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Aus der deutschen Patentschrift 830:256 sind lösbare Einsteckknöpfe
bekannt, bei denen der Knopf aus einem Ober- und Unterteil besteht und bei dem im
Oberteil eine federnde Sperrscheibe mit einer zentralen Ausnehmung angeordnet ist,
welche den mit einer Spitzhaube. versehenen Durchsteckschaft , des Knopfunterteiles
umgreift. Der vorbeschriebene Knopf weist im Oberteil eine nach außen gewölbte Druckplatte
auf, die von der federnden Sperrscheibe gegen einen mit dem Boden verbundenen, nach
innen ragenden Preßrand der Bodenplatte des Oberteiles gedrückt wird. Die Sperrscheibe
ruht auf einer Erhöhung, die von der zentralen Ausnehmung und der Mitte entfernt
liegt, und ist mit einem Scheitel versehen, der,zum Kippen der Sperrscheibe dient,
um die zentralliegenden Enden an der Ausnehmung, die den Durchsteckschaft unter
der Spitzhaube umfassen, auszuschwenken. Die von der Mitte entfernte Erhöhung bietet
der Sperrscheibe an den Enden ihrer Ausnehmung keine Stütze oder Sicherung, da dieselben
ins Freie ragen.
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Bei dem beanspruchten Knopf ist der Boden im Oberteil in der Mitte
erhöht angeordnet. Auf dieser Erhöhung ruht die Sperrscheibe mit ihrer zentralen
durch Segmente gebildeten Ausnehmung. Sie wird von der Erhöhung gestützt und hält
den umfaßten Durchsteckschaft des Unterteils unter der Spitzhaube fest. Der Knopf
kann während des Gebrauchs in geschlossenem Zustand durch Druck auf die Druckplatte
nicht einfach gelöst werden, da er durch Zusammendrücken beider Knopfteile geschlossen
wird. Bei jedem Lösen wird der Rand des Oberteils unterfaßt, und zugleich ein Druck
auf die Druckplatte ausgeübt. Dieser Druck wirkt sich auf den Rand der darunterliegenden
Sperrscheibe aus und drückt den Rand in die Vertiefung, wodurch die Segmente der
Sperrscheibe, die auf der in der Mitte des Bodens vorgesehenen Erhöhung aufliegen,
die Spitzhaube des Durchsteckschaftes freigeben.
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Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in -vergrößertem
Maßstab wie folgt dargestellt: Abb. z zeigt einen axialen Querschnitt durch den
neuen Einsteckknopf in zusammengestecktem und gesichertem Zustand, Abb. 2 einen
axialen Querschnitt durch den Boden- des Oberteils mit der in der Mitte versehenen
Erhöhung und dem Preßrand, Abb.3 einen axialen Querschnitt durch die Druckplatte,
Abb. q. eine Seitenansicht des Unterteils mit Durchsteckschaft und Spitzhaube, Abb.
5 eine Draufsicht auf die flache federnde Sperrscheibe mit ihrer zentralen Ausnehmung.
Beim Gebrauch des Knopfes wird mit der Spitzhaube e des Durchsteckschaftes
d durch den zu knöpfenden Gegenstand, gestochen und anschließend der Kopf
des Knopfes a mit seiner am Boden befindlichen Ausnehmung k auf die Spitzhaube
e
am Durchsteckschaft d aufgesteckt, und beide Teile durch Druck auf die Druckplatte
-b des Knopfes auf die Unterteilplatte d2 verschlossen. Bei diesem Vorgang drückt
die Spitzhaube e durch die Ausnehmung Z der Sperrscheibe c die Segmente f aus ihrer
gestützten Lage, wodurch sich ihre Ausnehmung l erweitert. Die Spitzhaube e tritt
durch die Segmente f und Ausnehmung 1, wobei die Sperrscheibe c in
die gestützte Lage auf die Erhöhung g zurückgeht. Dadurch wird die Spitzhaube e
des Durchsteckschaftes d umfaßt und gesichert und im Oberteil des Knopfes festgehalten.
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Gelöst wird der Knopf dadurch, daß der Oberteil a unterfaßt und zugleich
auf die Druckplatte b gedrückt wird. Durch diesen Druck, der sich auf den Rand h
der Sperrscheibe c auswirkt, wird dieselbe mit ihrem Rand h in die Vertiefung
i auf die Bodenplatte gedrückt. Dadurch wird die zentrale Ausnehmung 1 vergrößert
und die Spitzhaube e freigegeben.
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Der Knopf kann wegen der einfachen Ausführung in beliebigen Formen
und Größen hergestellt werden, indem sein Oberteil als Verschluß nach innen und
die Unterteilplatte wegen seiner haltbaren Sicherheit nach außen mit Steinen gefaßt,
aus edlen Metallen, Kunstharz und aus anderem Material angefertigt und angewendet
wird. Die Sperrscheibe und der Durchsteckschaft werden aus Stahl oder Edelstahl
hergestellt, je nach der Verwendung des Gebrauchsartikels. Dieser lösbare Einsteckknapf
läßt sich gut als Ersatz für Sicherheitsnadeln verwenden, da der Verschluß sich
durch Druck nicht löst.