DE831084C - Drehscheibe - Google Patents

Drehscheibe

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Publication number
DE831084C
DE831084C DEA1477A DEA0001477A DE831084C DE 831084 C DE831084 C DE 831084C DE A1477 A DEA1477 A DE A1477A DE A0001477 A DEA0001477 A DE A0001477A DE 831084 C DE831084 C DE 831084C
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DE
Germany
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turntable
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Expired
Application number
DEA1477A
Other languages
English (en)
Inventor
August Auer
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H9/00Devices or methods for trimming, levelling or straightening the hems of garments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Diehscheibe Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehscheibe, um darauf stehende Personen um sich selbst drehen zu können, ohne daß die Person von sich aus ihre Körperhaltung oder -stellung in irgendeiner Weise verändern rcnuß.
  • Bei manchen Arbeitsgängen, die von $chneidern und Schneiderinnen auf Personen vorgenommen werden, wird die Güte der Arbeit und die Leistung des Arbeitenden dadurch 'herabgesetzt, daß die Person, auf welcher das zu verarbeitende Kleidungsstück übergelegt ist, während der Durchführung der einzelnen Arbeitsvorgänge, ihre Stellung dauernd ändern muß.
  • Dies zeigt sich besonders beim Abfängen der Kleidungsstücke, beim Stecken der einzelnen Stoffbahnen, beim Schneiden derselben auf der Person usw.
  • In der Praxis hat es sich immer wieder gezeigt, daß es für den Schneider eine erhebliche Behinderung darstellt, wenn er sich mit seinen Arbeitsutensilien, meist in veilkrümmter oder verkrampfter Körperhaltung um das Arbeitsobjekt 'herumbewegen muß. Dabei fällt die Gerzauigkeit und Sicherheit seines Arbeitens, und damit seine Leistung schnell ab. Bleibt der Schneider dagegen an seiner Arbeitsstelle, zur Vermeidung der aufgezeigten Behinderung, und läßt die Person, an der gearbeitet wird, sich drehen, so ändert die jeweilig neue Veränderung der Körperhaltung den Sitz und .die Lage des Kleidungsstückes, indem je nach der Verlagerung des Körpergewichtes,die Hüften, Schultern,Rüdken usw. der Person ihre Ste)lung und Lage unter sich selbst ändern, wobei es sich gezeigt hat, daß die subjektiv vermeintliche Rückkehr in die u@rsprüngliche Körperhaftung keinesfalls eine Gewähr für die Vermeidung dieses Übelstandes ist.
  • Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß eine Drehscheibe zur Anwendung kommt, auf die die das Kleidungsstück tragende Person gestellt wird, dadurch leicht vom Schneider um sich selbst gedreht werden kann, ohne dabei in der Person ein Gefühl der Unsicherheit oder des Gefährdetseins aufkommen zu lassen. Eine Drehscheibe soll sich einerseits leicht und mühelos drehen lassen, und anderseits, insbesondere beim Betreten und Verlassen derselben, keinesfalls so leicht drehen, daß die auf-oder alltretende Person aus dem Gleichgewicht kommt, weil sie das Gefühl hat, der Boden würde sich unter ihren Füßen wegdrehen. Besonders bei Personen -bemerkenswerter Körperfülle oder solchen vorgeschrittenen Alters wäre -dies derart störend, claß der Schneider nicht mit der Scheibe arbeiten könnte und gezwungen wäre, in alter, ermüdender und die Leistung und Güte mindernden Weise zu arbeiten. Dieser Übelstand wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Drehscheibe sich nur darin drehen läßt, wenn das gesamte Körpergewicht der Person sich auf der Drehscheibe befindet, und zwar ohne daß besondere Hilfseinrichtungen, die nach einer gewissen Betriebszeit immer v-ersc'lileißen und ihre Funktion nur noch teilweise ausüben, zur Anwendung gelangen.
  • In derZeichnung sind zweiAusführungsbeispiele dargestellt, die im nachfolgenden näher erläutert seien.
  • In der Abb. i dreht sich auf denn Unterteil i das Oberteil 2, wobei in Kugelrinnen -3 Kugeln 4 rollen, die durch eine Distanzscheibe 5 in gleichen Abständen gehalten werden. Unterteil i, Oberteil 2 und die Distanzscheibe 5 sind durch bekannte Mittel, wie Schraube oder Niet 6, zusammengehalten, so daß sie sich nicht voneiander abheben können. Die Oberseite des Oberteiles 2 ist durch eine darauf befestigte Gummischeibe 7 abgedeckt. Das Mittelteil des Ober- und Unterteiles sind als vertiefte Naben 8 ausgebildet und nehmen die Distanzscheibe 5 und eine Reibscheibe 9 aus Gummi, Fiber oder einem anderen Reibungsstoff auf.
  • Der Rand des Unterteiles i ist außen, in der Zeichnung stark übertrieben, nach unten durchgebogen und bildet, da das Unter- und das Oberteil aus federndem Stahlblech bestehen, eine federnde Schale. die sich mehr oder weniger durchdrückt, wenn sie belastet wird. Der innerhalb der Kugellrinne 3 liegende Bodenteil io ist im gleichen Sinne, wenn auch schwächer, gewölbt und drückt im unbelasteten Zustand die Reibscheibe gegen den Boden der Nabe 8 und verhindert dadurch ein Drehen des Oberteiles 2. Erst wenn das im wesentlichen ganze Körpergewicht der Person sich auf der Drehscheibe befindet, ist das Unterteil i der Drehscheibe so weit durchgebogen, daß die Reibung des Ober- und Unterteiles gegeneinander aufgehoben ist und der Schneider die Person in alle Stellungen drehen kann, die erforderlich sind, um eine hohe Arbeitsgüte und hohe Leistung zu ermöglichen. Sobald das auf die Drehscheibe drückende Körpergewicht durch Verlagerung der Körperhaltung geändert wird, beginnt der Boden des Unterteiles i sich wieder durchzubiegen und stellt den Reibschluß zwischen dem Oberteil 2 und dem Unterteil t wieder her.
  • In der Abb.2 ist ein weiteres Ausführungslreispiel gemäß der Erfindung dargestellt, wobei der Boden des Unterteiles i plan ausgeführt ist, während das innerhalb der Kugelrinne 3-liegende Teil des Oberteiles 2 nach oben durchgewölbt ausgeührt ist. Die Reibscheibe g liegt in diesem Falle :wischen dem oberen Nietkopf 6 und dem Boden der Nabe B. Der Reibschluß wird dadurch hergestellt, daß in der Ruhelage das nach oben ",ewölbte Teil des Oberteiles 2 die Reibscheibe 9 ,legen den Nietkopf 6 drückt und damit das Oberteil 2 gegenüber dem Unterteil i verhindert, sich zu drehen. Tritt die Person auf das nach oben durchgewölbte Teil i i des Oberteiles 2, so biegt sich dasselbe nach unten durch und gibt die Reibscheibe frei. Beim Verlassen der Drehscheibe durch die Person wölbt sich das Teil i i wieder nach oben und verhindert über ein Klenmen der Reibscheibe ein Drehen zwischen Ober- und Unterteil.
  • Um durch niedrige Kosten bei wirksamer Herstellungsgüte weitesten Fachkreisen den Gebrauch der Drehscheibe zu ermöglichen, sind das Oberteil und das Unterteil zwei im w-esentli£hen gleiche Stücke und bestehen aus Stahlblech, wodurch sich die Werkzeugkosten fast auf die Hälfte verringern und sich ein niedriger NN'er.kstoffkostenanteil ergibt.

