DE514748C - UEberhitzer, insbesondere fuer Schiffskessel - Google Patents

UEberhitzer, insbesondere fuer Schiffskessel

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DE514748C
DE514748C DEJ37933D DEJ0037933D DE514748C DE 514748 C DE514748 C DE 514748C DE J37933 D DEJ37933 D DE J37933D DE J0037933 D DEJ0037933 D DE J0037933D DE 514748 C DE514748 C DE 514748C
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Germany
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superheater
pipes
smoke
pipe
combustion chamber
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Expired
Application number
DEJ37933D
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English (en)
Original Assignee
John Johnson
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/14Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes
    • F22G7/145Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes of inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined with respect to the horizontal plane

Description

  • Überhitzer, insbesondere für Schiffskessel Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere für Schiffskessel bestimmte Überhitzer, bei denen die Überhitzerelemente selbst in der Verbrennungskammer angeordnet und in das Hauptheißdampfrohr durch Verbindungsrohre angeschlossen sind, die durch einzelne der Rauchrohre führen.
  • Bei derartigen Überhitzern entstehen Unzuträglichkeiten infolge der großen Hitze der Feuerungsgase, die die Verbindungen zwischen den innerhalb der Verbrennungskammer untergebrachten Sammelköpfen und den zu ihnen führenden Anschlußrohren umspülen. Zur Vermeidung dieser Übelstände wird gemäß der Erfindung der in der Umkehrkammer des Feuerraumes befindliche, verschiebbar gelagerte Überhitzer aus hängenden Rohrschlangen gebildet, deren Anschlußstellen an die zu den außerhalb des Kessels angeordneten Verteilungs- und Sammelkammern führenden Verbindungsrohre zum Schutze gegen die heißen Gase innerhalb der Rauchrohre angeordnet sind. Weitere Verbesserungen beziehen sich auf die Ausbildung und Anordnung des Trägers für die Überhitzerelemente sowie auf den weiteren Schutz der genannten Anschlußstelle.
  • Bemerkt sei, daß die Anordnung der Sammelkammern außerhalb des Feuerraumes bekannt ist; auch ist es an sich nicht neu, innerhalb des Verbrennungsraumes liegende Verbindungen für Überhitzerrohre zu vermeiden.
  • In den Zeichnungen, die die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulichen, ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch einen schottischen Schiffskessel mit der neuen Überhitzeranordnung.
  • Abb. 2 zeigt in Ansicht von der Seite, teilweise im Schnitt und in größerem Maßstabe, die Einrichtung zur Aufhängung der Überhitzerelemente nach Abb. i.
  • Abb. 3 stellt eine entsprechende Endansicht dar.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt durch ein Überhitzerelement nach der Linie 4-4 der Abb. 2, während Abb. 5 in noch größerem Maßstabe die Ausbildung und Anordnung der Verbindung zwischen den Überhitzerrohren und ihren Einlaß-und Auslaßrohren veranschaulicht.
  • Bei. der dargestellten Ausführungsform, die die berhitzeranordnung bei' einem schottischen Einender-Schiffskessel mit drei Feuerungen a (in Abb. i ist nur die mittlere dargestellt) sowie die unabhängigen Verbrennungskammern b veranschaulicht, sind Sammelkammern c, d für gesättigten und überhitzten Dampf von beliebiger geeigneter Bauart waagerecht in der Rauchkammer angeordnet.
  • Zur Vereinfachung der Beschreibung möge nur von einer der Verbrennungskammern, und zwar von a ausgegangen werden. Von. der Sattdampfsammelkammer c geht ein berhitzereinlaßrohr e durch eines der Rauchrohre f der betreffenden Gruppe zu einem in der entsprechenden Kammer b angeordneten Überhitzerelement. Der Dampf kehrt, nachdem er durch den Überhitzer gegangen ist, durch das in dem benachbarten Rauchrohre f i angeordnete Auslaßrohr es zur Sammelkammer d für den überhitzten Dampf zurück.
  • Es kann eine beliebige geeignete Anzahl von Überhitzerelementen vorgesehen sein. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen und ihren Einlaß- und Auslaßrohren erfolgt mit Hilfe von Verbindungsstücken oder Kupplungen e9 (Abb. 5), die ziemlich dicht passend in den betreffenden Rauchrohren angeordnet sind. Die Kupplungen befinden sich also in einer Art Tasche, durch die keine Gase oder doch keine erheblichen Gasmengen hindurchströmen und sind dementsprechend geschützt.
