DE443736C - Druckknopfoberteil - Google Patents

Druckknopfoberteil

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DE443736C
DE443736C DEK98508D DEK0098508D DE443736C DE 443736 C DE443736 C DE 443736C DE K98508 D DEK98508 D DE K98508D DE K0098508 D DEK0098508 D DE K0098508D DE 443736 C DE443736 C DE 443736C
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KLEINMANN GEB
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KLEINMANN GEB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners
    • A44B17/0064Details
    • A44B17/0082Decoration

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  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN 9. MAI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3 c GRUPPE 7
(Kg85o8X\3c)
Gebr. Kleinmann in Berlin-Lichtenberg.
Druckknopfoberteil. Patentiert im Deutschen Reiche vom Ϊ. April 1926 ab.
Druckknopf« für Handschuhe, Lederwaren ο. dgl. werden in den Stoff oder in das Leder eingenietet. Sie bestehen demgemäß aus zwei oder mehr Teilen, von denen der eine Teil unterhalb des Stoffes hegt und der andere Teil daraufgenietet wird, so daß der Stoff zwischen den Rändern der beiden Teile eingeklemmt ist.
Bei den Druckknopfoberteilen besteht die xo äußere, sichtbare Platte, die flach oder gewölbt, abgekantet oder sonst geeignet geformt ist, aus mehr oder weniger kostspieligem Material, wie z. B. Celluloid, Kunsthorn, Steinnuß, Knochen oder in besseren Ausführungen auch aus Elfenbein oder Edelmetallen. Man hat auch solche Knöpfe mit Stoffüberzug versehen, aber gerade bei letzteren ergab sich häufig der Übelstand, daß die fabrikmäßig hergestellten Knöpfe für die Farbe der Handschuhe nicht paßten. Dem Handschuhfabrikanten war aber nicht die Möglichkeit gegeben, diese Knöpfe zu ändern, und wenn er
sie mit dem gleichen Stoffbezug haben wollte, aus dem die Handschuhe gefertigt waren, so mußte er Stoff zur Knopffabrik schicken, was mit Unzuträglichkeiten verschiedener Art verknüpft war.
Diesem Übelstande hilft die vorliegende Erfindung ab, und es ist mit dieser die Möglichkeit gegeben, daß die Handschuhfabrik oder der kleine Handschuhmacher die Handschuhe mit beliebigen Knöpfen versehen kann, die er selbst in einfachster Weise mit einem ihm geeignet erscheinenden Stoff ohne Maschine überziehen kann. Es können, z. B. die kleinen Abfälle vom Zuschnitt der Handschuhe für diesen Überzug der Knöpfe verwendet werden, so daß weder Zeitverlust noch besondere Kosten entstehen, und es werden dadurch gegenüber den fertig aus der Fabrik bezogenen Knöpfen wesentliche Ersparnisse erzielt.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der Druckknopfoberteil aus einem besonderen Nietkörper ohne Kopfplatte, also einem Teil besteht, der zusammengenietet im Stoff Halt findet und dessen Oberfläche statt der Kopfplatte eine beliebige bekannte Einrichtung trägt, die geeignet ist, die als besonderes Teil ausgebildete Kopfplatte samt dem Überzug bei ihrem nachträglichen Aufbringen mittels Hand auf dieser Einrichtung festzuhalten.
Die Halteeinrichtung, die sich auf dem Kopf des Nietkörpers befindet, kann beliebig ausgebildet sein, da ja derartige Einrichtungen bei Annähkleiderknöpfen an sich bekannt sind.
In der Zeichnung ist ein Druckknopf, wie er beispielsweise für Handschuhe angewendet werden kann, in einer Seitenansicht mit teilweisem Schnitt des Druckknopfunterteiles und des aus besonderem Nietkörper und Kopfplatte bestehenden Druckknopf Oberteiles veranschaulicht.
Im Handschuhteil & sind die Druckknopf-Oberteile vorgesehen, während die Unterteilen im Handschuhteil/ angebracht sind. Letztere sind in bekannter Weise ausgebildet. Der Druckknopfoberteil besteht aus dem Nietkörper d, der in bekannter Weise von der Nietunterplatte b im Stoff α gehalten wird. Der Nietkörperd, der sonst aus einem Stück mit der Kopfplatte g besteht oder mit dieser Kopfplatte fest verbunden ist, trägt eine Einrichtung zur Aufnahme der hier gemäß der Erfindung wie bei Annähknöpfen lose ausgebildeten Kopfplatte g. Als Beispiel ist hier eine bekannte Zackenhaltung g gewählt, die sich sternartig auf der Oberfläche des Nietkörpers ausbreitet und über welche die kappenartig ausgebildete Oberplatte g gedrückt wird, nachdem über diese der Stoff gelegt ist. Dadurch wird eine feste Verbindung der Oberplatte g mit dem Nietkörper d ohne jede maschinelle Bearbeitung erreicht.
Durch die vorliegende Erfindung ist es dem Handschuhmacher möglich geworden, nur eine Sorte Knöpfe am Lager zu halten und sie mit beliebigem Stoff, gegebenenfalls mit Stoffrestern des Hanidschuhzuschnittes, von Hand zu überziehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckknopfoberteil für Annietdruckknöpfe, dadurch, gekennzeichnet, daß sein Nietkörper (d) in der für Annähknöpfe bekannten Art mit einer Halteeinrichtung (c) versehen ist, mit der die gegebenenfalls mit Stoff 'zu überziehende Kopfplatte (g·) von Hand vereinigt -wird.
DEK98508D 1926-04-01 1926-04-01 Druckknopfoberteil Expired DE443736C (de)

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