaettern - Google Patents

Presse zum Formen von gestanzten, insbesondere sternfoermigen Bluetenblaettern

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DE362437C
DE362437C DEH88293D DEH0088293D DE362437C DE 362437 C DE362437 C DE 362437C DE H88293 D DEH88293 D DE H88293D DE H0088293 D DEH0088293 D DE H0088293D DE 362437 C DE362437 C DE 362437C
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DE
Germany
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press
mold
petals
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prongs
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DEH88293D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G1/00Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands
    • A41G1/02Implements, apparatus, or machines for making artificial flowers, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Presse zum Formen von gestanzten, insbesondere sternförmigen Blütenblättern. Die neue Presse dient zum Formen von Blumen- und Blütenblättern, die bereits auf dem Wege des Stanzens o. dgl. zur Weiterverarbeitung fertiggestellt sind. Es handelt sich insbesondere um sternförmige Blätter. wie sie z. B. zur Herstellung von künstlichen Schneeballblumen, Astern, Dahlien usw. erforderlich sind. Bei solchen Blättern kommt es darauf an, daß die Sternarme zunächst durch einen radialen Mittelkniff zusammengefaltet und dann an ihrem Ende um- und aufgebogen werden.
  • Bei der neuen Presse drückt zunächst der mit radialen Rippen versehene Stempel die Zacken der Blütenblätter in die entsprechenden Rinnen der Preßform, wobei ihnen ein Mittelkniff unter Zusammenfalten verliehen wird. Die Preßform besteht nun aus zwei gegeneinander drehbaren Teilen, welche durch eine zur Mitte der Form konzentrische Kreisrinne getrennt sind. Wird nach dem Kniffen der Stempel ausgehoben, dann kann man die beiden Teile der Preßform gegeneinander drehen, wobei die radialen Rinnen den Blütenblattstapel festhalten. Bei dieser Drehung gleiten die Enden der Zacken aus den radialen Teilen des dem Preßformrand zugekehrten Teiles heraus und gelangen in die kreisförmige Ringnut, in welcher sie umgebogen werden. Um diese Umformung der Blütenblätter dauerhaft zu machen, wird die Preßform in bekannter Weise beheizt.
  • Auf der Zeichnung ist in den Abb. i und 2 in einer Ansicht von oben und in einer Seitenansicht bzw. in teilweisem senkrechten Querschnitt eine Ausführungsform der neuen Presse dargestellt. Die Abb. 3 bis 5 stellen die Werkstücke, d. h. die Blütenblätter, zu verschiedenen Zeiten des Arbeitsganges dar.
  • Auf der mit Füßen versehenen Gestenplatte i ist die Preßform 2 angeordnet. Der Kernteil 3 besteht mit dem Rumpf der Form aus einem Stück, während der'Randteil 4 baulich-von den übrigen Teilen getrennt ist. Der eine kreisförmige Gestalt aufweisende Kernteil 3 -ist durch eine zur Formmitte konzentrische Ringnut 5 von dem ringförmigen Randteil 4. getrennt. Auf diesen Randteil ist außerdem ein Ringflansch 6' aufgezogen, welcher nach oben vorragt und so eine Randbegrenzung für die einzulegenden Blütenblätter bildet. Die Preßform weist radiale Nuten 6 auf, welche vom Kernteil bis nach dem Formrand 6 durchgehen.
  • Auf dem so ausgebildeten Boden der Preßform wird nun ein Stapel 7 von Blütenblättern aufgelegt, und diese Blätter haben die aus Abb. 3 ersichtliche Gestalt; sie bestehen je aus einem dünnen Seidenpapierblatt, welches durch vom Rand auslaufende radiale Schnitte in Zacken 8 aufgeteilt ist, die am Rande von Bögen begrenzt sind.
  • Es ist nun ferner ein Stempel 9 vorgesehen, welcher an seiner dem mit den radialenNuten6 versehenen Boden der Preßform zugekehrten Seite radiale Rippen io aufweist, welche den Nuten 6 entsprechen. Dieser Stempel sitzt auswechselbar an der Druckstange l i, die in einem Träger i2 längsverschiebbar geführt ist und an einem Druckhebel 13 mittels eines durch den Schlitz 14 hindurchgehenden Bolzens angelenkt ist. Der mit Handhabe (nicht mitgezeichnet) versehene Druckhebel 13 ist an dem Träger z2 bei 14 drehbar gelagert und wird am anderen Ende des Trägers in dem Schlitz einer Bügelstange 15 geführt. Die ganze Trägerstange mit Druckhebel 13 ist um den senkrechten Gestenbolzen 1d ausschwenkbar, so daß der Stempel 9 in den Bereich der Preßform gebracht werden kann. Damit der Stempel in die richtige Arbeitsstellung gelangt, ist ein zweiter Gestellbolzen 17 vorgesehen, welcher derrt Träger 12 als Anschlag dient, indem sich das obere Ende 171 des Bolzens in eine Aussparung des Trägers i2 einlegt. Um die Lage des Stempels beim Niedergehen zu sichern, ist außerdem noch am Träger eine nach unten gehende Führung 18 vorgesehen, welche beim Niedergehen an dem mit einer Schrägfläche versehenen Kopf i9 des Bolzens 17 gleitet.