  • An den Einlaß- und Auslaßrohren e, c3, und zwar an den Stellen, wo diese durch die Rohrplatten k. der Verbrennungskammer (Abb. 5) geführt sind, können zusätzliche Schutzflanschen e4 befestigt sein, die als Pfropfen dienen und den Eintritt von Gas oder -Ruß verhindern; oder aber die Flanschen e4 können lose in den Einlaß- und Auslaßrohren untergebracht sein.
  • Ein Überhitzerelement kann beispielsweise zwei nebeneinanderliegende Reihen von Überhitzerrohren e.5, es enthalten, die durch Übergangskrümmer e' verbunden sind (vgl. insbesondere Abb.2 und q.). Zur Unterstützung eines Elementes sind kurze Querschienen bi unterhalb der oberen Schleifen der Überhitzerrohre angebracht, wo diese durch Schweißen befestigt sein können. Die Querschienen ruhen auf einer Längsschiene k2, die durch das Element hindurchgeschoben und an Hängeeisen k3 befestigt ist, die ihrerseits um ein Rohr k4 geführt sind, dessen eines Ende in ein Rauchrohr (Abb.2) eingeführt ist, während das andere Ende in geeigneter Weise abgeändert ist und von einem Winkelstück k5 getragen wird.
  • Soll ein Überhitzerelement abmontiert werden, so werden die Verbindungen zwischen den Ein- und Auslaßrohren e, e3 und den Sammelkammern c, d unterbrochen, und das Element, das in bezug auf die Verbrennungskammer in geeigneter Weise bemessen ist, wird längs des Rohres k4 nach der Rückseite der Verbrennungskammer zu verschoben, so daß die Verbindungsmuffen e 9 und die Flanschen e4 aus den Rauchrohren herausgezogen werden und in die Verbrennungskammer gelangen, wo sie bequem zugänglich werden. Beim Einbringen eines Uberhitzerelements verfährt man in umgekehrter Weise.
  • Es ergibt sich, daß bei der beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Verbindungsmuffen nicht nur gegen Überhitzung geschützt sind, daß vielmehr die Beweglichkeit der Überhitzerelemente einen bequemen Zugang zu den verschiedenen Teilen der Verbrennungskammer zwecks Besichtigung und Ausbesserung ermöglicht.
  • Es versteht sich, daß mehrere Überhitzerelemente der beschriebenen Art in einer Verbrennungskammer nebeneinander angeordnet sind.
  • Die Erfindung kann beispielsweise auch auf Doppelenderkessel Anwendung finden, die gemeinsame Verbrennungskammern für die entsprechenden Feuerungen auf den beiden Enden besitzen. In solchen Fällen können sämtliche Sattdampfsammelkammern auf dem einen Ende des Kessels und die Heißdampfsammelkammern am anderen Ende angeordnet sein, derart, daß alle Einlaßrohre zu den Überhitzerelementen durch Rauchrohre auf dem einen Ende des Kessels und die Auslaßrohre von den Elementen durch Rauchrohre auf dem anderen Ende führen.
  • Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die lediglich beispielsweise beschriebenen Ausführungsformen; vielmehr können Änderungen getroffen werden, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt würde.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überhitzer, insbesondere für Schiffskessel, bei der die Überhitzerelemente in der Verbrennungskanuner angeordnet und an das Hauptheißdampfrohr mittels durch gewisse Rauchrohre gehender Verbindungsrohre angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Umkehrkammer (b) des Feuerraumes befindliche, verschiebbar gelagerte Überhitzer aus hängenden Rohrschlangen (e5) gebildet wird, deren Anschlußstellen (e9) an die zu den außerhalb des Kessels angeordneten Verteilungs- und Sammelkammern (c, d) führenden Verbindungsrohre (e, e3) zum Schutz gegen die heißen Gase innerhalb der Rauchrohre (f, f l) angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger, an dem die Überhitzerelemente hängen, eine Stange (k4) enthält, die mit dem einen Ende in ein Rauchrohr eingelassen ist, so daß von der Stange auf die kühleren Teile des Kessels Wärzne im Wege der Leitung übergehen kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum weiteren Schutze der Anschlußstellen (e9) in das der Verbrennungskammer zugekehrte Ende des betreffenden Rauchrohres eine Ringscheibe oder ein ringförmiger Stopfen (e4) eingesetzt ist.
DEJ37933D 1929-05-04 1929-05-04 UEberhitzer, insbesondere fuer Schiffskessel Expired DE514748C (de)

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