Claims (5)

  1. PATENT A\SI'1:UC11E: i. Drehscheibe für Personen, auf denen Kleidungsstücke bearbeitet werden. dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe sich im belasteten Zustand leicht drehen läßt, während sie im ganz oder teilweise entlasteten Zustand in ihrer Drehung gehindert oder gesperrt wird, ohne hierzu besondere Einrichtungen zu erfordern oder besondere Handhabung zu bedingen, und d@aß das Oberteil und das Unterteil der Drehscheibe im wesentlichen zwei gleiche Teile sind und aus Stahlblech hergestellt sind.
  2. 2. Drehscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeiclrnet, daß entweder das Oberteil oder das Unterteil oder beide Teile teller- oder ,schalenförmig gewölbt sind, und daß diese Schalenform jeweils itn belasteten und unbelasteten Zustand der Drehscheibe eine andere ist.
  3. 3. Drehscheibe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Kugelrinne so groß gewählt ist, daß im belasteten Zustand der Drehscheibe sowohl das sich außerhalb derselben als auch das sich innerhalb derselben befindliche Flächenteil flach durchdrückt, und damit voll zum Tragen des Gewichtes der Person herangezogen wird.
  4. 4. Drehscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die federnde Verformung des Drehscheibenober- oder -unterteils ein Reibungsmittel, welches das Oberteil an einer unbeabsichtigten Drehung gegenüber dem Unterteil hindert, bei der Belastung der Drehscheibe in seiner Wirkung aufgehoben wird, und nach der Entlastung derselben die Reib- und Bremswirkung zwischen dem Ober- und dem Unterteil wiederherstellt.
  5. 5. Drehscheibe nach Altspruch r bis ¢, da-,durch gekennzeichnet, daB die die Hauptteile der Drehscheibe bildenden Ober- und Unterteile im wesentlichen aus zwei gleichen Teilen bestehen und aus Stahlblech hergestellt sind.
DEA1477A 1950-04-23 1950-04-23 Drehscheibe Expired DE831084C (de)

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DEA1477A DE831084C (de) 1950-04-23 1950-04-23 Drehscheibe

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DE831084C true DE831084C (de) 1952-02-11

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ID=6919601

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DEA1477A Expired DE831084C (de) 1950-04-23 1950-04-23 Drehscheibe

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