  • Die radialen Rippen io an der Unterseite des Stempels drücken nun die Zacken 8 des Blattstapels 7 in die radialen Nuten 6. Dabei wird den Zacken 8 in der Mitte ein Kniff erteilt; sie werden also zusammengefaltet, wie das in Abb. 4 angedeutet ist.
  • Es ist nun an dem baulich vom Kernteil 3 getrennten Ring der Preßform eine Handhabe 2o befestigt. Diese kann vom Anschlag 21 bis zum Anschlag 22 bewegt werden; diese Anschläge sind an dem Rümpf 2 der Presse befestigt und ragen nach oben in die Bahn der Handhabe 2o.
  • Eine Drehung des Ringes 4 mittels der Handhabe 2o in dem gegebenen Umfange bewirkt nun, daß sich die Enden der Zacken 8 aus den Teilen der radialen' Nuten 6 herausziehen, welche sich in dem Ring 4 befinden. Bei diesem Herausziehen gelangen die Enden der Zacken 8 unter Umbiegung in die Ringnut 5. Auf diese Weise wird den Blütenblättern die aus Abb. 5 ersichtliche Form gegeben. Natürlich kann die Drehung des Ringes 4 erst stattfinden, nach dem der Stempel 9 wieder von der Preßform abgehoben worden ist.
  • Um die Handhabe in den Endstellungen zu sichern, ist ihr Schaft 2o hohl ausgebildet. Den Hohlraum durchdringt ein Stift 23, welcher durch eine um ihn gewundene Feder stets nach der Formmitte zu gedrückt wird, wobei sich das Stiftende in eine entsprechende Aussparung am feststehenden Kernteil 3 der Preßform -einlegt. Am andern Ende des Stiftes sitzt der Handgriff 24, so daß also vor dem Drehen erst mittels des Handgriffes der Federstift 23 zurückgezogen werden muß, während nach erfolgter Drehung (s. die gestrichelt eingezeichnete Lage in Abb. i) ein Loslassen des Handgriffes 24 dafür sorgt, daß der Federstift 23 in eine zweite am Kernteil 3 vorgesehene Rast einfällt.
  • Es ist bekannt, daß die den Blütenblättern durch die Presse gegebene Form viel dauerhafter erhalten bleibt, wenn die Preßform erhitzt wird. Das geschieht bei . der auf der Zeichnung dargestellten Ausführung durch einen elektrischen Widerstand 25, welcher durch eine Glimmerplatte gebildet wird; die in einer Aussparung 26 im Formböden untergebracht ist.
  • Um nun den geformten Blätterstapel leicht aus der Preßform entfernen zu können, ist das bei Pressen für Blumenblätter an sich bekannte Mittel eines Auswurfstößels benutzt worden. # Vorliegend ist dieser aus einer Blechplatte 27 bestehende Stößel in einer mittleren kreisförmigen Aussparung 28 der Preßform untergebracht und mit einer nach unten ragenden Stange 29 versehen, die an dem freien Ende eines unter der Gestenplatte gelagerten zweiarmigen Hebels 3o angelenkt ist. Das andere Ende 31 dieses Hebels ist nach oben umgebogen und geht durch einen Schlitz 32 der Gestellplatte hindurch, so daß der Hebel 30 mittels einer auf dem Ende 31 befestigten (auf der Zeichnung nicht mit angegebenen) Handhabe bedient werden kann. Das Anheben des Stößels 27 bewirkt das Ausheben des Blätterstapels aus den Rinnen 5 und 6 der Presse.
  • Die gemäß Abb. 5 geformten Blütenblätter werden einzeln auf einen Draht 32 aufgezogen und in bekannter Weise zu einem Schneeball 33 vereinigt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Presse zum Formen von gestanzten, insbesondere sternförmigen Blütenblättern, dadurch gekennzeichnet, daß die der Blattform entsprechende Preßform aus zwei durch eine zur Formmitte konzentrische Ringnut (5) getrennten und gegeneinander drehbaren Teilen (3, 4) besteht, die mit radialen Rinnen (6) versehen sind, derart, daß der mit entsprechenden Rippen (io) besetzte Stempel (9) die Blütenblätter zunächst unter Zusammenfalten ihrer einzelnen Zacken (8) in die Preßform drückt, wonach bei ausgehobenem Stempel eine Drehung. der Preßformteile gegeneinander die Enden der Blätterzacken unter Umbiegen in die Ringnut (5) drückt.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Kernteil (3) der Preßform feststeht und der ringförmige Randteil (4) drehbar gelagert ist, derart, daß eine an diesem Teil befestigte Handhabe (2o) sich zwischen zwei festen Anschlägen (21, 22) bewegen kann, wobei ein in der Handhabe vorgesehener Federstift (23) sich in den beiden Endstellungen nach der Drehung in am festen Kernteil (3) vorgesehene Rasten einlegt.
  3. 3. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Rippen (io) versehene Preßstempel (9) an einem Druckbügel (13) sitzt, welcher an einem quer zur Preßform ausschwenkbaren, in der Arbeitsstellung feststellbaren Träger (12) gelagert ist.
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