DE51355C - Regelbarer Spirituskocher - Google Patents

Regelbarer Spirituskocher

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Publication number
DE51355C
DE51355C DENDAT51355D DE51355DA DE51355C DE 51355 C DE51355 C DE 51355C DE NDAT51355 D DENDAT51355 D DE NDAT51355D DE 51355D A DE51355D A DE 51355DA DE 51355 C DE51355 C DE 51355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spirit
burner
container
attached
vessel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51355D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. BUCH und W. BRÜSE in Keula bei Muskau in Schles
Publication of DE51355C publication Critical patent/DE51355C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/18Liquid-fuel supply arrangements forming parts of stoves or ranges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
(Schlesien).
RegelbarerSpirituskocher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1889 ab;
'Vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Spirituskocher, dessen Spiritusbehälter derartig verstellbar ist, dafs man das Niveau des Spiritus auf dem stufenförmigen Brennteller je nach Bedarf beliebig verändern und dadurch die Gröfse der Flamme regeln kann.
Auf der Zeichnung zeigt- Fig. 1 den Längsschnitt durch den Spirituskocher, Fig. 2. den Grundrifs desselben, Fig. 3 und 4 die Hinter- und Vorderansicht desselben und Fig. 5 den Schnitt durch den hochgestellten Spiritusbehälter.
In dem mit Füfsen versehenen und durchbrochenen Rahmen A befindet sich unten ein horizontaler Boden B mit einer Querrippe C, welcher eine ringsum eingefafste - Fläche zur Aufnahme des etwa vom Brenner abtropfenden Spiritus bildet; der Obertheil D des Rahmens A ist mit Falz und Nuth auf den Untertheil A aufgesetzt, und auf diesem mit Ansätzen D1 versehenen Obertheil D ruht mit seinen drei Stufenrippen E der Tragring F für die Kochgefäfse; in diesen Tragring F ist der Tellerbrenner G hineingestellt, dessen centraler Fufs H auf dem Boden B steht und dessen vier Sicherheitskanäle J in vier Ausschnitten K des Tragringes F lose liegen. Der Tellerbrepner G hat eine centrale Bohrung L, durch welche der vom Spiritusbehälter M durch das geneigt liegende Rohr R kommende Spiritus aufsteigt, in die erste Stufe O eintritt, dann in die zweite Stufe P kommt und dann in die sechs schmalen Einschnitte Q der dritten Stufe R eintritt, zum Zeichen, dafs die Stufe P vollständig ausgefüllt ist, hierauf auch diese Stufe J? ausfüllt, welche mit den gleich hohen Sicherheitskanälen J versehen ist, in welche der Spiritus, zum Zeichen, dafs diese Stufe voll ist, hineinläuft, was durch die Ausschnitte K des Tragringes F beobachtet werden kann.
An den Enden dieser vier Sicherheitskanäle J sind oben kleine Einschnitte J1 gemacht, damit der Spiritus in Tropfen von denselben abtropfen kann und dadurch die Bedienung aufmerksam macht, ehe der Spiritus im Ganzen über die Kanten des Tellers läuft.
Zugleich dienen diese Sicherheitskanäle J als Waage zum Horizontalstellen des Kochers.
Da die Kochgefäfse zumeist ihrem Inhalte gemäfs entsprechend grofse Durchmesser haben, so .wird die Entfernung dieser auf die Stufenrippen E gestellten Kochgefäfse von den Stufen des Tellerbrenners G bezw. der Flamme stets eine gleichmäfsige sein.
Der Obertheil D des Rahmens hat an drei Seiten die Schaulöcher 5, durch welche man bei aufgestelltem Kochgefäfs den Stand des Spiritus am Tellerbrenner beobachten kann.
In dem Tellerbrenner G sind eine gröfsere Zahl senkrechter Röhren G1' angeordnet, um die Luft von unten zu der Flamme zu leiten. Das geneigt liegende Rohr Λτ verbindet den' Fufs H des Tellerbrenners mit dem Hahnkörper, dessen Fufs ebenfalls auf dem Boden B steht; der Hahn T dient zum Verschliefsen des Spirituszuflusses zu dem Teller G, um das Verdunsten desselben zu verhindern, und ist an einer Seite mit dem Handgriff T1 versehen,

Claims (1)

  1. und der rechtwinklig zu diesem stehende Hahn U ist mit dem Spiritusbehälter M fest verbunden und dreht sich um sein Küken.
    Dieser Spiritusbehälter M ist von winkliger Form, hat eine durch die Schraube M1 verschliefsbare Eingufsöffnung und zwei LappenAf2, welche sich auf die Vorsprünge A1 des Rahmens A aufsetzen, und ist mittelst Ketten V an die auf der viereckigen Achse W sitzenden Rollen W1 angehängt; aufsen auf der in den Ständern X gelagerten Achse W ist das Sperrrad Y befestigt, welches die Sperrklinke Z in seiner-Lage hält; dreht man das Sperrrad von rechts nach links, so werden die Ketten V auf die Rollen W1 aufgewickelt und das Gefäfs M gehoben, so dafs der gewöhnlich bis zur Schraube Ai1 aufgefüllte Spiritus durch die Hähne und das Rohr N in den Tellerbrenner G steigt; je höher man das Gefäfs M hebt, desto höher steigt der Spiritus im Brenner und wird schliefslich das Gefäfs M die in Fig. 5 dargestellte Lage einnehmen. Ist aller Spiritus verbrannt, so wird die Ausflufsöffnung des Gefäfses M in derselben Höhe mit der Ausflufsöffnung der Bohrung L des Brenners G stehen, so dafs die Flamme erlischt. Man kann mit der Stufe O des Brenners siedendes Wasser langsam siedend erhalten und mit jeder vollständig gefüllten Stufe des Brenners in 15 Minuten 3 1 Wasser zum Sieden bringen.
    Um das Zurückfallen des leeren Gefäfses M zu sichern, sind die an der Rippe C befestigten, sich an das Gefäfs M anlegenden Federn C1 angebracht; durch Ausheben der Klinke Z kann man das Sperrrad Y zurückdrehen, so dafs der Behälter M in seine Ruhelage zurückkehrt, Fig. i, und der bis zur Schraube Ai1 aufgefüllte Spiritus nicht in das Rohr N eintritt, woraus ersichtlich ist, dafs man durch Zurückgehenlassen des Behälters M die Flamme augenblicklich löschen kann, weil aller Spiritus sofort zurückfliefst. Zum Schütze des Spiritusbehälters M gegen die Wärme des Brenners G ist auf dem Boden B die senkrechte, oben winklig abgebogene Wand B1 befestigt.
    Paτεnt-Ansρruch:
    Ein regelbarer Spirituskocher, dessen Tellerbrenner G mit Stufen OPR und Sicherheitskanälen J versehen ist, in Verbindung mit dem um den Hahn U drehbaren winkligen Spiritusbehälter M1 welcher mit dem Sperrrad Y und den auf dessen Achse sitzenden Rollen W1 durch die Ketten V gehoben und gesenkt werden kann, zum Zwecke, durch Heben des Behälters M den Spiritus durch das Rohr N in die Stufen des Brenners G beliebig hochsteigen zu lassen und durch Senken desselben die Flamme sofort erlöschen lassen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51355D Regelbarer Spirituskocher Expired - Lifetime DE51355C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050094492A1 (en) * 2003-10-31 2005-05-05 Rosevear John M. Angular twilight clock

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